MarineForum Wochenschau vom 4. August 2017

NAH-/MITTELOST

Die militärische/sicherheitspolitische Lage im Nahen-/Mit­tleren Osten bleibt von der Bekämp­fung des islamistis­chen Ter­rors, den Bürg­erkriegen in Syrien und Jemen sowie dem poli­tis­chen Kon­flikt mehrerer ara­bis­ch­er Staat­en mit dem Emi­rat Katar bes­timmt. Im Per­sis­chen Golf dauern die Span­nun­gen zwis­chen dem Iran und den USA an.

KATAR

Die von ein­er von Sau­di-Ara­bi­en ange­führten Gruppe ara­bis­ch­er Staat­en ver­hängte Block­ade (Schließung von Luftraum und Land­gren­zen) beste­ht fort, aber eine mil­itärische Eskala­tion ist nicht zu erwarten. Hin­ter den Kulis­sen dürfte man fieber­haft nach ein­er für alle Parteien gesichtswahren­den poli­tis­chen Lösung für einen poli­tis­chen Kon­flikt suchen, von dem eigentlich nur der Iran prof­i­tieren kann.

Am 1. August lief die türkische Fre­gat­te „Göko­va“ im Hafen von Hamad (nahe Doha) ein. Im Rah­men bilat­eraler Koop­er­a­tion bei „Bekämp­fung von Extrem­is­mus und Ter­ror­is­mus“ führt die Fre­gat­te noch bis zum 8. August — sich­er auch als Sol­i­dar­itätssig­nal zu ver­ste­hende — Übun­gen mit der Emi­rats­ma­rine durch, in die auch in Katar sta­tion­ierte türkischen Trup­pen einge­bun­den sind.

Mit formeller Aus­tragserteilung ist ein im Som­mer 2016 mit der ital­ienis­chen Fin­cantieri vere­in­bartes Pro­gramm zur Flot­ten­erneuerung nun in trock­e­nen Tüch­ern. Für ins­ge­samt etwa 5 Mrd. Euro will die Emi­rats­ma­rine vier größere FK-Korvet­ten, zwei Off­shore Patrol Ves­sel und ein amphibis­ches Unter­stützungss­chiff in Ital­ien bauen lassen. Der Bau der sieben Ein­heit­en soll im kom­menden Jahr begin­nen und bis 2024 abgeschlossen sein.

Dieser Artikel wird mit fre­undlich­er Genehmi­gung der „Marine­Fo­rum – Zeitschrift für mar­itime Fra­gen“ veröf­fentlicht.

Marineforum

JEMEN

Houthi-Rebellen haben am 29. Juli ein fer­n­ge­lenk­tes, mit Sprengstoff beladenes Boot in den Hafen von Mokha (Rotes Meer) ges­teuert und dort an ein­er Pier zur Explo­sion gebracht. Größere Schä­den oder Opfer/Verletzte soll es allerd­ings nicht gegeben haben. Am gle­ichen Tag wurde eine vor Mokha operierende Ein­heit der VAE-Marine mit unge­lenk­ten Raketen beschossen, offen­bar aber ver­fehlt.

Die von der sau­di-ara­bisch geführten Koali­tion unter­stützte jemeni­tis­che Regierung hält am Ziel ein­er „baldigen Befreiung“ des von den Houthi-Rebellen kon­trol­lierten Hafens von Hodei­dah (Al-Huday­dah; Rotes Meer) fest. In Umset­zung eines Vorschlages der Vere­in­ten Natio­nen wolle man den Hafen dann ein­er den Fluss human­itär­er Hil­f­s­güter koor­dinieren­den „neu­tralen Partei“ übergeben.

IRAN

Die gegen­seit­i­gen „Nadel­stiche“ von Iran und USA dauern an.

Dies­mal ist es der Iran, der sich über „unpro­fes­sionelles und gefährlich­es“ Ver­hal­ten der US Navy beschw­ert. Am 28. Juli sollen sich der US-Flugzeugträger „Nimitz“ und ein Begleitschiff im Per­sis­chen Golf Kurs auf eine iranis­che Ölplat­tform genom­men haben. Als ein Wach­boot der iranis­chen Rev­o­lu­tion­s­gar­den vor weit­er­er Annäherung warnte, sei von der „Nimitz“ ein Warn­schuss abge­feuert wor­den. Den­noch habe das iranis­che Boot – so iranis­che staatliche Medi­en – „den Flugzeugträger zum Abdrehen und zum Ver­lassen des Gebi­etes zwin­gen“ kön­nen. Nicht-iranis­che Quellen bericht­en übri­gens nicht zu diesem Zwis­chen­fall; so bleiben Zweifel nicht nur an der Darstel­lung, son­dern auch daran, ob er über­haupt stattge­fun­den hat.

ISLAMISTISCHER TERROR IN SYRIEN UND IRAK

Bei der Bekämp­fung des islamistis­chen Ter­rors in Syrien und Irak bleibt eine inter­na­tion­al über­greifende Koali­tion weit­er­hin Fernziel. Unverän­dert bes­tim­men divergierende Eigen­in­ter­essen zahlre­ich­er Staat­en sowie die Spal­tung zwis­chen Schi­iten und Sun­niten die Entwick­lung.

SYRIENIRAK: US-geführte Koali­tion (Oper­a­tion „Inher­ent Resolve“)

Eine US-geführte multi­na­tionale Koali­tion set­zt mit Oper­a­tion „Inher­ent Resolve“ Luftschläge gegen islamistis­che Ter­ror­grup­pen im Irak und in Syrien fort. Ziele sind Kom­man­dozen­tren (Führungsper­so­n­en), Stützpunk­te, Depots und von Islamis­ten kon­trol­lierte Öl-Anla­gen, daneben aber auch logis­tis­che Straßen­trans­porte und Grup­pen ver­legen­der Kämpfer. Viele Angriffe dienen der direk­ten Unter­stützung (Close Air Sup­port) irakisch­er Trup­pen und syrisch­er Oppo­si­tion­s­milizen. Zum Ein­satz kom­men US-Trägerkampf­flugzeuge und landgestützt von Flug­plätzen der Golf­s­taat­en, Jor­daniens und der Türkei operierende Kampf­flugzeuge und Drohnen der Stre­itkräfte zahlre­ich­er Staat­en. Die britis­che Roy­al Air Force nutzt ihre Basis in Akrotiri (Zypern).

Der US-Flugzeugträger „Nimitz“ hat im Per­sis­chen Golf mit dem Ein­satz sein­er Kampf­flugzeuge gegen IS-Ziele in Irak und Syrien begonnen.

In den Seege­bi­eten um die Ara­bis­che Hal­binsel, operiert weit­er­hin die „Bataan“ Amphibi­ous Ready Group (ARG) der US Navy. Auf dem amphibis­chen Träger „Bataan“ eingeschiffte Jagdbomber AV-8B Har­ri­er und Kampfhub­schrauber des US Marine Corps kön­nen bei Bedarf auch über Land (z.B.gegen islamistis­che Ter­ror­grup­pen im Jemen oder in Soma­lia) einge­set­zt wer­den. Die in Nor­folk behei­matete „Bataan“ ARG ist schon seit Ende Feb­ru­ar unter­wegs, nähert sich also dem Ende eines nor­malen Ein­satzes und dürfte dem­nächst ins Mit­telmeer ablaufen. Ablö­sung ist mit der in San Diego (Kali­fornien) behei­mateten „Amer­i­ca“ ARG auch bere­its auf dem Weg über den Paz­i­fik.

SYRIEN: Rus­s­land – Türkei

Rus­s­land macht weit­er­hin keinen wirk­lichen Unter­schied zwis­chen Islamis­ten und Oppo­si­tion­sre­bellen; außer­halb von erk­lärten „De-Eskala­tion­szio­nen“ gel­ten alle gle­icher­maßen als “Ter­ror­is­ten”. Nach wie vor erfol­gen rus­sis­che Luftan­griffe in direk­ter Unter­stützung syrisch­er Regierungstrup­pen auch in Gebi­eten, in denen keine islamistis­chen Milizen aktiv sind.

Die Türkei lässt immer deut­lich­er erken­nen, dass es ihr in Syrien weniger um den Kampf gegen IS geht, als um eine „Neu­tral­isierung“ von Kur­den. Es gibt sog­ar deut­liche Anze­ichen, dass offen­bar auch die einige kur­dis­che Milizen im Kampf gegen IS unter­stützende USA aus der Region genötigt wer­den soll. In Wash­ing­ton ist man zunehmend irri­tiert über die „einen NATO-Part­ner direkt gefährdende“ türkische Poli­tik.

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BÜRGERKRIEG IN SYRIEN

In den erk­lärten „De-Eskala­tion­szo­nen“ herrscht weit­er­hin ver­gle­ich­sweise Ruhe. Ander­norts gehen die Kämpfe weit­er; islamistis­che Milizen bleiben weit­er­hin grund­sät­zlich von allen Feuer­pausen ausgenom­men. Rus­s­land sieht in den „De-Eskala­tion­szo­nen“ die „Basis für ein Ende des Bürg­erkrieges“. Sie zwän­gen syrische Oppo­si­tion­s­milizen, sich räum­lich von islamistis­chen Ter­ror­grup­pen zu tren­nen, und dies eröffne Chan­cen für einen poli­tis­chen Dia­log.

Rus­s­land ist bemüht, in den „De-Eskala­tion­szo­nen“ einen formellen Waf­fen­still­stand zu vere­in­baren (ist bish­er in drei Zonen gelun­gen) und diesen auch überwachen zu lassen. Ohne Man­dat der Vere­in­ten Natio­nen bleiben Ver­suche, hier Part­ner als Frieden­strup­pen ins Boot zu bekom­men, bish­er erfol­g­los. Vor­erst wird man sich wohl mit rus­sis­chen Mil­itär­polizis­ten beg­nü­gen müssen.

Mar­itime Aspek­te

Im östlichen Mit­telmeer operiert weit­er­hin das von der rus­sis­chen Schwarzmeer­flotte geführte Ständi­ge Mit­telmeergeschwad­er (Med­Sqn) der rus­sis­chen Marine. Am 30. Juli beg­in­gen die Ein­heit­en der Med­Sqn den rus­sis­chen „Tag der Seekriegs­flotte“ mit ein­er eige­nen kleinen Seepa­rade vor dem syrischen Hafen von Tar­tus.

Kampfein­heit­en bei der Med­Sqn sind zurzeit die Fre­gat­te „Admi­ral Essen“, der Minen­such­er „Valentin Pikul“ und immer noch auch das U-Boot „Krasnodar“. Wann das neue U-Boot der KILO-III-Klasse „Krasnodar“ seine seit Mitte Mai für den Ein­satz bei der Med­Sqn unter­broch­ene Über­führungs­fahrt von der Ost­see ins Schwarzmeer fort­set­zen soll, ist unklar. Ein angekündigtes weit­eres Schießen von Marschflugkör­pern Kali­br auf Ziele in Syrien fand bish­er nicht statt; in einem Ende Juli dafür im östlichen Mit­telmeer erk­lärten Warnge­bi­et wur­den keine Aktiv­itäten gemeldet.

Die erst am 22. Juli ins Mit­telmeer ver­legte Fre­gat­te „Pytliviy“ kehrte schon am 3. August wieder ins Schwarzmeer zurück. Sie hat­te prak­tisch nur an ein­er von der Med­Sqn zum „Tag der Seekriegs­flotte“ vor Tar­tus abge­hal­te­nen Seepa­rade teilgenom­men. Es scheint etwas zweifel­haft, dass das 36 Jahre alte Schiff der KRI­VAK-Klasse auss­chließlich für diesen Zweck ver­legt wurde, zumal mit der „Admi­ral Essen“ ja das mod­ern­ste Kampf­schiff der Schwarzmeer­flotte an der Parade teil­nahm. Möglicher­weise gab es tech­nis­che Prob­leme.

Am 2. August passierte das Spezialschiff zur Fer­n­melde-/elek­tro­n­is­chen Aufk­lärung (SIGINT) der Schwarzmeer­flotte „Kildin“ den Bosporus in Rich­tung Mit­telmeer. Ver­mut­lich wird das Schiff der MOMA-Klasse in einem etwa drei­monati­gen Ein­satz im östlichen Mit­telmeer operieren und dabei auch die Med­Sqn mit tak­tis­chen und oper­a­tiv­en Infor­ma­tio­nen unter­stützen.

gecharteter Frachter wird in Tar­tus ent­laden (Foto: blog)Mit Frach­tum­schlag im rus­sis­chen Schwarzmeer­hafen Noworossiysk (Anbindung an das rus­sis­che Eisen­bahn­netz), dauert die auch als „Syr­i­an Express“ beze­ich­nete Liefer­ung von Rüs­tungs­gütern nach Syrien und Nach­schub für die dort einge­set­zten rus­sis­chen Trup­pen an. Regelmäßig passieren Lan­dungss­chiffe der rus­sis­chen Marine (auch dazu ver­legte Ein­heit­en der Nord­flotte und der Baltischen Flotte) oder speziell für diese Trans­porte gebraucht in der Türkei und Deutsch­land gekaufte und teils als Hil­f­ss­chiffe in die rus­sis­che Marine inte­gri­erte, ex-zivile Frachtschiffe den Bosporus süd- oder nord­laufend. Trans­portiert wird zurzeit ver­mehrt auch Bau­ma­te­r­i­al für die begonnenen Arbeit­en zur Erweiterung der rus­sis­chen logis­tis­chen Basis in Tar­tus (Syrien). Dafür wer­den auch nicht unter rus­sis­ch­er Flagge fahrende zivile Frachtschiffe gechar­tert.

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BRASILIEN

In einem groß angelegten Schießen hat die brasil­ian­is­che Marine ihre frühere Fre­gat­te „Bosi­sio“ als Zielschiff versenkt.

Die „Bosi­sio“ war Mitte der 1990er Jahre mit noch drei weit­eren Fre­gat­ten TYPE 22 (BROADSWORD-Klasse) gebraucht von der britis­chen Roy­al Navy über­nom­men wor­den, hat­te zuvor als HMS „Brazen“ schon gut 15 Jahre bei dieser gedi­ent. ex-‘Bosisio’ versenkt (Video-Stand­bild: bras. Marine)Eine bei der brasil­ian­is­chen Marine geplante Mod­ernisierung wurde nur für zwei Schiffe durchge­führt; „Green­hal­gh“ und „Rade­mak­er“ sind auch heute noch im aktiv­en Dienst.

Schon 2005 wurde die „Dodsworth“ (ex-„Brilliant) aus­ge­mustert; zehn Jahre später kam im Sep­tem­ber 2015 dann auch für die „Bosi­sio“ das Dien­stzei­t­ende. Die alte Fre­gat­te wurde kom­plett abgerüstet und umwelt­gerecht für einen let­zten „Ein­satz“ im Dienst der brasil­ian­is­chen Marine vor­bere­it­et.

Gle­ich mehrere Kriegss­chiffe und Kampf­flugzeuge waren beteiligt, als die „Bosi­sio“ vor Rio de Janeiro beim „Mis­silex 2017“ ihre let­zte Reise auf den Grund des Südat­lantiks antrat. Schwest­er­schiff „Rade­mak­er“ startete einen Seeziel-FK Exo­cet; erst­mals über­haupt kam ein von einem Hub­schrauber S-70B Sea­hawk abge­feuert­er Seeziel-FK Pen­guin zu einem „schar­fen“ Ein­satz. Die Korvet­ten „Lib­er­al“ und „Inde­pen­den­cia“ der NITEROI-Klasse schossen ganze Sal­ven aus ihren 114-mm-Haupt­geschützen und schließlich war­fen auch noch Kampf­flugzeuge AF-1B 230-kg-Bomben auf das alte Schiff, das einem solchen Trom­melfeuer natür­lich nicht gewach­sen war.

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EUROPÄISCHE UNION (Migra­tion)

LIBYEN

Seit Jahren ist klar, dass allein in inter­na­tionalen Gewässern eine wirk­same Bekämp­fung der von Libyen aus­ge­hen­den Migra­tion über das Mit­telmeer unmöglich ist.

Ohne Ver­fol­gung in libysche Hoheits­gewäss­er oder gar bis an die Küste ist den krim­inellen Schleuser­ban­den nicht beizukom­men. Schon im ver­gan­genen Jahr beschloss die Europäis­che Union denn auch, Marine und Küstenwache Libyens durch Aus­bil­dung, materielle Ausstat­tung und finanzielle Hil­fe bess­er zu befähi­gen, Flüchtlings­boote schon direkt an der eige­nen Küste abz­u­fan­gen – und vor allem dann dort auch den Schleuser­ban­den das Handw­erk zu leg­en. Am Rande der EU Oper­a­tion „Sophia“ find­en bere­its Lehrgänge für libysches Per­son­al statt, wobei immer wieder europäis­che Kriegss­chiffe auch als schwim­mende Klassen­z­im­mer dienen. Die Maß­nah­men scheinen erste Wirkung zu zeigen, denn seit eini­gen Monat­en mehren sich Berichte über das Auf­brin­gen von Flüchtlings­booten durch libysche Sicher­heit­skräfte direkt vor der eige­nen Küste.

Das am schw­er­sten von der Migra­tion betrof­fene Ital­ien geht nun noch einen Schritt weit­er. Nach ein­er entsprechen­den „Ein­ladung“ durch die inter­na­tion­al anerkan­nte Regierung in Tripoli (Libyen), hat das ital­ienis­che Par­la­ment einem nationalen Ein­satz der Marine in libyschen Ter­ri­to­ri­al­gewässern zur unmit­tel­baren Unter­stützung der libyschen Küstenwache zuges­timmt.

Schon einen Tag später, am 2. August, nahm die Korvette „Coman­dante Borsi­ni“ Kurs auf Tripoli. Ein eingeschifftes Vorausteam soll die gemein­same Oper­a­tion mit der libyschen Küstenwache absprechen und koor­dinieren.

In Libyen regt sich allerd­ings Wider­stand. Der die Regierung in Tripoli nicht anerken­nende ostlibysche Machthaber und Anführer der selb­st-erk­lärten Libyan Nation­al Army, Feld­marschall Khal­i­fa Haf­tar, erteilte dem Vorhaben eine klare Absage. Seine „Marine und Luft­waffe“ habe Befehl erhal­ten, jedes ohne seine Genehmi­gung in libysche Gewäss­er ein­laufende fremde Kriegss­chiff „zu stop­pen“. Nach eigen­er Erk­lärung gelte sein Befehl nicht nur für Ostlibyen (Tobruk, Ras Lanuf, Beng­hazi), son­dern auch für die in Tripoli sta­tion­ierten Mari­neein­heit­en und Kampf­flugzeuge.

Ob und in welchem Umfang Haf­tar seine Befehle umset­zen kann, bleibt allerd­ings abzuwarten. Möglicher­weise erhofft er sich für sein Ostlibyen auch nur poli­tis­che Zugeständ­nisse aus Ital­ien, nach denen er dem Pro­jekt dann „großzügig“ seinen Segen geben kann.

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NORDKOREA

Ein neuer­lich­er Rake­ten­test hat die Span­nun­gen um Nord­ko­rea weit­er ver­schärft.

In der Nacht zum 29. Juli wurde eine zweite Interkon­ti­nen­tal­rakete (ICBM) „Hwa­song-14“ von Nord­ko­rea aus über eine Ent­fer­nung von fast 1.000km in die Japansee geschossen. Das Ziel­ge­bi­et lag erneut inner­halb der japanis­chen Wirtschaft­szone; eine War­nung für die inter­na­tionale Schiff­fahrt und Luft­fahrt gab es nicht.

Erst­mals über­haupt fand ein Test ein­er weit reichen­den Rakete bei Nacht statt, und die Nutzung eines anderen Start­platzes als am 4. Juli, der überdies auch zuvor noch nie ver­wen­det wor­den war, deutet auf ein kurzfristig ver­leg­bares, mobiles Start­sys­tem. In erneut extrem über­höhter Flug­bahn (und damit bewusst deut­lich verkürzter Reich­weite) stieg die Rakete mit 3.700km noch ein­mal gut 1.000km höher als beim ersten Testschuss ein­er „Hwa­song-14“ am 4. Juli. Daraus lässt sich eine für das US-Kern­land aus­re­ichende Reich­weite errech­nen.

Nord­ko­re­as staatliche Pro­pa­gan­da beschwor über­schwänglich die nun vorhan­dene Fähigkeit zu einem „ver­nich­t­en­den Erstschlag“ gegen die USA, ließ allerd­ings ein wichtiges Detail uner­wäh­nt. Der auf der Rakete mon­tierte (natür­lich nicht scharfe) „Gefecht­skopf“ zer­brach beim Wiedere­in­tritt in die Atmo­sphäre. Offen­bar hat Nord­ko­rea hier noch kein zuver­läs­sig wider­stands­fähiges Sys­tem entwick­elt und wird auch noch einige Zeit zur notwendi­gen Minia­tur­isierung eines nuk­learen Gefecht­skopfes benöti­gen. Einige Experten sehen hier aber eine Frist von möglicher­weise nur noch etwa einem Jahr.

Die schon in der Vor­woche beobachteten ungewöhn­lich hohen Aktiv­itäten bei nord­ko­re­anis­chen U-Booten dauern an. Am 31. Juli soll an Land auf dem Gelände der Marinew­erft in Sin­po der Ausstoß eines bal­lis­tis­chen Flugkör­pers aus einem U-Boot-Startschacht erprobt wor­den sein. Die Entwick­lung eines — dann natür­lich auch nuk­lear bestück­baren — U-Boot-gestützten bal­lis­tis­chen Flugkör­pers (SLBM) geht also weit­er.

Über das weit­ere, inter­na­tion­al koor­dinierte Vorge­hen herrscht zunehmend Uneinigkeit.

Chi­na zeigt sich über den neuen Rake­ten­test „besorgt“, verurteilt ihn aber nicht; Schuld an der Entwick­lung trage auss­chließlich das bilat­erale Ver­hält­nis der USA zu Nord­ko­rea. Japan und die USA unter­stellen Rus­s­land und Chi­na nur halb­herzige Umset­zung von Wirtschaftssank­tio­nen. Chi­na hält dage­gen, dass die vom US Sicher­heit­srat ver­hängten Sank­tio­nen kein „allum­fassendes Wirtschaft­sem­bar­go“ fordern, und Rus­s­land baut abseits der Sank­tio­nen mit Visafrei­heit, ein­er neuen Fährverbindung und „human­itären Getrei­deliefer­un­gen“ seine Beziehun­gen zu Nord­ko­rea sog­ar noch aus.

Unter solchen Rah­menbe­din­gun­gen dürften im UN Sicher­heit­srat kaum Chan­cen für neue Sank­tio­nen beste­hen. Ohne­hin wollen Rus­s­land und Chi­na mil­itärische Optio­nen der USA so begren­zt wie irgend möglich hal­ten, mit Blick auf die Vorgänge um Libyen den USA im UN Sicher­heit­srat in keinem Fall eine „Legit­imierung über eine Hin­tertür“ ermöglichen.

Die US-Regierung zeigt sich über die non­cha­lat­nte Hal­tung Chi­nas und Rus­s­lands zunehmend frus­tri­ert und bringt immer häu­figer und auch unverblümter mil­itärische Optio­nen ins Spiel. Natür­lich könne jed­er Mil­itärschlag katas­trophale Kon­se­quen­zen haben, nicht zulet­zt Bevölkerungszen­tren in Süd­ko­rea und Japan zum poten­tiellen Ziel nord­ko­re­anis­ch­er Vergel­tungss­chläge machen. Klar sei aber auch, dass man — so wörtlich — „Opfer außer­halb der USA denen im eige­nen Land deut­lich vorziehe“. In Reak­tion auf den neuen Rake­ten­test über­flo­gen zwei strate­gis­che Bomber B-1B der US Air Force demon­stra­tiv Süd­ko­rea. Am 30. Juli führte die US Army von Alas­ka aus mit dem Ter­mi­nal High Alti­tude Area Defense (THAAD) einen weit­eren Raketen­ab­wehrtest durch, der ein­mal mehr die Fähigkeit zum Abfan­gen ein­er ICBM nach­wies.

Die US Navy verzichtet zurzeit auf sicht­bare Präsenz in der Region um die kore­anis­che Hal­binsel; momen­tan operiert im West­paz­i­fik kein einziger Flugzeugträger. Die „Ronald Rea­gan“ dürfte aber nach dem Ende der vor Aus­tralien abge­hal­te­nen Übung „Tal­is­man Saber 17“ nun wieder Kurs auf die Krisen­re­gion nehmen; sie ist ja ohne­hin in Japan sta­tion­iert.

Vor der kali­for­nischen Küste führt die „Theodore Roo­sevelt“ mit einem mehrwöchi­gen „Com­pos­ite Train­ing Unit Exer­cise“ (COMPTUEX) ein abschließen­des oper­a­tives work-up für einen Ein­satz durch, der in etwa vier Wochen begin­nen kön­nte. Da die „Nimitz“ ger­ade erst die Auf­gaben im Per­sis­chen Golf über­nom­men hat (s.o.), dürfte für die „Theodore Roo­sevelt“ eine West-Pacif­ic Patrol auf der Agen­da ste­hen.

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RUSSLAND

Seit 1939 stellt Ende Juli der „Tag der Seestre­itkräfte“ als nationaler Feiertag die rus­sis­che Marine ins Ram­p­en­licht der Öffentlichkeit.

Am 27. Juli 1714 hat­te die rus­sis­che Flotte in der Seeschlacht von Gangut (Hangö) die schwedis­che Flotte geschla­gen und damit ihren ersten his­torisch wichti­gen Seesieg errun­gen. In patri­o­tis­chem Gedenken an dieses Ereig­nis bes­timmte 1939 der sow­jetis­che Dik­ta­tor Josef Stal­in den jew­eils let­zten Son­ntag des Monats Juli als nationalen Feiertag und „Tag der Seestre­itkräfte“; diese Fes­tle­gung hat bis heute Gültigkeit.

In diesem Jahr fiel der Feiertag auf den 30. Juli und wurde wie üblich an allen Flot­ten­stan­dorten mit Paraden, Gedenk­feiern und kul­turellen Ver­anstal­tun­gen began­gen. Von Wladi­wos­tok bis Sewerod­win­sk lagen Schiffe, Boote und U-Boote der Marine und Ein­heit­en des See­gren­zschutzes über die Top­pen geflag­gt in den Häfen oder vor Anker auf Wasser­we­gen. In allen Stan­dorten waren Schiffe und Boote von der Bevölkerung zu besichti­gen, und die Marine stellte über­all mit Vor­führun­gen auch ihre Fähigkeit­en zur Schau. Erst­mals gab es sog­ar vor dem syrischen Hafen Tar­tus eine kleine Seepa­rade mit sieben Kriegs- und Hil­f­ss­chif­f­en des Ständi­gen Mit­telmeergeschwaders.

Die zen­trale Ver­anstal­tung fand in der Ost­see statt, wo sich auf der Newa in St. Peters­burg und vor dem 15km ent­fer­n­ten Marinestützpunkt Kro­n­sh­tadt in zwei par­al­le­len Seepa­raden ins­ge­samt mehr als 50 Ein­heit­en sowie zahlre­iche Flugzeuge und Hub­schrauber Präsi­dent Putin und der Marine­führung präsen­tierten.
Seepa­rade zum Tag der Seestre­itkräfte (Foto: flot.com)
Um der Bevölkerung die „Seemacht Rus­s­land“ zu demon­stri­eren, hat­ten extra für diesen Tag sog­ar mehrere „Super-Ein­heit­en“ der Nord­flotte in die Ost­see ver­legt (und sich direkt danach auch schon wieder auf den lan­gen Rück­weg gemacht). Die Kreuzer „Petr Velikiy“ und „Mar­shal Usti­nov“ sowie das riesige U-Boot „Dmitrij Don­skoy“ waren für die Newa in St. Peters­burg allerd­ings zu groß; sie blieben „vor der Tür“ in Kro­n­sh­tadt. In St. Peters­burg war ein zu Übun­gen in die Ost­see gekommen­er Ver­band der chi­ne­sis­chen Marine mit von der Par­tie.

Der „Tag der Seestre­itkräfte“ gibt Poli­tik­ern und der Marine­führung vor allem immer wieder Gele­gen­heit, die Mod­ernisierung der Marine öffentlich her­auszustellen Schon zu Sow­jet-Zeit­en diente der Feiertag immer auch dazu, die (Über-)Erfüllung des von der Partei fest­gelegten Plan­solls zu verkün­den. De fac­to hat sich das im heuti­gen Rus­s­land nicht geän­dert, und nicht ganz zufäl­lig wer­den wichtige „Stich­tage“ für zahlre­iche Neubau­vorhaben in unmit­tel­bare zeitliche Nähe zum Feiertag ter­miniert.

Wie schon in den let­zten bei­den Jahren, hiel­ten sich Erfol­gsmeldun­gen aber auch dies­mal in Gren­zen. Nicht zulet­zt auch unter den im Zuge der Ukraine-Krise ver­hängten Sank­tio­nen (aus­bleibende Liefer­un­gen von Gas­tur­binen, Diesel­mo­toren und weit­eren Sub­sys­te­men) kommt kaum ein Neubaupro­gramm der rus­sis­chen Marine im Zeit­plan voran.

Immer­hin kon­nte am 28. Juli Sew­mash in Sewerod­win­sk das siebte und let­zte nuk­lear­getriebene Angriffs-U-Boot der YASEN-Klasse (die kün­ftige „Ulyanovsk“) auf Kiel leg­en; die Admi­ral­itätswerft in St. Peters­burg begann feier­lich den Bau der ersten bei­den von sechs für die Paz­i­fik­flotte bes­timmten U-Booten der KILO-III-Klasse; die fer­nöstliche Amur-Werft rollte (nach mehr als fünf Jahren Bauzeit) die FK-Korvette „Gromkiy“ der STER­GUSHCHIY-Klasse aus der Bauhalle, und bei Pel­la in St. Peters­burg wurde das Typ­fahrzeug „Ura­gan“ ein­er neuen Klasse klein­er, mit Marschflugkör­pern Kali­br zu bestück­enden Korvet­ten zu Wass­er gelassen. Am Feiertag selb­st kon­nte die Nord­flotte einen neuen, ark­t­is­fähi­gen Bergeschlep­per in Emp­fang nehmen.

Der zuvor angekündigte Stapel­lauf des 5. nuk­learstrate­gis­chen U-Bootes der BOREJ-Klasse fand dage­gen eben­sowenig statt, wie der Stapel­lauf des zweit­en neuen Lan­dungss­chiffes der IVAN GREN-Klasse; bei­de Vorhaben fan­den nicht ein­mal Erwäh­nung. Die neuen Fre­gat­ten „Admi­ral Gor­shkov“ und „Admi­ral Makarov“ nah­men zwar an der Parade auf der Newa teil, aber ihre eigentlich schon für 2016 geplante Liefer­ung und Indi­en­st­stel­lung verzögert sich weit­er. Von Neg­a­tivmel­dun­gen wollte man am Feiertag aber nichts wis­sen, und so wurde die Sta­tis­tik mit Mel­dun­gen zur Liefer­ung zahlre­ich­er klein­er Kampf­boote der RAPTOR und GRACHANOK-Klassen sowie Hafen-/Reedeschlep­pern, Taucher­booten und Ver­mes­sungs­fahrzeu­gen „etwas aufge­hüb­scht“ – und in zahlre­ichen offiziellen Reden natür­lich ein über­aus pos­i­tiv­er Aus­blick beschworen.

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TÜRKEI

)An den Spitzen der türkischen Teil­stre­itkräfte hat die Führung gewech­selt.

Als neuer Marinebe­fehlshaber löst Vizead­mi­ral Adnan Özbal Admi­ral Bülent Bostanoglu ab, der mit Erre­ichen der Alter­gren­ze plan­mäßig in den Ruh­e­s­tand ver­set­zt wurde.

Adnan Özbal (Jhrg. 1958) been­dete 1980 seine Aus­bil­dung zum Mari­ne­of­fizier. Es fol­gten diverse Seev­er­wen­dun­gen an Bord von Zer­stör­ern und dann Schnell­booten, von denen er zwei als Kom­man­dant führte. 2003–2005 war er Kom­man­deur der 2. Schnell­boot-Flotille. 2012 über­nahm er die Leitung der Marineakademie, führte anschließend die Küstenwache. 2014 wurde er mit später­er (2015) Beförderung zum RAdm für die Aus­bil­dung in der türkischen Marine zuständig. Seit 2016 hat­te er das Naval Forces Com­mand geführt. Von dieser Posi­tion wech­selte er nun an die Spitze der Marine.

Viele Medi­en stellen seine Ernen­nung in direk­ten Zusam­men­hang mit den zurzeit von Präsi­dent Erdo­gan durchge­führten Säu­berungsak­tio­nen. Anzumerken ist hier allerd­ings, dass Amtsvorgänger Adm Bostanoglu nach dem Putschver­such des let­zten Jahres offen­bar das Ver­trauen des Präsi­den­ten hat­te. Auch erfol­gt die Neube­set­zung der Spitze der Marine wie üblich nach exakt vier Jahren und mit Erre­ichen der Dien­stal­ters­gren­ze durch den Amtsin­hab­er.

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USA

Nur eine Woche nach Indi­en­st­stel­lung des neuen Flugzeugträgers „Ger­ald R Ford“ hat ein Kampf­flugzeug erst­mals in See die neuen Start- und Lan­dean­la­gen prak­tisch erprobt.

Bei einem Kurztest vor der Atlantikküste bei Nor­folk lan­dete und startete eine F/A-18F Super Hor­net der Erprobungsstaffel VX-23 (Patux­ent Riv­er) auf dem neuen Flugzeugträger. Sowohl die Lan­dung in der neuen Lan­de­fan­gan­lage, als auch der nach­fol­gende Start mit dem neuar­ti­gen Kat­a­pult bere­it­eten kein­er­lei Prob­leme.

Bei­de Sys­teme gel­ten als tech­nol­o­gis­che Meilen­steine. Bei auf den bish­eri­gen Flugzeugträgern der NIMTZ-Klasse instal­lierten hydraulis­chen Lan­de­fan­gan­la­gen wird die beim Abbrem­sen eines gelande­ten Flugzeuges zu „ver­nich­t­ende“ kinetis­che Energie lediglich in Wärme umge­wan­delt, die ungenutzt abfließt. Das neuar­tige Advanced Arrest­ing Gear (AAG) arbeit­et anstelle hydraulis­ch­er Kol­ben mit elek­trischen Wider­stän­den. Die hier bei ein­er Flugzeug­lan­dung anfal­l­ende Energie wird über Gen­er­a­toren in Bat­teriebänke einge­speist – und ist damit wieder ver­wend­bar.

Das tech­nol­o­gisch eben­falls neuar­tige — erst kür­zlich von Präsi­dent Trump öffentlich als „über­flüs­sig“ kri­tisierte — elek­tro­mag­netis­che Startkat­a­pult EMALS (Elec­tro­mag­net­ic Air­craft Launch Sys­tem) hat im Ver­gle­ich zu klas­sis­chen dampf­be­triebe­nen Kat­a­pul­ten der NIMITZ-Klasse einen deut­lich höheren Wirkungs­grad. Weg­fall von Dampferzeugern, Hydraulik und Pneu­matik vere­in­facht den Auf­bau (gerin­ger­er Wartungsaufwand) und schafft Platz im Schiff­sin­neren. Durch präzise Steuer­barkeit des Startvor­gangs kann das Kat­a­pult genau auf die Bedürfnisse ein­er bre­it­en Palette von Flugzeu­gen zugeschnit­ten wer­den, bietet so san­ftere Beschle­u­ni­gung und genauere Kon­trolle je nach Flugzeuggewicht.

EMALS und AAG sollen den neuen Flugzeugträgern der FORD-Klasse überdies eine gegenüber der NIMITZ-Klasse um 25 Prozent erhöhte tägliche Flugzeug-Ein­satzrate (sor­tie-rate) ermöglichen. Als durch­hal­te­fähige Dauere­in­satzrate über einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen wer­den 160 sor­ties genan­nt; not­falls sollen kurzzeit­ig auch bis zu 270 möglich sein (NIMITZ-Klasse 120/240). Die jet­zt durchge­führten erste Lan­dung auf der „Ger­ald R Ford“ und der anschließende erste Start sind nur Auf­takt ein­er Serie aus­führlich­er Start- und Lan­de­v­er­suche. Im Herb­st sind par­al­lel zu weit­eren Erprobun­gen an Land etwa 75 Test-Starts und –lan­dun­gen in See auf dem neuen Flugzeugträger geplant.

Kurz­fas­sung
MarineForum Wochenschau vom  4. August 2017
Artikelüber­schrift
Marine­Fo­rum Wochen­schau vom 4. August 2017
Erk­lärung
Das Geschehen auf den Welt­meeren in der wöchentlichen Über­sicht
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