Lateinamerika — Trinidad und Tobago

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“Steel — Pan” Tromm­ler­grup­pen mit ihren Kalyp­so- und Soca-Klän­gen, die har­monisch abges­timmten leeren Ben­z­in­fässern ent­lockt wer­den, prä­gen das “Bild” der bei­den Inseln die zu den “Kleinen Antillen” gehören und die Karibik wie eine Per­len­kette vom Atlantis­chen Ozean tren­nen.

Nur 11 km vor der Küste von Venezuela und dem südamerikanis­chen Kon­ti­nent liegt der nordöstliche Zipfel von Tinidad, der größten der bei­den Inseln, die 96 % der Ein­wohn­er beherbergt. Die weit­eren 4 % leben auf der kleinen, beschaulichen, nördlichen Insel Toba­go — über­wiegend von Pauschal­touris­ten, die auf der Insel­stadt Scar­bor­ough mit ihrem Flugzeug lan­den. Der Name dieser Insel­stadt auf Toba­go weist auch auf die Ver­gan­gen­heit der Inseln hin, die bis 1962 britis­che Kro­nkolonie waren und auch heute noch zum Com­mon­wealth gehören. Genau­so selb­stver­ständlich hat sich der neue Insel­staat aber auch der “Organ­i­sa­tion Amerikanis­ch­er Staat­en” (OAS) angeschlossen, für die im April 2009 der Fün­fte Ameri­ka-Gipfel in der Insel­haupt­stadt Port of Spain (71.000 Ein­wohn­er) organ­isiert wurde.

Das war kein leicht­es Unter­fan­gen für das Land mit seinen rund 1,3 Mio. Ein­wohn­ern, das nur über rund 1.700 Hotel­bet­ten ver­fügt und von der Petroin­dus­trie und dem Bankgewerbe geprägt ist. Alleine die Unter­bringung von 6.000 Delegierten aus den 35 OAS-Mit­gliedern und zusät­zlich 1.2oo akkred­i­tierten Reportern war nur über angemietete Kreuz­fahrtschiffe zu gewährleis­ten.