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Die Wiedervere­ini­gung Deutsch­lands und die des­o­late Wirtschaftssi­tu­ak­tion Nord­ko­re­as, das prak­tisch im Konkurs lebt, hat Über­legun­gen ein­er Wiedervere­ini­gung neue Nahrung gegeben.

Doch Wirtschaft­sex­perten winken ab. Die Kosten der Wiedervere­ini­gung wer­den auf etwa 2,5 Bil­lio­nen Dol­lar geschätzt — das Dop­pelte der Kosten der deutschen Wiedervere­ini­gung und das Dreifache der jährlichen Wirtschaft­sleis­tung Süd­ko­re­as.

Allerd­ings wird von ein­er ver­stärk­ten Koop­er­a­tion dur­chaus ein enormer wirtschaftlich­er Vorteil erwartet. Die geplanten Wirtschaft­spro­jek­te mit Nord­ko­rea wer­den — ja nach poli­tis­chem Stand­punkt der Autoren — zwis­chen 11 und 32 Mrd. $ kosten — eine Öff­nung der Gren­zen wird aber nach Schützung der wichtig­sten Wirtschafts­forschungsin­sti­tute im Süden aber min­destens 150 Mrd. $ an Ertrag brin­gen. Alleine die geplanten Verbesserun­gen der Infra­struk­tur des Nor­dens — Aus­bau der Bahn­streck­en und Schnell­straßen über Pjöng­jang nach Chi­na — kön­nten süd­ko­re­anis­chen Bau­fir­men einen Umsatz von 5 Mrd. $ bescheren.