Arabischer Maghreb — Algerien

Algerien Algeria

 

 

Part­ner­schaft im „Krieg gegen den Ter­ror“?
Alge­rien führt bere­its seit 1999 bilat­erale Übun­gen mit Ein­heit­en aus NATO-Staat­en durch. Das inter­na­tionales Anse­hen des algerischen Mil­itärs ist nach dem Anschlag auf das des World Trade Cen­ter durch ihr entsch­iedenes Vorge­hen geen islamis­che Fun­da­men­tal­is­ten stark aufgew­ertet. ¸¸Eine Gele­gen­heit, die wir nicht vor­beige­hen lassen dür­fen”, sagte Gen­er­al Abdel­hamid Touati, ein­er der poli­tis­chsten unter den Mil­itärs, unmit­tel­bar nach dem 11. Sep­tem­ber.
Stab­schef Gen­er­al Mohamed Lamari wurde mit anderen Offizieren aus dem gesamten Maghreb-Gebi­et und der Sahel-Zone vom Stuttgarter Haup­tquarti­er der amerikanis­chen Stre­itkräfte in Europa im März 2004 zu ein­er Ver­samm­lung und Arbeitssitzung ein­ge­laden. Die Amerikan­er sehen in den ver­streuten Salafis­ten-Grup­pen für Kampf und Predigt, die sich in die südliche Sahara zurück­ge­zo­gen haben, eine Bedro­hung. Amerikanis­che Spezial­trup­pen sind bere­its von Mali aus tätig gewor­den, dem Vernehmen nach auch auf algerischem Ter­ri­to­ri­um. Inzwis­chen wird immer deut­lich­er, dass Alge­rien und der Maghreb selb­st zum Betä­ti­gungs­feld von “Al Quai­da”- Ter­ror­is­ten wird. Im April 2007 erschüt­terten ver­heerende Bombe­nan­schläge die Haupt­stadt Algi­er. Der islamistisch begrün­dete Ter­ror hat über Afghanistan und Irak inzwis­chen den Maghreb erre­icht, wo sich diese fun­da­men­tal­is­tis­chen Ter­ror­is­ten mit den geschla­ge­nen Kämpfern des algerischen Bürg­erkriegs verbinden.