Arabien — Horn von Afrika — Eritrea

 

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Eritrea

 

Die wichtig­sten Infor­ma­tio­nen im Überblick:

Regierungs­form (Gov­ern­ment Type): Repub­lik (Repub­lic)

Karte Eritrea

Haupt­stadt (Cap­i­tal): Asmera
Ein­wohn­er (Pop­u­la­tion): 4,39 Mio.
Fläche (qkm) (Area sq.km): 121.144
Wehre­tat (Defence Bud­get): 120 Mio. $ (2002)
BSP/Einwohner (GNP/Capita): 190 US-$

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Dat­en außer Wehre­tat dem Fis­ch­er Weltal­manach 2005 ent­nom­men

 

Eritrea hat sich erst vor weni­gen Jahren nach einem bluti­gen und lei­d­vollen Bürg­erkrieg aus Äthiopi­en gelöst.
Damit hat Äthiopi­en seinen Zugang zum Meer ver­loren — während die trock­ene, wüsten­hafte ehe­ma­lige Küsten­prov­inz am Roten Meer mit dem Über­leben kämpft. 

Der Küsten­streifen ent­lang des Roten Meeres gehört zu den heißesten Gegen­den der Erde. Erst im Abessinis­chen Hochland ober­halb von 1.000 m Meereshöhe find­et sich ein gemäßigtes Kli­ma, das land­wirtschaftliche Nutzun­gen erlaubt.

Um die Gren­ze in dieser Hochlandre­gio­nen entzün­det sich immer wieder Stre­it mit dem Nach­bar­land Äthiopi­en. Die kriegierischen Kon­flik­te, mil­itärischen Aus­gaben und ein­er auf Plan­wirtschaft beruhen­der Kriegswirtschaft und die fehlen­den Boden­schätze machen das Land mit seinen knapp 4,5 Mio. Ein­wohn­ern zu einem der ärm­sten Län­der der Welt. Die Anal­phaben­ten­quote liegt bei 80 %.

Etwa die Hälfte der Ein­won­er sind sun­ni­tis­chen Glaubens, eine weit­ere knappe Hälfte sind eritreisch-ortho­doxe Chris­ten. Eritrea sieht sich den­noch als islamis­ch­er Staat — auch in Abgren­zung zum äthiopis­chen Nach­barn — und hat neben Tigrin­ja (der zur südem­si­tisch-äthiopis­chen Sprach­fam­i­lie gehören­den Sprache der Tigrinya, die etwa 50 % der Bevölkerung aus­machen) ara­bisch als Amtssprache einge­führt. Allerd­ings gehört nur ein klein­er Teil der eritreis­chen Bevölkerung der ara­bis­chen Eth­nie an. Hier­bei han­delt es sich um Nomaden wie die Rashai­da, die aus dem benach­barten Sudan zuge­wan­dert sind und etwa 0,3 % der eritresichen Gesamt­bevölkerung aus­machen.

Eritrea ver­fügt über einen Hafen in Mas­sawa, einen inter­na­tionalen Flughafen in der Haupt­stadt Asmara und über kaum aus­ge­baute Bin­nen­wege. Die Straßen sind über­wiegend im Zus­tand von Sand- und Schot­ter­pis­ten, die Eisen­bahn nach Äthiopi­en wurde 1978 still­gelegt.

Disku­tieren Sie mit:
Äthiopi­en-Eritrea – neuer Krieg — (www.defence-forum.net)

Externe Links:
www.auswaertiges-amt.de

Weit­ere Län­der­in­for­ma­tion:
Eritrea — (Uni­ver­sität Kas­sel)
Jahrbuch — (www.spiegel.de)
Horn of Africa a major front in war on ter­ror — (www.kuwaittimes.net)