Bantu-Afrika: Uganda

Uganda

Die wichtig­sten Infor­ma­tio­nen im Überblick:

Regierungs­form (Gov­ern­ment Type): Prä­sidi­al­re­pub­lik (Pres­i­den­tial Repub­lic)

Karte Uganda Map

Haupt­stadt (Cap­i­tal): Kam­pala
Ein­wohn­er (Pop­u­la­tion): 25,92  Mio.
Fläche (qkm) (Area sq.km): 241.548
Wehre­tat (Defence Bud­get): 171 Mio. US-$ (2003)
BSP/Einwohner (GNP/Capita): 270 US-$

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Dat­en außer Wehre­tat dem Fis­ch­er Weltal­manach 2005 ent­nom­men

Jan Ege­land, Chef der hum­naitären Hil­fe bei den Vere­in­ten Natio­nen, hat die Lage in Nor­dugan­da ein­mal als die “am stärk­sten ver­nach­läs­sig­ste human­itäre Krise der Gegen­wart” beze­ich­net.

 

Ugan­da ist mit seinem Staats­ge­bi­et von 236,040 km² unge­fähr so groß wie die alten Län­der der Bun­desre­pub­lik. Unge­fähr 1/5 der Fläche beste­ht aus Wass­er. Die Land­schaft wird über­wiegend geprägt von einem zwis­chen dem ost- und zen­tralafrikanis­chen Graben liegen­den Hochbeck­en mit ein­er durch­schnit­tlichen Höhen­lage zwis­chen 1000 und 1300 m. Ent­lang des Graben­bruchs zog sich früher ein zusam­men­hän­gen­der Waldgür­tel durch Ostafri­ka, vom Herzen Ugan­das bis nach Burun­di und Malawi. Dieser Wald ist seit langem im Schwinden begrif­f­en — zer­stört durch Siedler auf der Suche nach Ack­er­land und Brennholz sowie durch Holz­fir­men auf der Suche nach Mahag­o­ni und Eisen­holz. Heute existieren nur noch ver­sprengte Areale des ein­sti­gen Urwaldes.

Im Süden Ugan­das befind­et sich der ein­st­mal fis­chre­iche Vik­to­ria-See. Aus dem Nor­den des Vik­to­ri­asee entstammt der Vik­to­ria-Nil, der über die Owen­fälle (mit dem einzi­gen Kraftwerk des Lan­des), durch den Kio­gasee und über die Murchison­fälle in den Albert­see fließt.

Die Bevölkerung ist eth­nisch, kul­turell, sprach­lich und religiös — wie in den meis­ten afrikanis­chen Staat­en — het­ero­gen.  Im Land leben ca. 40 Nation­al­itäten (Eth­nien), die auf­grund ihrer Kul­tur und Sprache zwei Haupt­blöcke bilden: die bäuer­lichen Ban­tu­völk­er im Süden (Mehrheit der Bevölkerung) und die Niloten und Nilo­hamiten im Nor­den, die vor allem Viehwirtschaft betreiben und mit den Watut­si und Tut­si im Nor­den Tansa­nias, in Ruan­da, Burun­di und im Osten des Kon­gos vertreten sind. Als Verkehrs- und Han­delssprache ist — wie in Ugan­da und Tansa­nia — Kisua­he­li, eine Ban­tu-Sprache, geläu­fig.

Key:

Ban­tu
Luo
Luo/Nilotics
Madi Moru
Nilo

Lan­guages

Bildquelle:
www.myuganda.co.ug