Rumänien (Romania)


Flagge Rumänien

Streitkräfteübersicht (Armed Forces Overview):

Allgemeine Wehrpflicht (Conscripts) 35.000 ( 12 Monate /Month)
Aktive (Actives): 99.200 (Reduzierung auf 75.000 bis 2007 geplant)
Reserve (Resreves): 130.000 (Reduzierung auf 110.000 bis 2007 geplant)
Zivilisten (Civilians): 24.000 (Reduzierung auf 12.000 bis 2007 geplant)
Wehretat (2007): 2,303 Mrd. US-$
Landstreitkraft (Army)
Soldaten (Soldiers) 66.000
Kampfpanzer (Main Battle Tanks) 1.253

Gepanzerte Fahrzeuge (Armored Vehicles)

3.378
Artillerie 1.300

Luftstreitkraft (Air Force)
Soldaten (Soldiers) 17.000
Kampfflugzeuge (Combat Aircrafts) 255
Transportflugzeuge(Transport Aircrafts) 49
Kampf-/Transporthubschrauber (Helicopters) 187

Seestreitkraft (Navy)
Soldaten (Soldiers) 6.200
Marines 2.000
Hubschrauber(Helicopters) 18
Zerstörer(Destroyers) 1
Fregatten (Frigates) 6
Korvetten (Corvettes) 3
Uboote (Submarines) 1
Schnellboote inshore und offshore 67
Minenboote 23

daneben gibt es noch eine 22.000 Mann starke paramilitärische Grenztruppe, die dem Innenministerium untersteht. Hierzu gehören auch 20 Schiffe der "Shanghai-Klasse"

Vielen Dank für die Informationen an Vlad Male.

Mit tiefgreifenden Reformprozessen seit 1989 sucht Rumänien die Integration in die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Strukturen Europas. Um die wirtschaftliche Lage des Landes zu verbessern wurden zahlreiche Staatsbetriebe privatisiert. Allerdings ist die wirtschaftlich und finanzielle Lage Rumäniens noch angespannt. Haupthandelspartner sind: Deutschland, Italien, Rußland, Frankreich, Großbritannien und die Türkei.

  • Mitgliedschaften an europäischen Organisationen und sonstige Partnerschaften:

  • seit 1992 Grundsatzvertrag mit dem Nachbarn Bulgarien

  • seit Oktober 1993 Mitglied des Europarates

  • seit Januar 1994 Mitgliedsland des PfP-Programms Partnerschaft für Frieden der NATO, Vollmitgliedschaft beantragt.

  • seit Mai 1994 assoziiertes Mitglied der WEU

  • seit Dezember 1994 assoziiertes Mitglied der EU

  • seit Mai 1996 Freundschaftsvertrag mit Serbien

  • Januar 2000 Bildung eines gemeinsamen Bataillons für UN-Friedenseinsätze mit Ungarn

  • Juli 2000 Manöver („Rescue Eagle“)im Rahmen des NATO-Programms Partnerschaft für Frieden. An der Übung nahmen Soldaten aus folgenden Staaten teil: Aserbaidschan, Bulgarien, Georgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Moldawien, Slowakei und die Türkei.

  • ab September 2001 Beteiligung Rumäniens an der MPFSEE (Multinational Peace Force in Southern Europe) mit Sitz in Sofia. Beteiligte Länder: Griechenland, Mazedonien, Bulgarien, Albanien, Italien und die Türkei. Als Beobachter: Kroatien, Slowenien und die USA. Dem MPFSEE ist eine SEEBRIG (South Eastern Europe Brigade) unterstellt. Dieser Verband kann durch die UN oder die OSZE im Rahmen von Friedensmaßnahmen eingesetzt werden. Rumänien stellt dem Verband 590 Soldaten zur Verfügung.

  • Dezember 2001 Bildung der sogenannten „TISA“-Brigade (am Tisa-Fluß) für Einsätze bei Naturkatastrophen zusammen mit der Ukraine und der Slowakei.

  • Beteiligung am Manöver („Stronge Resolve 2“) im Rahmen des NATO-Programms Partnerschaft für Frieden im März 2002 in Norwegen und Polen mit 185 Mann darunter Fallschirmjäger und Waffentauchern, außerdem beteiligt Mig-21 Flugzeuge, eine C-130 Hercules und zwei IAR-330 Puma Hubschrauber.

  • Seit 2007 Mitglied der Europäischen Union (EU)

Die Streitkräfte Rumäniens
Artikel 52 der rumänischen Verfassung regelt die Landesverteidigung in Form einer allgemeinen Wehrpflicht für männliche rumänische Staatsbürger von 20 bis 35 Jahren.
Nach Artikel 117 sind die rumänischen Streitkräfte „ausschließlich dem Willen des Volkes untergeordnet“ und „für die Gewährleistung der Souveränität, der Unabhängigkeit, und der Einheit des Staates, der territorialen Integrität des Landes und der verfassungsrechtlichen Demokratie“ verantwortlich.

Auslandseinsätze der rumänischen Streitkräfte
Somalia – Teilnahme an der UN-Friedenstruppe UNOSOM II mit einem Feldhospital

Angola – Teilnahme an der UN-Beobachtermission UNAVEM I bis UNAVEM III mit 137 Mann als Sicherungsgruppe und einem Feldhospital.

Bosnien-Herzegowina – Teilnahme am IFOR-Einsatz mit einem Pionierbataillon

Kuwait – Teilnahme an der UN-Beobachtermission UNIKOM mit 7 Mann

Kosovo – Einsatz im Rahmen des KFOR-Verbandes ca. 220 Mann.

Afghanistan – Einsatz im Rahmen des ISAF-Verbandes, ca. 60 Soldaten.

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