Trinidad und Tobago

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Flagge Trinidad und Tobago

Stre­itkräfte (Armed Forces)

Autor: Ste­fan Krekel­er

Repub­lik Trinidad und Toba­go

  • Fläche: 5.128 qkm, davon 4.828 qkm Trindad und 300 qkm Toba­go. Die bei­den Inseln liegen im Karibis­chem Meer an Südameri­ka gren­zend. Das Orinoco-Delta bildet die natür­liche Gren­ze zum südlichen Nach­barn Venezuela. 

  • Bevölkerung: 1.170.000 Ein­wohn­er, davon 40,3 % Indis­chstäm­mige, 39,5 % Schwarze und 18,4 % Mulat­ten (1 % Chi­ne­sen).

  • Haupt­stadt: Port of Spain auf Trinidad mit 53.000 Ein­wohn­ern.

  • Staat­sober­haupt ist seit 1997 Arthur N.R. Robin­son

  • Regierungschef ist seit 1995, Bas­deo Pan­day vom UNC Unit­ed Nation­al Kongress.

Karte Trinidad und Tobago

Toba­go

Karte Trinidad und Tobago

Trinidad

Infos:

  • Die Inseln Trinidad und Toba­go (1498 von Christoph Colum­bus ent­deckt) erhiel­ten am 31. August 1962 ihre Unab­hängigkeit und gehörte seit 1802/1855 Eigen­tum der britis­chen Kro­ne. Bis heute sind die bei­den Inseln Mit­glied des Com­mon­wealth. Haupthandelspart­ner sind die USA (Export von Min­er­alöl, Natur­gas und chemis­chen Pro­duk­ten) und die anderen Karibik­staat­en. Auch der Touris­mus mit fast 350.000 Aus­lands­gästen pro Jahr  ist von großer Bedeu­tung.

Die Stre­itkräfte von Trindad und Toba­go:
Die kleinen Stre­itkräfte von Trinidad und Toba­go umfassen 2.700 bis 3.000 Sol­dat­en.

Vertei­di­gungsmin­is­teri­um in Port of Spain

Min­is­ter für nationale Sicher­heit Trevor Per­ci­val

Vertei­di­gungsstab und Haup­tquarti­er der Stre­itkräfte in Chaguara­mas

Brigade­gen­er­al Ancil Wayne Antoine

Trinidad und Toba­go Reg­i­ment

Oberst Peter Joseph


Hierzu zählen auch die bei­den  Luft­staffeln mit Cess­na-Flugzeu­gen und eini­gen Hub­schraubern. Sta­tion­iert auf den bei­den inter­na­tionalen Flughäfen in Piar­co und Crown Point

Trinidad und Toba­go Küstenwache

Kapitän Gar­net Best

Trinidad und Toba­go Frei­willi­gen­truppe (VDF)

Ober­stleut­nant Wen­dell F. Salandy

Aus­rüs­tung der Stre­itkräfte (soweit bekan­nt):

  • 10 schnelle Patrouil­len­boote (min­destens 2 aus den USA)

  • 1 Schiff TTS Nel­son (CG 20), ehe­mals HMS Orkney (P299, Island-Klasse) der britis­chen Roy­al Navy.

  • 1 Cess­na 172M

  • 1 Cess­na 310R

  • 1 Cess­na 402

  • 2 C-26A Metro

  • 2 MBB BO 105C

  • 2 Siko­rsky S-76A Spir­it

  • 208 Stück (?) Panz­er­fäuste B-300 82 mm (Reich­weite: 400 Meter) aus Israel (IMI-RSD)

Die Aus­bil­dung der Offiziere übernehmen in der Regel bis heute die britis­chen und amerikanis­chen Stre­itkräfte. Im Kriegs­fall kön­nte das Land the­o­retisch auf fast 200.000 wehrfähige Bürg­er zurück­greifen.

1982 nah­men Sol­dat­en der Insel im Rah­men der karibis­chen Friedenssicherungstruppe an der US-Oper­a­tion “Urgent Fury” zur Inva­sion der nahe gele­ge­nen Insel Grena­da teil. Auch an der Mul­ti-nationalen Stre­it­macht auf Haiti war Trinidad und Toba­go 1994 beteiligt.

Die Sol­dat­en nah­men auch an Ein­sätzen zur Dro­gen­bekämp­fung teil. 1995 wurde die SSA Strate­gic Ser­vices Agency, eine nationale Anti-Dro­gen­be­hörde gegrün­det, zu der auch mil­itärisches Per­son­al gehört.  Die USA stell­ten Radaran­la­gen zur Ver­fü­gung um den Luft- und Seer­aum bess­er zu überwachen. Hauptziel bleibt dabei den Dro­gen­verkehr zu überwachen, dabei wird arbeit­et man eng mit der US-Marine und US-Küstenwache zusam­men.

Rund 35–45 Mann zählen zu ein­er Gruppe für Spezialein­sätze. Diese Sol­dat­en wer­den im Rah­men von jährlichen JCET Joint Com­bined Exchange Train­ing-Pro­gram­men der USA; gemein­sam durch 7–12 Sol­dat­en der Spezialein­heit SEAL Team 4 aus­ge­bildet. Das US-Vertei­di­gungsmin­is­teri­um gab hier­für von 1997 bis 1999 bere­its 340.000 US-Dol­lar aus.

Seit 1998 nimmt Trinidad und Toba­go jährlich an Manövern des US South Com­mand  mit Namen “Tradewinds” teil. Bei den mul­ti-nationalen See- und Land­manövern wird die Dro­gen­bekämp­fung und der Anti-Ter­ror­ein­satz trainiert. Daneben human­itäre Auf­gaben und Block­ade­v­er­hal­ten.

Die Mil­itäraus­gaben betru­gen nach Angaben aus 1994 rund 83 Mio. US-Dol­lar. Die jährliche Mil­itärhil­fe der USA aus dem FMF For­eign Mil­i­tary Financ­ing-Pro­gramm beträgt 250.000 bis 300.000 US-Dol­lar.