Update Piraterie — Stand 18.03.2012

Sel­ten war in den let­zten Jahren an dieser Stelle so wenig von der „Piraten­front“ zu bericht­en wie dies­mal – und dies, obwohl am Horn von Afri­ka und im Indik die Wet­terbe­din­gun­gen für Kaper­fahrten zur Zeit dur­chaus gün­stig sind. Nur zwei ver­suchte Über­fälle wur­den gemeldet, und die liegen auch schon eine Woche zurück.

Marineforum - Falcon 50 (Foto: EU NavFor)
Fal­con 50 (Foto: EU Nav­For)

Am 10. März grif­f­en Pirat­en in einem Skiff einen den Golf von Aden passieren­den iranis­chen Tanker an, wur­den aber von einem eingeschifften bewaffneten Sicher­heit­steam der iranis­chen Marine abgewehrt. Einen Tag später meldete ein Han­delss­chiff im Ara­bis­chen Meer etwa 200 sm ost-nordöstlich von Soco­tra einen Angriff, bei dem die Pirat­en von ihrem Skiff auch bere­its Panz­er­faust­granat­en auf die Brücke feuerten. Ein bewaffnetes Sicher­heit­steam war hier nicht an Bord, aber Abwehrvorkehrun­gen (Stachel­drahtver­haue) und Auswe­ich­manöver kon­nten die Kape­rung ver­hin­dern.

Aktuelle Entwick­lun­gen bei Ein­satzkräften

Die Ver­legung eines Aufk­lärungs­flugzeuges Fal­con 50 der franzö­sis­chen Marine nach Dschibu­ti gibt der EU Nav­For zusät­zliche Optio­nen zur großräu­mi­gen Lage­bilder­stel­lung und zum geziel­ten Ein­satz von Schif­f­en.

In Koop­er­a­tion mit “Marine­Fo­rum — Zeitschrift für mar­itime Fra­gen

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