Oman — Gute Fortschritte bei der Beschaffung von drei neuen 2.500-ts Korvetten

Erst im Mai hat­te Marine­Fo­rum an dieser Stelle über “gute Fortschritte” bei der Beschaf­fung von drei neuen 2.500-ts Korvet­ten berichtet, die im Rah­men von „Pro­jekt Kha­reef“ in Großbri­tan­nien gebaut wer­den.

Marineforum - Projekt Khareef (Grafik: VT/BAe-Systems)
Pro­jekt Kha­reef
Bildquelle: VT/BAe-Sys­tems

Typ­schiff AL SHAMIKH sollte nach Abschluss aller Erprobun­gen und Abnah­me­fahrten, Waf­fen­sys­temtests, Besatzungsaus­bil­dung und schließlich auch ein­er „oper­a­tiv­en Ein­satzüber­prü­fung“ beim britis­chen FOST noch in diesem Jahr in ihre spätere Heimat ver­legen.

Nur wenige Tage nach Erscheinen des Heftes war diese Pla­nung über­holt. Am 5. Mai meldete Her­steller BAe Sys­tems Sur­face Ships, bei der Erprobung der AL SHAMIKH seien diverse tech­nis­che Prob­leme (wörtlich: „a series of engi­neer­ing prob­lems“) aufge­treten. Nähere Angaben wur­den nicht gemacht; die Prob­leme sollen aber so schw­er­wiegend sein, dass dem ohne­hin schon deut­lich hin­ter dem ursprünglichen Zeit­plan (das Typ­schiff sollte eigentlich schon 2007 geliefert wer­den) liegen­den Vorhaben eine neuer­liche, „mehrmonatige“ Verzögerung dro­ht. Mit 2.500 ts (99 m) wer­den die drei Neubaut­en die größten Kampfein­heit­en der oman­is­chen Marine. Sie sollen vor allem bei der Überwachung des erweit­erten Küsten­vor­feldes und der vorge­lagerten Wirtschaft­szo­nen (u.a. auch gegen die ausufer­nde regionale Pira­terie) zum Ein­satz kom­men.

In Koop­er­a­tion mit “Marine­Fo­rum — Zeitschrift für mar­itime Fra­gen

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