Libyen — Auseinandersetzungen noch nicht völlig beendet

Mit dem Tod des früheren Machthabers Gad­dhafi und der Eroberung von dessen let­zter Bas­tion Sirte sind die Auseinan­der­set­zun­gen zwis­chen Rebellen und Gad­dhafi-Anhängern sich­er noch nicht völ­lig been­det.

Die inter­na­tionale Gemein­schaft schließt aber ihre mil­itärischen Oper­a­tio­nen über und vor Libyen ab. Am 27. Okto­ber hat der UN Sicher­heit­srat ein­stim­mig die Genehmi­gung für mil­itärische Oper­a­tio­nen aufge­hoben und damit der NATO-Oper­a­tion „Uni­fied Pro­tec­tor“ die rechtliche Grund­lage für eine Fort­set­zung ent­zo­gen. Die NATO wird ihren Ein­satz, zu dem Schutz der Zivil­bevölkerung (durch unmit­tel­bare Bekämp­fung von Gad­dhafi-treuen Trup­pen), Durch­set­zung ein­er Flugver­bot­szone über Libyen und Durch­set­zung eines Embar­gos gehörten, denn auch zum 31. Okto­ber formell been­den.

Marineforum -
CHEVALIER PAUL (Foto: Deutsche Marine)

Das Gros des im zen­tralen Mit­telmeer vor Libyen operieren­den Ein­satzver­ban­des der franzö­sis­chen Marine (nationale Oper­a­tion „Har­mat­tan“) ist bere­its abge­laufen. Der Hub­schrauberträger TONNERRE (mit eingeschifften Kampfhub­schraubern des franzö­sis­chen Heeres) sowie die Zer­stör­er CHEVALIER PAUL (HORI­ZON-Klasse) und MONTCALM (GEORGES LEYGUES-Klasse) kehrten schon am 22. Okto­ber nach Toulon zurück.

In Koop­er­a­tion mit “Marine­Fo­rum — Zeitschrift für mar­itime Fra­gen

Marineforum

Alle Infor­ma­tio­nen entstam­men frei zugänglichen Quellen.