Lettland

Am 24. Okto­ber hat­te die let­tis­che Marine in Den Helder ihr viertes Minen­jagdboot der ALK­MAAR-Klasse über­nom­men.

VISVALDIS im NOK (Foto: Findler)
VISVALDIS im NOK
Bildquelle: Find­ler
Nach fast zwei Monat­en inten­siv­er Besatzungsaus­bil­dung hat die VI>SVALDIS (ex-DELFZ­I­JL) nun rechtzeit­ig vor Wei­h­nacht­en den Marsch in die Heimat durchge­führt und dabei am 17. Dezem­ber den Nor­dost­seekanal passiert.

2005 war die Über­nahme von ins­ge­samt fünf bei der nieder­ländis­chen Marine nicht mehr benötigten Minen­jagdbooten der ALK­MAAR-Klasse vere­in­bart wor­den. Im März 2007 hat­te mit der IMANTA (ex-HAR­LIN­GEN) das erste dieser Boote den Trans­fer vol­l­zo­gen; im Sep­tem­ber war mit der VIESTURS (ex-SCHEVENIN­GEN) das zweite gefol­gt. TALIVALDIS (ex-DOR­DRECHT) ver­legte im Mai 2008 durch den Nor­dost­seekanal in die Heimat. Als let­ztes der fünf Boote wird die ALKMAAR (wie zuvor auch die anderen) derzeit in Den Helder noch grundüber­holt. Auch sie soll aber dem­nächst fer­tig sein und das Vorhaben dann abschließen.

Obwohl auch bere­its mehr als 20 Jahre alt, sind die fünf ex-nieder­ländis­chen Boote (540 ts, GFK-Rumpf) mit ihrer ver­gle­ich­sweise doch mod­er­nen Minen­jagd- und Minen­suchaus­rüs­tung ein deut­lich­er Gewinn für die let­tis­che Marine. Sie ermöglichen ihr zum einen den Verzicht auf nach der Unab­hängigkeit zunächst ein­mal preiswert erwor­bene oder geschenk­te, aber tech­nisch völ­lig ver­al­tete Ein­heit­en wie z.B. zwei Minen­such­er KONDOR-II der ex-NVA Volks­ma­rine. Zugle­ich sind bilden sie auch die Grund­lage für eine tech­nol­o­gisch adäquate Beteili­gung an Ein­satz­grup­pen der NATO.

In Koop­er­a­tion mit “Marine­Fo­rum — Zeitschrift für mar­itime Fra­gen

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