Deutschland — Fregatte “Bremen” nimmt an SMNG 2 teil

Glücks­burg (ots) — Wil­helmshaven — Die Fre­gat­te “Bre­men” ver­lässt am Mon­tag­mor­gen, den 6. Sep­tem­ber, um 10 Uhr den Marinestützpunkt Wil­helmshaven, um sich der “Stand­ing NATO Mar­itime Group 2” (SNMG 2) anzuschließen. Unter dem Kom­man­do von Fre­gat­tenkapitän Götz Eich­berg wird die 220 Sol­dat­en starke Besatzung zunächst die südspanis­che Hafen­stadt Cadiz anlaufen. Dort soll sich die Fre­gat­te der Klasse 122 dem Schiffsver­band anschließen.

Fregatte Bremen F 207 in See, in Fahrt
Fre­gat­te Bre­men F 207 in See, in Fahrt
Bildquelle: Deutsche Marine

Die SNMG 2 wird aus bis zu acht Schif­f­en ver­schieden­ster NATO-Mit­gliedsstaat­en gebildet. Darunter sind Mari­neschiffe aus der Türkei, Griechen­land, Ital­ien, Großbri­tan­nien, den Vere­inigten Staat­en, den Nieder­lan­den und Spanien. Die Führung liegt derzeit beim nieder­ländis­chen Com­modore Michiel Bart Hij­mans.

Der Kurs führt die Ein­heit­en von Cadiz über den Atlantik in das nordafrikanis­che Casablan­ca (Marokko), von dort in das schot­tis­che Faslane und danach durch die Straße von Gibral­tar ins Mit­telmeer bis hin nach Sou­da auf der griechis­chen Insel Kre­ta.

Die Fre­gat­te “Bre­men” wird Anfang Dezem­ber in Wil­helmshaven zurück­er­wartet.

Hin­ter­gründe zur SNMG 2

Die NATO unter­hält zurzeit vier ständi­ge mar­itime Ein­satzver­bände, die inter­na­tion­al beset­zt sind. Die “Stand­ing NATO Mar­itime Group 2” ist ein­er dieser Ver­bände.

Die heutige SNMG 2 wurde 1992 unter dem Namen STANAVFORMED gegrün­det. Der Ver­band operiert vor allem im Mit­telmeer, kann bei Bedarf aber sofort in andere Krisen­ge­bi­ete ver­legt und dort einge­set­zt wer­den.

Die SNMG 2 hat die Auf­gabe, die Seewege im Mit­telmeer zu überwachen und zu sich­ern. Über das Mit­telmeer sind drei Kon­ti­nente miteinan­der ver­bun­den. Damit und vor allem mit seinen Aus­gän­gen, der Meerenge von Gibral­tar auf der west­lichen sowie dem Suezkanal auf der östlichen Seite, spielt es eine Schlüs­sel­rolle im weltweit­en Seev­erkehr. Zudem sorgt der Ver­band durch seine Präsenz und ver­schiedene Kon­troll­maß­nah­men für die Sicher­heit der Küstengewäss­er vor den Krisen­ge­bi­eten Nordafrikas und des Nahen Ostens.

Pressemit­teilung:
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