Deutschland — Einsatzpremiere für “U31” — Unterseeboot “U31” vor anspruchsvollen Aufgaben

Glücks­burg (ots) — Eck­ern­förde — Das Unter­see­boot “U31” wird am Dien­stag, den 25. Mai, seinen Heimath­afen Eck­ern­förde in Rich­tung Mit­telmeer ver­lassen. Vor der Teil­nahme an der Oper­a­tion “Active Endeav­our” (OAE) ste­hen noch eine Sonar­erprobung im Skager­rak und die Teil­nahme am inter­na­tionalen Manöver “Sword­fish” der Por­tugiesis­chen Marine auf dem anspruchsvollen Pro­gramm.

 	U 31 in Fahrt aus einem SEA KING aufgenommen während einer Formationsfahrt mit den anderen UBoot Klassen der Marine.
U 31 in Fahrt aus einem SEA KING aufgenom­men während ein­er For­ma­tions­fahrt mit den anderen UBoot Klassen der Marine.
Bildquelle: Deutsche Marine
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Unterseeboot U 31 bei einer Erprobungsfahrt
Unter­see­boot U 31 bei ein­er Erprobungs­fahrt
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“Bei diesen zwei beson­deren Her­aus­forderun­gen zu Beginn unser­er Seefahrt kön­nen Besatzung und Boot zeigen, was sie zu leis­ten in der Lage sind”, sagte der Kom­man­dant von “U31”, Korvet­tenkapitän Bert Pet­zold (36). Für ihn und seine 29-köp­fige Besatzung stellt dieser Ein­satz eine Pre­miere dar. “Die Besatzung — mich eingeschlossen — und das Boot waren noch nie in einem Ein­satz der Bun­deswehr”, sagte Korvet­tenkapitän Pet­zold lächel­nd. “Aber wir sind sehr gut vor­bere­it­et und freuen uns alle darüber, dass es endlich los geht und sind auf das ges­pan­nt, was uns alles in dieser Zeit erwarten wird.” Die Fähigkeit­en des Bootes sind für diese Auf­gaben bestens geeignet: So kann “U31” mit seinem mod­er­nen Brennstof­fzel­lenantrieb bis zu 14 Tage unun­ter­brochen abge­taucht bleiben und unent­deckt operieren.

Das U-Boot und seine Besatzung wer­den Anfang Sep­tem­ber 2010 in Eck­ern­förde zurück­er­wartet.

Hin­ter­gründe zur Oper­a­tion “Active Endeav­our”
Die Oper­a­tion “Active Endeav­our” hat seit dem 26. Okto­ber 2001 das Ziel, NATO-Sol­i­dar­ität und Entschlossen­heit zu demon­stri­eren und zur Ent­deck­ung und Abschreck­ung ter­ror­is­tis­ch­er Aktiv­itäten im Mit­telmeer beizu­tra­gen. Im Wesentlichen find­et dabei eine Seer­aumüberwachung zur Erfas­sung und Doku­men­ta­tion des zivilen Seev­erkehrs und der daran teil­nehmenden Han­delss­chiffe statt. Die erfassten Dat­en sind Grund­lage für präven­tive Maß­nah­men gegen ter­ror­is­tis­che Aktiv­itäten und wer­den auch für andere Mari­neein­sätze im Mit­telmeer­raum — wie zum Beispiel dem UNIFIL-Ein­satz der Deutschen Marine vor dem Libanon — genutzt.

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