Bangladesch — USA

Vor ein­er Woche sah es noch so aus, als ob gle­ich drei amphibis­che Träger der US-Navy in der Katas­tro­phen­hil­fe vor Banglade­sch einge­set­zt wer­den kön­nten.

Marineforum - KEARSARGE-Teams verteilen Trinkwasser (Foto: US-Navy) Inzwis­chen ist klar, dass jew­eils nur ein einziges Schiff vor Ort sein wird. Die US-Paz­i­fik­flotte machte deut­lich, dass man das innen­poli­tisch in Banglade­sch nicht unum­strit­tete US-Engage­ment so begren­zt wie möglich gestal­ten will und auch nicht länger als unbe­d­ingt nötig vor Ort bleiben wird.

Zur Zeit einge­set­zt ist die KEARSARGE, die unmit­tel­bar nach dem Tropen­sturm Sidr aus dem Per­sis­chen Golf vor das Ganges­delta ver­legt hat­te. Die aus dem Paz­i­fik zunächst eben­falls in Rich­tung Katas­tro­phenge­bi­et befoh­lene ESSEX hat ihre Ver­legung abge­brochen und führt nun einen länger geplanten Besuch in Kam­bod­scha durch.

In der kom­menden Woche soll nach Angaben der Banglade­sch-Stre­itkräfte die aus San Diego zu einem plan­mäßi­gen Ein­satz in die Gol­fre­gion entsandte TARAWA die KEARSARGE ablösen.

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