Organisation des Nordatlantikvertrages (NATO)

    Expan­sion
  • 2002 Novem­ber – Sieben Län­der — Litauen, Esland, Let­t­land, Bul­gar­ien, Rumänien, Slo­vakei und Slove­nien – wer­den während des Gipfel­tr­e­f­fens in Prag ein­ge­laden dem Bünd­nis beizutreten.

  • 2003 Feb­ru­ar – Frankre­ich, Deutsch­land und Bel­gien block­ieren zeitweise den US-Vorschlag der Türkei mil­itärische Hil­fe zu leis­ten im Falle eines Krieges im Irak. Sie sagen, es würde zu mil­itärische Pla­nun­gen führen und dies würde die diplo­ma­tis­chen Bemühun­gen unter­minieren einen Kon­flikt zu ver­mei­den.

  • 2003 Juni – Die NATO- Vertei­di­gungsmin­is­ter stim­men ein­er radikalen Über­hol­ung der Mil­itär­op­er­a­tio­nen des Bünd­niss­es zu. Die Kom­man­dostruk­turen wer­den ges­trafft, um die Ver­legung von leichteren und flex­i­bleren Kräften zu ermöglichen.

  • Rolle in Afghanistan

  • 2003 August — NATO übern­immt die Kon­trolle der ISAF (Inter­na­tion­al Secu­ri­ty Assis­tance Force) in Afghanistan, ihre erste große Oper­a­tion außer­halb Europas.

  • 2003 Okto­ber — NATO schafft eine 9.000 starke Schnelle-Ein­greiftruppe (rapid-reac­tion force), die kurzfristig über­all in der Welt hin ver­legt wer­den kann.

  • 2003 Okto­ber – US-Botschafter für die NATO sagt, dass der franzö­sisch-deutsche_­Plan ein unab­hängiges Haup­tquarti­er für europäis­che Mil­itär­pla­nung einzuricht­en, wäre eine Bedro­hung für die Zukun­ft der NATO. Die Staatsmän­ner der EU ver­suchen die Befürch­tun­gen der USA zu zer­streuen indem sie sagen, dass eine europäis­che Vertei­di­gungspoli­tik ver­sucht eine Ergänzung zur NATO zu sein und kein Rivale.

  • 2004 Jan­u­ar — Jaap de Hoop Schef­fer wird Nach­fol­ger von George Robert­son als Gen­er­alsekretär.

  • 2004 März — Litauen, Esland, Let­t­land, Bul­gar­ien, Rumänien, Slo­vakei und Slove­nien wer­den for­mal als neue Mit­glieder in Wash­ing­ton willkom­men geheißen.

  • Über­gabe Bosniens

  • 2004 April — NATO unterze­ich­nen eine Vere­in­barung für die Ein­rich­tung eines rus­sis­chen Verbindungs­büros im NATO HQ.

  • 2004 Dezem­ber — NATO übergibt die friedenser­hal­tenden Auf­gaben für Bosnien an die neue von der EU-geführte Truppe Eufor.

  • 2005 Dezem­ber – Die NATO-Aussen­min­is­ter stim­men ein­er Aus­dehnung des Ein­satzes in Afghanistan zu. Pläne bein­hal­ten die Ver­legung von weit­eren, mehreren tausend Trup­pen in den Süden Afghanistans.

  • 2006 31. Juli – NATO übern­immt das Kom­man­do über den Süden Afghanistans von den von den USA geführten Koali­tion­strup­pen.

  • 2006 Sep­tem­ber – Als Trup­pen in heftige Gefechte mit den Tal­iban im Süden Afghanistans ver­wick­elt wer­den, bit­ten NATO-Offizielle Mit­gliedsstaat­en für zusät­zliche Trup­pen. Keine förm­lichen Ange­bote wer­den unter­bre­it­et.

  • 2007 Feb­ru­ar – NATO-Kom­man­deure drän­gen Mit­gliedsstaat­en dazu mehr Trup­pen zu stellen, um eine erwartete Früh­ling­sof­fen­sive der Tal­iban zu bekämpfen. Die USA und Großbri­tan­nien sich­ern zusät­zliche Trup­pen zu aber scheit­ern daran andere NATO-Mit­gliedsstaat­en zu überzeu­gen Trup­pen­ver­stärkun­gen zu schick­en.

  • 2008 Jan­u­ar – Die USA schick­en zusät­zlich 3.200 Sol­dat­en nach Afghanistan, nach­dem sie verge­blich ver­sucht haben NATO-Alli­ierte zu bewe­gen zusät­zliche Kampftrup­pen bere­itzustellen.

Quelle: frei über­set­zt von http://news.bbc.co.uk