Internationale Finanzcorporation (IFC)

Inter­na­tion­al Finance Cor­po­ra­tion (englis­che Beze­ich­nung; Abkürzung IFC)
Société Finan­cière Inter­na­tionale (franzö­sis­che Beze­ich­nung; Abkürzung SFI)
Sitz: 1818 H Street, N.W. Wash­ing­ton, D.C. 20433 USA, Tel. (001) 202 / 477‑1234, Fax (001) 202 / 477‑6391

Grün­dung:
Die Inter­na­tionale Finanz­cor­po­ra­tion wurde 1956 gegrün­det, ist Mit­glied der Welt­bankgruppe und juris­tisch und finanziell unab­hängig. Sie gehört als Son­deror­gan­i­sa­tion zum Sys­tem der Vere­in­ten Natio­nen.

Ziele:
Förderung des Wirtschaftswach­s­tums der Entwick­lungslän­der durch Stützung pro­duk­tiv­er, pri­vater Unternehmen in den Mit­gliedsstaat­en.

Struk­turen:
Der Gou­verneursrat sowie das Exeku­tivdi­rek­to­ri­um und der Präsi­dent der Welt­bank sind von Amts wegen auch im gle­ichen Maße für die IFC zuständig.

Aktiv­itäten:
Die Inter­na­tionale Finanz­cor­po­ra­tion hat Büros in Frank­furt am Main / Deutsch­land, Lon­don / Großbri­tan­nien, Paris / Frankre­ich und in Tokyo / Japan ein­gerichtet. Repräsen­tan­ten sind nach Afri­ka (Abdi­jan, Accra, Casablan­ca, Douala, Harare, Kairo, Lagos, Nairo­bi), Asien (Bangkok, Peking, Jakar­ta, Islam­abad, Istan­bul, Mani­la, Neudel­hi), Lateinameri­ka (Buenos Aires, Mexiko City, Sao Paulo) und nach Europa (Budapest, Moskau, Oslo, Prag, Warschau, Wien) entsandt wor­den. Beratungs­büros für Pro­jek­ten­twick­lung (Project Devel­op­ment Facil­i­ties) beste­hen in Wash­ing­ton, Abid­jan, Accra, Douala, Harare, Nairo­bi, Bridgetown, San José, Warschau, Posen und Syd­ney.
Die IFC hat in den let­zten Jahren ver­stärkt Auf­gaben in der tech­nis­chen Hil­fe über­nom­men neben ihrer Auf­gabe, pri­va-te Kap­i­ta­lan­la­gen zu fördern (Beteili­gung am Eigenkap­i­tal pri­vater Unternehmer und Unter­stützung bei dem Absatz von Aktien und Schuld­ver­schrei­bun­gen durch Erteilung von Über­nah­megarantien u.a.).
Die IFC grün­dete 1986 den „For­eign Invest­ment Advi­so­ry Ser­vice / Ser­vice-Con­seil pour l’investissement étranger“ (FIAS), um die Regierun­gen der Entwick­lungslän­der bei der best­möglichen Nutzung aus­ländis­ch­er Investi­tio­nen (Kapi-tal, Tech­nolo­gie, Unternehmensführung u.ä.) im Rah­men ihrer langfristi­gen Entwick­lungsauf­gaben zu berat­en. FIAS wird von einem Komi­tee (Leitung: Exeku­tivpräsi­dent der IFC; Vizepräsi­dent der MIGA; Vizepräsi­dent der IBRD für Finanzen und Entwick­lung des Pri­vat­sek­tors) beauf­sichtigt.
Die „Emerg­ing Data Base“ (EMDB) bietet Infor­ma­tio­nen über neue Märk­te an. Das Pro­gramm wird weit­er aus­ge­baut.
Die 1994 beschlossene neue Infor­ma­tion­spoli­tik („Pol­i­cy on Dis­clo­sure of Infor­ma­tion“) ermöglicht der Öffentlichkeit größeren Zugang zu den Infor­ma­tio­nen und beschreibt das hier­für zur Ver­fü­gung ste­hende Mate­r­i­al.

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