Ausbildung und Ausrüstung der Minentaucher — Fordernd mit Anpassungsbedarf

Den­nis Leuk­ert
(Korvet­tenkapitän Den­nis Leuk­ert ist Chef Minen­taucherkom­panie)

Der Minen­taucher­di­enst unter­liegt, eben­so wie die Marine ins­ge­samt, ein­er kon­tinuier­lichen Anpas­sung an die Ein­satzer­fordernisse. Entsprechend find­et auch hier bei der Aus­rüs­tung sowie Aus­bil­dung eine fortwährende Weit­er­en­twick­lung statt, um den Her­aus­forderun­gen neuer Ein­sätze gerecht zu wer­den, aber auch, um z.B. die Basisaus­bil­dung zu opti­mieren.

Bei der Aus­rüs­tung ist festzustellen, dass das Mate­r­i­al für den orig­inären Auf­gaben­bere­ich MCM-Tauchen ein­satzbe­währt ist und ins­beson­dere die Mis­chgas­tauchgeräte selb­st tech­nisch aus­gereift sind. Land­seit­ig stützen sich die Minen­tauch­er bei der Bewäl­ti­gung von Kampfmit­telbedro­hun­gen auf eben­falls ein­satzbe­währtes Mate­r­i­al ab, das es quer­schnit­tlich auch bei den Kampfmit­te­lab­wehrkräften der Pio­niertruppe und der Luft­waf­fen­sicherung in Ein­sätzen wie KFOR, ISAF und MINUSMA genutzt wurde und wird.

Das große Bedro­hungspoten­zial, das ins­beson­dere von unkon­ven­tionellen Sprengvor­rich­tun­gen (Impro­vised Explo­sive Device, IED) aus­ge­ht, hat hier zu ein­er raschen Weit­er­en­twick­lung und Neubeschaf­fung von EOD-Mate­r­i­al und Aus­rüs­tung geführt. Auf dieses Mate­r­i­al wird im Fol­gen­den jedoch nicht dezi­diert einge­gan­gen, da es kein Alle­in­stel­lungsmerk­mal für den Minen­taucher­di­enst aufweist. Für die kün­fti­gen Auf­gaben – Schützen, Ret­ten und Evakuierun­gen – des neuen Heimatver­ban­des der Minen­taucherkom­panie, dem See­batail­lon, bedarf es im Schnittstel­len­bere­ich See/Land jedoch auch für den Minen­taucher­di­enst noch weit­er­er Anpas­sun­gen hin­sichtlich der Aus­rüs­tung aber auch der Aus­bil­dung.

Dieser Artikel wird mit fre­undlich­er Genehmi­gung der „Marine­Fo­rum – Zeitschrift für mar­itime Fra­gen“ veröf­fentlicht.
Marineforum

Die Aus­bil­dung der Minen­tauch­er

Die Minen­taucher­aus­bil­dung ist nach wie vor eine der physisch und psy­chisch fordernd­sten Aus­bil­dun­gen in den deutschen Stre­itkräften. Der/die ange­hende Minen­tauch­er­schüler/-in steigt mit absolviertem Schwimm­tauch­er- und Sportvor­bere­itungslehrgang in die fün­fwöchige MiTa-Voraus­bil­dung (Hal­len­phase) ein, an welche sich die Minen­taucher­grun­daus­bil­dung I (Frei­wass­er) und II (Kampfmittelaufklärung/EOR Land und Unter­wass­er) anschließen. Mit Absolvieren der Sprenghelfer- und Kraft­bootaus­bil­dung ist die mil­itär­fach­liche Aus­bil­dung Teil I (MiTa F1) zum MiTa­Maat nach ca. sechs Monat­en abgeschlossen und das Tätigkeitsabze­ichen Minen­taucher­di­enst wird durch den Kom­man­deur des See­batail­lons ver­liehen.

Die eigentlichen Anpas­sun­gen in der Aus­bil­dung erfol­gten in den let­zten Jahren bei der mil­itär­fach­lichen Aus­bil­dung Teil II (Mi-Ta F2). Auch diese wird seit 2014 nun fast vol­lum­fänglich im Aus­bil­dungszen­trum des See­batail­lons durchge­führt. So schließt sich unmit­tel­bar an die Minen­tauchere­in­sat­zleit­er­schu­lung die höchst umfan­gre­iche Fachkun­deaus­bil­dung Muni­tion für MiTaOf­fz/-Btsm an. Diese Fachkun­deaus­bil­dung, umgangssprach­lich auch Feuer­w­erk­er­aus­bil­dung genan­nt, wurde aus den Lehrgän­gen Grund­la­ge­naus­bil­dung Fachkunde Muni­tion, welche an dem Aus­bil­dungszen­trum Tech­nik Landsys­teme (Aus­bZTLS) in Aachen durchge­führt wird und der Kampfmit­telbe­sei­t­i­gungsaus­bil­dung UW, welche in der Aus­bil­dungsin­spek­tion des SEKM (Spezial­isierte Ein­satzkräfte der Marine) behei­matet war, neu aus­ge­plant. Das beson­dere hier­bei ist, dass dies die einzige Fachkun­deaus­bil­dung Muni­tion inner­halb der Bun­deswehr ist, welche außer­halb der zen­tralen Aus­bil­dung­sein­rich­tung, dem Aus­bZTLS, durchge­führt wird.

Der Vorteil, der sich durch diese Neugestal­tung ergeben hat, ist die ständi­ge Inübung­hal­tung der ange­hen­den MiTaOf­fz/-Btsm mit den spez­i­fis­chen Inhal­ten des Minen­taucher­di­en­stes während der gesamten Lehrgangs­dauer. Einzig eine län­gere Abwe­sen­heit von zweiein­halb Monat­en an der Marinetech­nikschule in Parow zur Ver­mit­tlung der natur­wis­senschaftlichen Grund­la­gen und zum Erlan­gen der fach­lichen Aus­bil­dung­shöhe Boots­mann ist nun noch notwendig, im Ver­gle­ich zu den vorher 18-monati­gen Lehrang­steilen an dem Aus­bZTLS und dem Aus­bil­dungsstützpunkt Kampfmit­te­lab­wehr in Stet­ten am Kalten Markt.

Der junge MiTaOf­fz/-Btsm ist nach ein­er 24-monati­gen Aus­bil­dung als Minen­tauchere­in­sat­zleit­er und Minen­taucherde­mon­teur umfan­gre­ich qual­i­fiziert, um Kampfmit­telbe­sei­t­i­gungsver­fahren im Rah­men des Minen­taucher­di­en­stes im mar­iti­men Umfeld und unter Wass­er durchzuführen. Die ergänzende fünf­monatige Aus­bil­dung zum Kampfmit­te­lab­wehrfeld­webel mit der Qual­i­fika­tion Kampfmit­tel­räu­men der PiTrp (Explo­sive Ord­nance Clear­ance — EOC) und zur Besei­t­i­gung von IED (Impro­vised Explo­sive Devise Dis­pos­al — IEDD), erfol­gt erst nach der Über­nahme zum Beruf­s­sol­dat­en.

Ergänzend muss ange­merkt wer­den, dass Trup­penof­fiziere (TrpOf­fz) nicht im vollen Umfang die MiTa F2-Aus­bil­dung durch­laufen, son­dern nach der Ein­sat­zleit­er­schu­lung MiTa und dem Lehrgang Spren­gleit­er mit Tauchein­satz zum MiTaOf­fz EOR qual­i­fiziert sind. Der MiTaOf­fz EOR wird dann, dem Werde­gangsmod­ell eines Wachof­fiziers Minen­jagdboot Kl.332 fol­gend, entsprechend weit­er aus­ge­bildet und an Bord einge­set­zt. Lediglich TrpOf­fz, die für eine Ver­wen­dung in der Minen­taucherkom­panie vorge­se­hen sind, erhal­ten im Aus­nah­me­fall die volle Aus­bil­dung zum MiTaOf­fz EOD.

Mit dieser Anpas­sung der Aus­bil­dung im Rah­men der Auf­stel­lung des See­batail­lons wurde ein erfol­gre­ich­er Schritt in Rich­tung effek­tiver­er Aus­bil­dungs­gestal­tung getan. Ins­beson­dere für den/die MiTaSchüler/-in ist diese Lehrgangsab­folge nun attrak­tiv­er. Er bzw. sie durch­läuft die Minen­taucher­aus­bil­dung fast kon­tinuier­lich an dem Heimat­stan­dort Eck­ern­förde, wird inten­siv in seinen bzw. ihren kün­fti­gen Kern­fähigkeit­en aus- und fort­ge­bildet und erfährt keine tief ein­schnei­den­den Lehrgang­sun­ter­brechun­gen, wie es durch die externe Fachkun­deaus­bil­dung an der Tech­nis­chen Schule des Heeres und dem Zen­trum Kampfmit­telbe­sei­t­i­gung zuvor der Fall war. Die Qual­ität der Aus­bil­dung in den für die Marine entschei­den­den Inhal­ten, dem Minen­taucher­di­enst mit dem Fokus auf MCM und Kampfmit­telbe­sei­t­i­gung im mar­iti­men Umfeld, wurde durch diese Maß­nah­men gestärkt.

Ein­satzaus­bil­dung

Auch bei der Weit­er­bil­dung der bere­its vol­laus­ge­bilde­ten Minen­taucherkräfte, welche ihren Dienst in der Minen­taucherkom­panie des See­batail­lons verse­hen, wurde in den let­zten Jahren umgedacht. So fand die Ein­satzaus­bil­dung vor Auf­stel­lung des See­batail­lons fast auss­chließlich inner­halb der Kom­panie oder in Team­stärke im Rah­men von Manövern statt.

Mit der Auf­stel­lung des Aus­bil­dungszen­trums im See­batail­lon wurde auch eine Zelle Ein­satzaus­bil­dung MiTa geschaf­fen. Diese zeich­net ver­ant­wortlich für eine umfassende Ein­satzaus­bil­dung der abkom­mandierten Ein­satztrup­ps und -teams. Die Aus­bil­dung wird abhängig von der jew­eili­gen Spezial­isierung der Trup­ps angepasst und umfasst im Schw­er­punkt die Aus­rich­tung Minen­tauch­erseetrupp (MCM-Ein­satz), Mobil­er Minen­tauchertrupp (abge­set­zter Minen­tauchere­in­satz, land- oder seegestützt), und Mar­itimer Kampfmit­telbe­sei­t­i­gungstrupp (hoch mobil­er Ein­satz im Ver­bund mit spezial­isierten Kräften des See­batail­lons).

Zur Abrun­dung der Ein­satzaus­bil­dung ist eine Beteili­gung an ein­er Aus­bil­dungsko­op­er­a­tion der nieder­ländis­chen, nor­wegis­chen und dänis­chen Marine – dem Mar­itime EOD Oper­a­tor Course – vorge­se­hen. Die einzel­nen Kur­san­teile wer­den jew­eils durch die Part­ner­na­tio­nen durchge­führt. So wird das See­batail­lon in diesem Jahr auch das erste Mal den Kur­san­teil „Very Shal­low Water Div­ing“ durch­führen.

Minen­taucher­aus­rüs­tung

Das Handw­erk­szeug, so lernt jed­er ange­hende Minen­tauch­er als allererstes, sind Leinen und Tauchgeräte. Das ist der essen­zielle Nuk­leus, aus dem her­aus sich die oper­a­tiv­en Ein­satzver­fahren des Minen­taucher­di­en­stes ableit­en. Erstere sind mehr oder weniger selb­sterk­lärend. Die Tauchgeräte der Minen­tauch­er hinge­gen ver­di­enen einge­hen­dere Betra­ch­tung, da diese sich im Ver­gle­ich zu allen anderen Tauchaus­rüs­tun­gen, die von deutschen Stre­itkräften, Behör­den oder Insti­tu­tio­nen genutzt wer­den, erhe­blich unter­schei­den.

An die Tauchgeräte, wie auch an alles andere Mate­r­i­al, das der Minen­tauch­er bei seinem Auf­trag mit­führt, wird ein hoher Maßstab an Robus­theit und Zuver­läs­sigkeit gestellt. Fern­er muss sämtlich­es Mate­r­i­al die Kri­te­rien der mag­netis­chen Ver­mes­sung nach NATO STANAG 2897 und der akustis­chen Ver­mes­sung nach NATO STANAG 1158 / AMP 15 erfüllen.

Für den Minen­taucher­di­enst ste­hen zwei Ein­satz­tauchgeräte zur Ver­fü­gung; das Stealth EOD M der britis­chen Fir­ma Divex und das LAR VII Kom­bi mod von Dräger. Das Stealth EOD M wird vor­wiegend für den MCM-Ein­satz und das Tief­tauchen genutzt. Es ist ein elek­tro­n­isch ges­teuertes Mis­chgaskreis­lauf­tauchgerät, das den Tauch­er kon­tinuier­lich und in jed­er Tiefe mit einem opti­malen Nitrox-Gas­gemisch mit 1,3 bar Par­tial­druck Sauer­stoff ver­sorgt. Hier­durch kann eine max­i­male Tauchtiefe von 54 m Wasser­tiefe (mWT) erre­icht wer­den. Über ein elek­tro­n­is­ches Dis­play sowie eine rote und grüne LED im Blick­feld des Tauch­ers, wird dieser kon­tinuier­lich über den Gerätes­ta­tus informiert. Bei einem Geräte­fehler, wie z.B. ein­er tox­is­chen Gaszusam­menset­zung, kann der Tauch­er in ein inte­gri­ertes Not­fall­sys­tem (Bail-out Sys­tem) umsteigen und kon­trol­liert zur Ober­fläche zurück­kehren.

Das zweite Tauchgerät ist das LAR VII Kom­bi mod. Dieses ist in sein­er Ausle­gung ein kom­pak­teres Tauchgerät, das vornehm­lich für den Flachwassereinsatz/VSWD4 konzip­iert ist. Das eigentliche Brust­gerät kann als Sauer­stof­fkreis­lauf­tauchgerät bis zu 7 mWT betaucht wer­den. Mit zwei ergänzen­den Nitrox­flaschen auf dem Rück­en kann das LAR VII zudem als hal­bgeschlossenes Mis­chgaskreis­lauf­tauchgerät mit einem kon­stan­ten Gas­flow von ca. 5 l/min bis zu max. 24 mWT einge­set­zt wer­den. Bei der auss­chließlichen Nutzung des Brust­gerätes im VSWD-Ein­satz hat der Tauch­er den Vorteil, agiler und schneller ein größeres Suchge­bi­et abtauchen zu kön­nen – dies ohne in Ufer­nähe ver­rä­ter­ische Gas­blasen entwe­ichen zu lassen.

Als Ver­bringungsmit­tel ver­fügt die Minen­taucherkom­panie und das Aus­bil­dungszen­trum des See­batail­lons über das Schlauch­boot Minen­ab­wehr (SMA) C-650 der finnis­chen Fir­ma Boomeranger. Dieses wird ver­band­süber­greifend auch als schnelles Bere­itschafts­boot genutzt. Bei dem SMA C-650 han­delt es sich um ein Fes­trumpf­schlauch­boot mit Jetantrieb, das durch einen 160 PS starken Diesel­mo­tor angetrieben wird. Auf­grund dieser Kon­fig­u­ra­tion ist es für den Ein­satz im Flach­wasser­bere­ich jedoch nur bed­ingt geeignet.

Zukun­ft­sen­twick­lung

Abge­se­hen von den zuvor ange­sproch­enen Leinen ver­fü­gen die Minen­tauch­er noch über weit­ere Hil­f­s­mit­tel zur Suche von Unter­wasser­ob­jek­ten und Unter­wasser­mu­ni­tion, wie Ank­ter­tau- und Grund­mi­nen. Hierzu zählen ins­beson­dere das Unter­wasser­son­arg­erät DLS-2A und das Unter­wasser­sicht­gerät DSE. Bei­de Geräte entsprechen vom Entwick­lungs­stand her den 1970er Jahren.

Momen­tan erwartet die Minen­taucherkom­panie den Zulauf eines neuen Sonar­sicht­gerätes, das gle­ichzeit­ig die Unter­wasser­nav­i­ga­tion der Tauch­er mit­tels GPS-Boje, Doppler- oder Transpon­der­nav­i­ga­tion erlaubt. Ein soge­nan­ntes „Under­wa­ter Nav­i­ga­tion und Imag­ing Sys­tem“ (UNIS) wird mit­tler­weile von vie­len Part­ner­mari­nen einge­set­zt und stellt einen Entwick­lungssprung im Minen­taucher­di­enst dar. Ein entschei­den­der Vorteil ist hier, dass bere­its, z.B. durch eine UW-Drohne (AUV), detek­tierte Kon­tak­te in das UNIS ein­pro­gram­miert wer­den kön­nen, und der Tauch­er im Rah­men ein­er effizien­ten Tauch­gangs­pla­nung direkt Kon­takt um Kon­takt antauchen kann, ohne an der Ober­fläche eine neue Posi­tions­bes­tim­mung durch­führen zu müssen. Zudem kön­nen poten­ziell gefährliche MILCOS auch bei unsichtigem Wass­er mit­tels eines hochau­flösenden Sonar­bildes klas­si­fiziert und, aus mehreren unter­schiedlichen Blick­winkeln betra­chtet, ggf. bere­its iden­ti­fiziert wer­den kann.

Faz­it

Die Minen­taucherkom­panie ist in Bezug auf Aus­bil­dung und Aus­rüs­tung für den MCM-Ein­satz sehr gut aufgestellt, was durch erfol­gre­iche Teil­nah­men der eingeschifften Seetrup­ps an MOST-Zer­ti­fizierun­gen unter­strichen wird. Die Ein­satzbere­itschaft der Ein­satztrup­ps hängt aber hier maßge­blich auch von der Tauch­in­fra­struk­tur an Bord der Minen­jagdboot Kl.332 des 3. Minen­suchgeschwaders ab.

Getreu dem Cre­do des See­batail­lons „Vom Land zum Meer – vom Meer zum Land“ hat die MiTaKp u.a. die Auf­gaben: Durch­führen der Teil­op­er­a­tio­nen „Har­bour Open­ing“, „Har­bour Clear­ance“, Unter­stützen von amphibis­chen Ein­sätzen und EvakOps ins­beson­dere im Very Shal­low Water (VSW) Bere­ich. Diese Auf­gabe fol­gt auch dem Konzept Kampfmit­te­lab­wehr Bw (v. 26.05.2014), wonach die Kampfmit­te­lab­wehr im mar­iti­men Umfeld u.a. alle Maß­nah­men zur Kampfmit­te­laufk­lärung und zur Besei­t­i­gung von Kampfmit­teln in Über­gang von See an Land und in den Flach­wass­er- und Strand­bere­ichen umfasst.

Für den land­seit­i­gen Ein­satz im mar­iti­men Umfeld kön­nen die Minen­taucherkräfte der Kom­panie auf das ein­sat­zop­ti­mierte Mate­r­i­al zurück­greifen, das auch durch die Kampfmit­te­lab­wehrkräfte des Heeres genutzt wird. Im see­seit­i­gen Bere­ich dieser Schnittstelle gibt es für den Minen­taucher­di­enst, wie zuvor erörtert, jedoch materiellen und aus­bil­dung­stech­nis­chen Opti­mierungs­be­darf. So hat die Teil­nahme eines gemis­cht­en AUV-/Mi­TaTeams des See­batail­lons an dem Manöver RIMPAC 2016 gezeigt, dass bei der Durch­führung von VSW-Oper­a­tio­nen zur Unter­stützung von amphibis­chen Oper­a­tio­nen durch Minen­tauch­er der Marine zurzeit noch weit­er­er Anpas­sungs­be­darf beste­ht.

Kurz­fas­sung
Ausbildung und Ausrüstung der Minentaucher - Fordernd mit Anpassungsbedarf
Artikelüber­schrift
Aus­bil­dung und Aus­rüs­tung der Minen­tauch­er — Fordernd mit Anpas­sungs­be­darf
Erk­lärung
Der Minen­taucher­di­enst unter­liegt, eben­so wie die Marine ins­ge­samt, ein­er kon­tinuier­lichen Anpas­sung an die Ein­satzer­fordernisse. Entsprechend find­et auch hier bei der Aus­rüs­tung sowie Aus­bil­dung eine fortwährende Weit­er­en­twick­lung statt, um den Her­aus­forderun­gen neuer Ein­sätze gerecht zu wer­den, aber auch, um z.B. die Basisaus­bil­dung zu opti­mieren.
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