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USA - USV - Unbemannte Überwasserfahrzeuge - Unmanned Surface Vehicle - Einführung |
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Geschrieben von Sidney E. Dean
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Mehrere Rumpfformen zur Auswahl
Einige USV sollen für ein oder zwei Aufgaben spezialisiert hergestellt werden; aus logistischen Gründen sollen jedoch die meisten dieser unbemannten Plattformen modular konzipiert werden, sodass ein Boot durch Auswechseln der Nutzlast nacheinander verschiedene Aufgaben wahrnehmen kann. Um Unterbringung, Aussetzen und Bergen durch konventionelle Kriegsschiffe zu vereinfachen, sollen USV möglichst in Größe und Form den gegenwärtig mitgeführten Booten entsprechen. Dies bedeutet u. a. eine Höchstlänge von 11 bis 12 Metern. Sie sollen einen minimalen Tiefgang aufweisen, um in möglichst seichten Gewässern und im unteren Flussbereich eingesetzt werden zu können. Sämtliche Klassen sollen auch so weit wie möglich die gleichen Kommunikations- und Sensorensysteme einsetzen.
Es werden derzeit verschiedene Bauarten auf ihre Einsatztauglichkeit für die vorgesehenen USV-Aufgaben geprüft. Die vier aussichtsreichsten Rumpftypen für den USV-Einsatz sind:
Konventionell/V-förmig:
Diese Form bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fahrtgeschwindigkeit (> 25 Knoten), Nutzlast und Einsatzreichweite. Die Lagestabilität ist hingegen weniger günstig als bei anderen Rumpfformen. Als gängigster Rumpftyp (RHIB-Boote gelten beispielsweise als Variante des konventionellen Rumpftyps) sind diese Einheiten am preiswertesten zu beschaffen.
Halbgleiter:
ein sehr stabiler Rumpftyp, der auch bei schwererem Seegang einsetzbar ist. Halbgleiter fahren schneller als V-förmige Einheiten (> 30 Knoten), haben jedoch eine niedrigere Nutzlastkapazität. Sie eignen sich besonders als Sensorenplattform und als Schleppfahrzeug für die Minenbekämpfung.
Hydrofoil:
sowohl die stabilste wie die schnellste Rumpfform (> 40 Knoten). Zum Schleppen eignet sich diese Form nicht. Hydrofoil-Boote sind teurer in der Beschaffung und aufwendiger im Betrieb.
Halbtaucher:
Bei diesem Typ ragt die mit Funkantenne und Videokamera ausgerüstete Spitze des Masts während des Einsatzes als einziges Teil über Wasser. Diese Form wird daher am wenigsten durch schweren Seegang oder ungünstige Witterungsbedingungen beeinträchtigt. Halbtaucher haben auch die geringste Radarsignatur und sind visuell kaum wahrzunehmen. Der abgetauchte Rumpf des Fahrzeugs weist aufgrund der Auftriebsverhältnisse eine hohe Nutzlastkapazität sowie eine hohe Schleppkapazität auf, die sogar das Führen von zwei Torpedos zulassen würde. Die Höchstfahrt beträgt circa 25 Knoten. Potenzielle Nutzlasten sind: Aufklärungssensoren; Elektronische Kriegsführung; Minenaufklärung; Transport.
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Letztes Update ( Montag, 05 Mai 2008 )
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