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Deutschland - Die Minenabwehr in der Deutschen Marine - Einführung |
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Geschrieben von Christian Bock/Fritz-R. Klocke
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Anforderungen an zukünftige Systeme
Die gewichtige Rolle der Minenabwehr im streitkräftegemeinsamen Kontext auf der Basis der dargelegten Bedrohungsszenaren und dem erweiterten geografischen Einsatzspektrum der Bundeswehr fordert von der Marine auch in der Zukunft die Sicherstellung der folgenden Aufgaben:
Die Einsatzfähigkeit mit geeigneten Minenabwehrkräften, an entferntesten Orten dieser Welt auftreten zu können;
Eine Unterwasserbedrohung in Häfen, Hafenzufahrten, Seeverbindungslinien und an Offshore-Infrastrukturen schnell zu beseitigen. Das bedeutet im Einzelnen:
Größere Verlegegeschwindigkeit des Gesamtsystems MCM einschließlich der Drohnen über größere Distanzen;
Operieren in warmen, tropischen Gewässern, wie auch in kalten Zonen;
Einsatz sowohl in Flachwassergebieten wie auch in tieferen Gewässern;
Einsatz in küstennahen Gewässern wie auch in Häfen und den Zugangsgewässern zu Seehäfen, hier insbesondere in großen Flüssen;
Größere Seeausdauer;
Die Fähigkeit, Seeminen an oder in der Nähe von maritimer Infrastruktur zu entdecken und ohne Kollateralschäden zu vernichten. Zusätzlich ist es erforderlich, mit der Seeminenabwehr begonnen zu haben, bevor die maritimen Hauptkräfte im Einsatzgebiet zur Wirkung kommen sollen.
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Letztes Update ( Donnerstag, 17 April 2008 )
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