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Asien - Chinas Einstieg in den Bau moderner Kampfflugzeuge - die J-11 | Asien - Chinas Einstieg in den Bau moderner Kampfflugzeuge - die J-11 - Einführung |
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| Geschrieben von Erich Sczepanski | ||||||
Seite 1 von 4 Chinas Einstieg in den Bau moderner Kampfflugzeuge Informationen auf weiteren Seiten:
CHINAS erster moderner Jäger – die J 11 J-11 B mit chinesischer PL-8 AAM Rakete Bezeichnung: Chinas Jäger führen alle die Bezeichnung „J“. Auch das J von J-11 ist die Abkürzung von "Jian". Dieses Schriftzeichen bedeutet "jagen". Die J 11 ist also schlicht der Jäger 11, der damit in einer Reihe von anderen Jagdflugzeugen Chinas gestellt wird. Die alte MiG-19 wurde als in China produziertes Flugzeug als J-6 bezeichnet, die nächste Generation wird von der J-7 (chinesische MiG-21) angeführt, auf deren Basis Shenyang als erste Eigenentwicklung die J-8 und dann die J-8 II, den bisherigen chinesischen Standardjäger vom Band laufen lies. Der Entwurf einer J-9 wurde offenbar nicht weiter entwickelt. Die Lizenzkopie der russischen SU-27 wird als J-11 bezeichnet, die mit zunehmender Ausstattung mit chinesischen Komponenten (die J-11A ist nur noch zum Teil auf Teilen aus Russland basierend) zur J-11 B mutierte. Der Zweisitzer trägt den Zusatz „S“ was auf das chinesische Wort "shuang" zurück geht; "shuang" bedeutet "doppel". Entwicklung: Diese Lieferverträge wurden sehr schnell mit einem Lizenzabkommen (Vertragsabschluss Ende 1996) ergänzt. Danach sollte eine vollständige technische Dokumentation bereit gestellt und zunächst eine Montage aus gelieferten Einzelteilen als J-11 in Shenyang erfolgen. Vereinbart war zugleich, den Eigenanteil an der Herstellung - mit Ausnahme der russischen AL-31 F Triebwerke - für insgesamt wohl 200 angepeilte Maschinen schrittweise zu erhöhen. Zuletzt sollte eine Jahresproduktionsrate von 40 Flugzeugen erreicht werden. 1997/1998 wurde auch mit der Montage der ersten Lizenzmaschinen begonnen. Allerdings gelang es erst nach 5 Jahren, zufriedenstellende Qualität herzustellen. Bis 2004 sollen so insgesamt erst knapp 100 Maschinen das Werk in Shenyang verlassen haben. Mit der Entwicklung einer völlig aus chinesischen Bauteilen bestehenden Variante der SU-27 oder J-11 wurde angeblich im Jahre 2001 begonnen. So soll bereits im Sommer 2002 die erste Maschine mit einem chinesischen WS-10 A Triebwerk zu einem Testflug aufgestiegen sein. Ziel war es, einen immer gößeren Anteil aus chinesischen Teilen zu verwenden. Nach 6 Jahren – im Jahre 2007 – wurde mit der J-11 B dieses Ziel erreicht. Dabei soll die Qualität dieser Eigenproduktion inzwischen besser sein als die der russischen Maschinen. Ergänzt wurde diese Fortentwicklung durch die Lieferung von Nach aktuellen Gerüchten - und die Information über Chinas Militär lebt von Gerüchten, die sich nur nach und nach bestätigen lassen - soll China an einer Doppelsitzervariante "J-11 BS" arbeiten, die der SU-30 MKK entsprechen soll. Dazu kommen Spekulationen über die Entwicklung einer trägergestützten Variante J-11 BJ ("J" für "Jian zai" = Trägertauglich). Dazu soll China know how für eine Zellenverstärkung, ein stärkeres Fahrwerk und den Faltmechanismus der Tragflächen aus der Su T-10 K sowie die Fanghakenanlage der Su-33 aus Russland bzw. der Ukraine erworben haben. Bewaffnung und Einsatzmöglichkeiten: Für die Bekämpfung von Bodenzielen sollen die LT-2 (Laser gelenkte Bombe), die LS-6 (satellitengesteuerte Präszisionsgleitbombe), die YJ-91 (Kh-31P) Anti-Radar-Rakete, und die C-802KD air-to-surface missile eingesetzt werden können. |
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| Letztes Update ( Dienstag, 04 März 2008 ) | ||||||