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EU - Deutschland - Deutsche Marine - Marinestruktur |
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Geschrieben von JH
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Einsatzflotille 1
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| 1. KORVETTENGESCHWADER |
| F 260 BRAUNSCHWEIG |
| F 261 MAGDEBURG |
| F262 ERFURT |
| F 263 OLDENBURG |
| F 264 LUDWIGSHAFEN AM RHEIN |
Anzahl: 5 |
| Marineschutzkräfte |
| A 516 DONAU |
Anzahl: 1 |
Gesamt: 6 |
Korvetten BRAUNSCHWEIG-Klasse (Typ K 130)
Im Hinblick auf das veränderte Aufgabenspektrum der Bundeswehr wird zunächst ein Teil der Schnellboote durch fünf Korvetten ersetzt. Dieser für die Deutsche Marine neue Schiffstyp ermöglicht einen weltweiten Einsatz u.a. in multinationalen Verbänden der Krisenreaktionskräfte. Korvetten sind für die Aufgaben in der Überwasserseekriegsführung, insbesondere in Randmeeren und Küstengewässern, optimiert.
Die Ausrüstung mit dem landzielfähigen Flugkörper RBS15 MK3 ermöglicht erstmals in der Deutschen Marine die weitreichende Bekämpfung von Zielen an Land. Bei der Konstruktion wurde der Schwerpunkt auf die Überlebensfähigkeit im Einsatz gelegt. Dies wird sowohl durch Minimierung der Radar- und Infrarotsignatur, als auch durch redundante Ausführung wichtiger Anlagen und Geräte erreicht. Das Flugdeck ermöglicht den Einsatz von Helikoptern zur Seeraumüberwachung und -aufklärung über den eigenen Sensorhorizont hinaus.
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| 7. SCHNELLBOOTGESCHWADER |
P6121 S71 Gepard |
| P6122 S72 PUMA |
| P6123 S73 HERMELIN |
| P6124 S74 NERZ |
| P6125 S75 ZOBEL |
| P6126 S76 FRETTCHEN |
| P6127 577 DACHS |
| P612B S78 OZELOT |
| P6129 S79 WIESEL |
| P6130 S80 HYÄNE |
Anzahl: 10 |
| Marineschutzkräfte |
| A 511 ELBE |
Anzahl: 1 |
Gesamt: 11 |
Schnellboote GEPARD-Klasse (Typ 143 A)
Neben der für Schnellboote typischen Bewaffnung mit Seeziel-Flugkörpern und Artillerie verfügen diese Einheiten über das RAM-Flugkörpersystem, Es dient der Abwehr von gegnerischen Flugkörpern sowie der Bekämpfung von Luft- und kleinen Seezielen im Nahbereich. Eine hoch integrierte Datenverarbeitungsinfrastruktur erlaubt die Bekämpfung von fünf Zielen zur gleichen Zeit.
Die Nutzung von Täuschkörpern und einer Anlage zur elektronischen Kampfführung ermöglichen eine gute Durchsetzungs- und Überlebensfähigkeit. In nationalen und multinationalen Verbänden können die Boote der GEPARD-Klasse Informationen und Lagebilder per Funk oder Satellitenverbindung nahezu in Echtzeit austauschen.
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| 1. UBOOTGESCHWADER |
| Uboote Klasse 206 A |
| S171 U22* |
| S172 U32 |
| S173 U24 |
| S194 U15 |
| S195 U16 |
| S196 U17 |
| S197 U18 |
Anzahl: 7 |
| * geplante Außerdienststellung Ende 2008 / decommissioning planned for end of 2008 |
| Uboote Klasse 212 A |
| S181 U31 |
| S182 U32 |
| S183 U33 |
| S184 U34 |
Anzahl: 4 |
| Flottendienstboote OSTE-Klasse (Typ 423) |
| A 52 OSTE |
| A 53 OKER |
| A 50 Alster |
Anzahl: 3 |
Gesamt: 14 |
Uboote Klasse 206 A
Die Boote der Klasse 206 A wurden zwischen 1973 und 1975 in Dienst gestellt sowie Anfang der 90er Jahre kampfwertgesteigert und modernis iert. Sie sind aufgrund ihrer geringen Größe und Geräuschabstra hlung extrem schwer ortbar. Zudem sind sie äußerst wendig. Zum Schutz gegen Minen sind sie aus amagnetischem Stahl gebaut. Sie können insgesamt acht drahtgelenkte Torpedos verschießen und 24 Grundminen legen. Aufgrund der Abmessungen und der guten Tiefensteuereigens chaften können sie getaucht noch bei Wassertiefen von ca. 20 Metern operieren.
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Uboote Klasse 212 A
Mit dem Uboot der Klasse 212 A erfolgt ein Technologiesprung im konventionellen Ubootbau. Dieser neue Uboottyp verfügt über ein außenluftunabhängiges Antriebssystem (Brennstoffzellen mit Wasserstoff und Sauerstoff). Seine Signatur (Wasserschall, Magnetik, Radar, Infrarot und Druck) ist im Vergleich zu anderen konventionellen Ubooten nochmals minimiert worden. Für den Bau des Druckkörpers wird amagnetischer Stahl von besonders großer Festigkeit und Elastizität verwendet. Hauptwaffe ist der neu entwickelte drahtgelenkte Schwergewichtstorpedo DM 2A4, eine Weiterentwicklung des Torpedos DM 2A3 SEEHECHT, der bereits mit U 206 A eingeführt wurde.
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Flottendienstboote OSTE-Klasse (Typ 423)
Die Flottendienstboote der OSTE-Klasse sind als hocheffiziente Frühwarn-, Fernmelde- und Aufklär ungseinheiten konzipiert. Sie können sowohl auf sich allein gestellt als auch im Wirk- und Kommunik ationsverbund mit anderen Einheiten und Diensts tellen deutscher und internationaler Streitkräfte operieren. Ausgestattet mit hochmodernen elektromagnetischen, hydroakustischen und elektro- optischen Ortungsgeräten, sind sie in der Vergang enheit bereits mehrfach mit großem Erfolg für Aufgaben der strategischen Informationsgewinnung in Krisengebieten eingesetzt worden. Mit ihrem Fahrbereich von über 5.000 Seemeilen sind sie für längere Aufklärungseinsätze ausgelegt. Zusätzlich zur Stammbesatzung können lage- und auftragsabh ängig Fernmeldepersonal und Spezialisten für die elektronische Aufklärung eingeschifft werden. Die Boote sind in Eckernförde stationiert.
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| 3. MINENSUCHGESCHWADER |
| Minenjagdboote FRANKENTHAL-Klasse (Typ 332) |
| M 1058 FULDA |
| M 1059 WEILHEIM |
| M 1062 SULZBACH-ROSENBERG |
| M 1065 DILLINGEN |
| M 1069 HOMBURG |
Anzahl: 5 |
| Minenjagdboote KULMBACH-Klasse (Typ 333) |
| M 1091 KULMBACH |
| M 1095 ÜBERHERRN |
| M 1096 PASSAU |
| M 1097 LABOE |
| M1099 HERTEN |
Anzahl: 5 |
| Marineschutzkräfte |
| A 513 RHEIN |
| A 514 WERRA |
Anzahl: 2 |
| Einsatzgruppenversorger BERLIN-Klasse (Typ 702) |
| A 1412 Frankfurt am Main |
| Trossschiffe |
| A 1425 AMMERSEE (703) |
| A 1442 SPESSART (704) |
| A 1452 SPIEKEROOG (722 B) |
| A 1458 FEHMARN (720 B) |
Gesamt: 12 |
Minenjagdboote KULMBACH-Klasse (Typ 333)
Dieses Minenjagdboot ist ein Zweirollenfahrzeug, das sowohl Minen legen als auch Minen jagen kann. Es entspricht der Standardplattform der FRANKENTHAL-Klasse. Seine Hauptaufgabe die Minenjagd stützt sich auf die Führungsanlage TAKIS sowie eine Minenjagdsonaranlage, mit der Grund- und Ankertauminen geortet und mittels einer weltweit einmaligen Einwegdrohne, dem SEEFUCHS, bekämpft werden. Zusätzlich kann eine mobile Minentaucherkomponente eingeschifft werden.
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| 5. MINENSUCHGESCHWADER |
| Minenjagdboote FRANKENTHAL-Klasse (Typ 332) |
| M 1063 BAD BEVENSEN |
| M 1064 GRÖMITZ |
| M 1067 BAD RAPPENAU |
| M 1068 DATTELN |
Anzahl: 4 |
| Hohlstablenkboote ENSDORF-Klasse (Typ 352) |
| M 1090 PEGNITZ |
| M 1092 HAMELN |
| M 1093 AUERBACH/OBERPFALZ |
| M 1094 ENSDORF |
| M 1098 SIEGBURG |
Anzahl: 5 |
| Marineschutzkräfte |
| A 512 MOSEL |
Anzahl: 1 |
| Einsatzgruppenversorger BERLIN-Klasse (Typ 702) |
| A 1412 Frankfurt am Main |
| Trossschiffe |
| A 1425 AMMERSEE (703) |
| A 1442 SPESSART (704) |
| A 1452 SPIEKEROOG (722 B) |
| A 1458 FEHMARN (720 B) |
Gesamt: 10 |
Minenjagdboote FRANKENTHAL-Klasse (Typ 332)
Die Boote der FRANKENTHAL-Klasse sind, wie die Boote der KULMBACH- und der ENSDORF-Klasse, aus amagnetischem Stahl gebaut und nutzen eine gemeinsame technische Plattform. Sie besitzen das Sonar DSQS 11 M mit digitalem Signalprozessor und synthetischer Bilddarstellung. Die Boote sind mit zwei Minenjagddrohnen vom Typ PINGUIN B3 ausgerüstet.
Zur Besatzung gehören speziell ausgebildete Minentaucher, die Minen identifizieren und sprengen können. An Bord befindet sich eine Taucherdruckkammer, die bei Anzeichen der Taucherkrankheit sofort eingesetzt wird. Die Einheiten
BAD BEVENSEN, GRÖMITZ, BAD RAPPENAU und DATTELN sind ab 2008 für einen Einsatz innerhalb der Marineschutzkräfte vorgesehen.
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Hohlstablenkboote ENSDORF-Klasse (Typ 352)
Die Minensuchboote der ENSDORF-Klasse bilden mit den Fernräumlenkgeräten vom Typ SEEHUND das System TROIKA PLUS. Das Einsatzverfahren sieht vor, dass bis zu vier unbemannte SEEHUNDE mit aktivierten Minenräumanlagen vom Lenkfahrzeug aus ferngesteuert werden.
Das Lenkfahrzeug selbst liegt dabei aus Sicherheitsgründen außerhalb des Minenfeldes. Es ist mit einem Minenmeidesonar zum Lokalisieren von Ankertauminen, mit einer Lenk- und Überwachungseinrichtung für die vier Fernlenkräumgeräte, Einwegdrohnen SEEFUCHS sowie mechanischem Raumgerät gegen Ankertauminen ausgestattet.
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| SPEZIALISIERTE EINSATZKRÄFTE MARINE |
| Mehrzwecklandungsboote BARBE-Klasse (Typ 520) |
| L 762 LACHS |
| L 765 SCHLEI |
Anzahl: 2 |
Gesamt: 2 |
Mehrzwecklandungsboote BARBE-Klasse (Typ 520)
Das Mehrzwecklandungsboot ist das Arbeitspferd der Flotte. Das Boot wird im Rahmen von Personal- und Materialtransporten über See eingesetzt und eignet sich darüber hinaus für Minenlegeaufgaben. Diese Bootsklasse ist die einzige der Marine, auf der Portepeeunteroffiziere als Kommandanten eingesetzt sind. Die beiden Boote sind den Spezialisierten Einsatzkräften Marine in Eckernförde unterstellt und dort beheimatet.
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| Marineschutzkräfte |
| Tender ELBE-Klasse (Typ 404) |
| A 515 MAIN |
| A 513 RHEIN |
| A 514 WERRA |
| A 512 MOSEL |
| A 511 ELBE |
| A 516 DONAU |
Anzahl: 6 |
Gesamt: 6 |
Tender ELBE-Klasse (Typ 404)
Der Tender der ELBE-Klasse ist in der Lage, Boote in See mit Kraftstoff, Wasser oder Munition zu versorgen und bei Instandsetzungen zu unterstützen. Hinzu kommt die wichtige Aufgabe der Entsorgung. Eingeschifft werden Soldaten der Systemunterstützungsgruppen der jeweiligen Bootsgeschwader, die über containerisierte Werkstätten und Ersatzteillager verfügen. Auf dem Landedeck ist Hubschrauberbetrieb möglich.
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Quelle: Deutsche Marine
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Letztes Update ( Donnerstag, 24 Juli 2008 )
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