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Streitkräfteübersicht
(Armed Forces Overview) 2003:
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| Aktive (Active): 1.800
(alle Angehörige der Army) |
| Reservisten (Reserves): -
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Die
wichtigsten Informationen im Überblick:
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Regierungsform
(Government Type): |
Präsidialrepublik
(Presidential Republic) |
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Hauptstadt
(Capital): |
Paramaribo |
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Einwohner
(Population): |
443.000 |
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Fläche
(qkm) (Area (sq.km): |
163.265 |
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Wehretat
(Defence Budget): |
9,2 Mio. US-$ |
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BSP/Einwohner
(GNP/Capita): |
2.250 US-$ |
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zum
Vergrößern anklicken (jpg-Datei, 123 kB) |
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Daten außer Wehretat dem Fischer Weltalmanach 2005 entnommen |
| Landstreitkraft
(Army) |
| Soldaten (Sodliers) |
1.400 |
| Gep.
Fahrzeuge (Armored Vehicles) |
6 |
| Luftstreitkraft
(Air Force) |
| Soldaten (Soldiers) |
160 |
| Kampfflugzeuge
(Combat Aircrafts) |
7 |
| Seestreitkraft
(Navy) |
| Soldaten (Sodliers) |
240 |
| Schnellboote
(Patrol Boats) |
6 |
Autor der Länderinformation: Stefan
Krekeler (SK)
Fläche: 163.265 qkm, Nachbarländer:
Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Die Küstenlinie beträgt 386 km.
Bevölkerung:
420.000 Einwohner, davon
37 % Indischstämmige, 31 % Kreolen, 15 % Javaner und 10 % Schwarze (Moroons).
Minderheiten von Chinesen (2 %), Europäer und Libanesen. 3/4 aller
Einwohner Surinams leben in den Städten u.a. (Nieuw Amsterdam, Wanica,
Nieuw Nickerie, Apoera, Albina und Bakhuis. 200000 Surinamesen leben in den
Niederlanden.
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Hauptstadt: Paramaribo im
Norden des Landes am Atlantik mit 200.000 Einwohnern
Staats- und Regierungschef
ist seit
August 2000, Ronald Venetiaan von der NF Nationalen Front für Demokratie.
Sein Vizepräsident ist Jules Ajodhia von der VHP, der indischen
Fortschrittspartei.
Sprache:
40 % Niederländisch, 32 %
Hindi, 15 % Javanisch sowie Mischsprachen
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Militärausgaben
1997: 8,5 Mio. US-Dollar
Konflikte:
Surinam ist seit 25. November 1975
unabhängig, allerdings sieht sich die ehemals niederländische
Kolonialmacht in juristischer Hinsicht, noch als zuständig an.
Offensichtlich wurde dies als der Oberste Gerichtshof der Niederlande am 20.
November 2000 entschied Anklage gegen den früheren Diktator Desi Bouterse
zu erheben. Ihm wurde vorgeworfen an der Ermordung von 15 Oppositionellen im
Jahr 1982 beteiligt gewesen zu sein. Auch war Bouterse als führendes
Mitglied des Suri-Kartells an Drogengeschäften beteiligt. Selbst die
Botschaften in Brasilien und den Niederlanden dienten bis 2000 noch als
Filialen der surinamesischen Drogenmafia für Kokaintransporte.
Die innere Lage ist weiterhin durch eine
katastrophale Wirtschaftslage gezeichnet, die dem vorherigen Präsidenten
Jules Wijdenbosch nach heftigen inneren Protesten und vorgezogenen Wahlen,
das Amt kostete. Hauptexportgüter aus Surinam ist Aluminia und Aluminium
daneben Shrimps und Reis. Haupthandelspartner ist neben der ehemaligen
Kolonialmacht Niederlande; Norwegen und die USA.
Weiterhin ungelöst bleibt der
Territorialkonflikt mit dem Nachbarland Französisch-Guyana. Streitpunkt ist
der Verlauf der gemeinsamen Grenze des Marouini-Flusses und des
Lawa-Gebietes an der Grenze. Frankreich stationiert seine Fremdenlegion
teilweise an die Grenze zu Surinam. Auch die Territorialhoheit über die an
Ölvorkommen reichen Küstengewässer vor der Mündung des Corantijn-Flusses
ist Streitpunkt mit dem anderen Nachbarland Guyana. Zur militärischen
Eskalation kam es am 18. Juni 2000 als die surinamesischen
Marinestreitkräfte gewaltsam eine Bohrinsel eines kanadischen
Mineralölkonzerns vertreiben. Daraufhin kommt es zu Mobilmachung der
Truppen von Surinam und Guyana an der Grenze beider Staaten. Erst durch ein
Treffen beider Staatschefs konnte der Streit etwas entschärft werden.
Militärpotential: Die Streitkräfte von Surinam sind als
Nationalarmee gebildet und umfaßt das Heer mit kleinen Marine- und
Luftunterstützungselementen u.a. einige Bell-Hubschrauber und Flugzeuge des
Typs Cessna, BN2B Defender und C212-400. Das Marineelement verfügt über 8
schnelle und 30 Meter lange Patrouillenboote des Typs Rodman 101 (Hamilton
HM571), die in Spanien gebaut wurden.
Insgesamt sind 1.800 Mann im Einsatz und bestehen
aus einem Gardebataillon, einem verstärkten Infanteriebataillon und einem Militärpolizeibataillon. Stationiert sind die Soldaten an der Grenze zu Guyana
(600m km lang) und zu Französisch-Guyana (510 km lang), sowie rund um die
Hauptstadt Paramaribo. Die fast 600 km lange gemeinsame Grenze mit Brasilien
wird eher vernachlässigt.
Ausgerüstet ist die Streitkraft mit Spähpanzern
des brasilianischen Typs EE-9 Cascavel und mit Schützenpanzer des
brasilianischen Typs EE-11 Urutu. Zur Panzerabwehr steht eine unbestimmte Anzahl
von M40 106 mm Panzerfäusten zur Verfügung
Als Reserve stehen ungefähr 65.000 wehrfähige
Bürger zur Verfügung.
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Letztes Update ( Mittwoch, 02 Juli 2008 )
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