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Geschrieben von Klaus Mommsen
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Maschinenerprobungen an der Pier bescherten dem U-Bootneubau ASTUTE eine erste Havarie.
Erste Tauchtests und sogar ein Torpedoschießen – alles noch bei BAe-Systems an der Pier – hatte die am 8. Juni getaufte ASTUTE problemlos absolviert. Als aber kurz vor Weihnachten ein Testlauf mit den Generatorturbinen durchgeführt wurde, kam es zu einem Ausfall einer Ölpumpe, der zu spät bemerkt wurde. Zwar wurde die Anlage sofort ausgeschaltet, aber die Turbinen waren bereits etwa eine Minute ohne jegliche Ölschmierung gelaufen und sollen „stark beschädigt“ worden sein.
Die nukleare Antriebsanlage ist vom Zwischenfall nicht betroffen; ohnehin ist der Reaktor auch noch nicht befüllt.
Unklar ist, wie sich die technische Havarie auf den Zeitplan der geplanten Erprobungen der ASTUTE auswirken wird. Die Reparatur könnte sich durchaus aufwändig gestalten. Bisher ist vorgesehen, dass die ASTUTE etwa Mitte März nach vorherigen ersten Fahrtests in ihren künftigen Heimatstützpunkt Clyde Naval Base verlegt und von dort aus dann ihr umfangreiches Erprobungsprogramm in See absolviert. Im Januar 2009 soll das Typboot der neuen Klasse dann in Dienst gestellt werden.
Die nukleargetriebenen U-Boote ( SSN) der ASTUTE-Klasse ersetzen ältere Boote der SWIFTSURE- und TRAFALGAR-Klasse. Die getaucht 7.800 ts verdrängenden U-Boote werden mit Torpedos Spearfish und Marschflugkörpern Tomahawk bewaffnet. Im Gegensatz zu den älteren U-Booten werden sie im Laufe ihrer 25-jährigen Dienstzeit keine Neubefüllung mit nuklearem Brennstoff benötigen.
Ende der 90er Jahre hatte die Royal Navy grundsätzlich Bedarf an insgesamt zwölf ASTUTE angemeldet, musste diese Forderung dann aber deutlich zurück schrauben. Wie viele U-Boote tatsächlich gebaut werden, bleibt nach erheblichen Kostenüberschreitungen offen. Zunächst einmal sind vier Einheiten (ASTUTE, AMBUSH, ARTFUL und AUDACIOUS) bestellt, die im Abstand von jeweils 22 Monaten geliefert werden sollen.
In Kooperation mit "MarineForum - Zeitschrift für maritime Fragen"

Alle Informationen entstammen frei zugänglichen Quellen. Bildquelle: BAe-Systems
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Letztes Update ( Montag, 07 Januar 2008 )
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