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Geschrieben von Klaus Mommsen   
Das letzte diesel-elektrisch angetriebene U-Boot der US-Navy wird Museumsboot.

USS DOLPHIN (Foto: US-Navy)Am 18. September übergab die US-Navy ihre 2007 ausgemusterte DOLPHIN offiziell an das Maritime Museum of San Diego. Die getaucht 950 t verdrängende und damit für US-Verhältnisse sehr kleine DOLPHIN war 1968 als Versuchsplattform (AGSS) für Tieftauchversuche und für akustische und ozeanographische Erprobungen in Dienst gestellt worden. Bis zu 12 Tonnen wissenschaftliche Ausrüstung für militärische aber auch zivile Erprobungen und Vermessungen fanden in dem in San Diego stationierten U-Boot Platz. Schon kurz nach seiner Indienststellung stellte es mit über 1.000m Tauchtiefe einen auch heute noch offiziell gültigen Weltrekord auf.

Zunächst verfügte DOLPHIN noch über ein einzelnes Torpedorohr, das aber schon zwei Jahre nach Indienststellung ausgebaut wurde. Im Mai 2002 war sie bei einem Brand stark beschädigt worden, wurde aber mit einem Aufwand von insgesamt fast 50 Mio. Euro noch einmal instand gesetzt. Trotz dieser teuren Reparatur entschloss sich die US-Navy einige Jahre später doch zum Verzicht auf die DOLPHIN. Betriebskosten von jährlich etwa 15 Mio. Euro machten ihre Indiensthaltung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten unmöglich. Im Januar 2007 wurde das U-Boot offiziell außer Dienst gestellt und kurz danach interessierten Gemeinden, Museen und nicht-staatlichen Organisationen zum Kauf angeboten. Den Zuschlag erhielt nun das Maritime Museum of San Diego. Die DOLPHIN bleibt damit am Heimatstandort, wo sie künftig besichtigt werden kann.


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Letztes Update ( Dienstag, 23 September 2008 )
 
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