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Kulturen im Konflikt
Westliche Staaten - das christliche Abendland
Osteuropa - Georgien | Osteuropa - Georgien - Einführung |
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| Geschrieben von Erich Sczepanski | ||||||||
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Georgiens Wirtschaft: Ein völlig neues Investment ist die "Entdeckung", dass sich Georgien ideal eignet, um russische Pipelines beim Import von Gas und Öl aus Zentralasien nach Europa zu vermeiden. Die erste Pipeline - von Aserbaidschan über Georgien zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan ist bereits in Betrieb, die Verlängerung über das kaspische Meer "in Arbeit". Und schon wird an einer "Abzweigung" gearbeitet. Aserbaidschan, Georgien, die Ukraine und die EU-Mitglieder Polen und Litauen haben den Bau einer Ölpipeline vom georgischen Supsa über den Boden des Schwarzen Meeres zum ukrainischen Odessa vereinbart. Von dort kann über eine bestehende ukrainische Leitung Brody vor der polnischen Grenze erreicht werden, ein Lückenschluss bis Plock erlaubt dann den Öltransport bis Danzig - und ggf. weiter zur litauischen Hafenstadt Klaipeda. Damit würde die Abhängigkeit der Ukraine, Polens und Litauens von russischen Lieferungen - oder russischen Transfermöglichkeiten - beendet. Alle beteiligten Partner werben nun daraum, dass sich neben dem ölreichen Aserbaidschan auch zentralasiatische Staaten, insbesondere Kasachstan, an die Pipeline hängen. Mit der von der EU unterstützten Paralelltrasse "Nabucco" - das die Türkei einbindet und kaspisches Gas über Südosteuropa bis "vor die Tore Wiens" leiten soll - entsteht ein weiterer Energiestrang, der Europa über Georgien mit den Energiereichen Staaten im Süden Russlands verbindet. Problematisch für Investoren ist aber die unklare Sicherheitslage. Abtrünnige, sezessionistische Provinzen, die vom "großen Nachbarn Russland" unterstützt werden - der wieder kein Interesse an einer von Russland unabhängigen Pipelineverbindung hat - stellen durch den drohenden Bürgerkrieg eine ständige Unsicherheit für Investitionen dar. |
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| Letztes Update ( Freitag, 29 August 2008 ) | ||||||||