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Geschrieben von Erich Sczepanski
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Malaysias Wirtschaft:
Malaysia gehört mit Indonesien und den Philippinen zum Kern südostaseatischen „Tigerstaaten“, wie die Gemeinschaft der ASEAN-Staaten gerne bezeichnet wird.
Auch Malaysia musste die Krise durchleiden, die das gesamte Wirtschaftsleben der Region erschütterte. Die Situation besserte sich, als vor der Nordostküste des Landes, vor Terengganu (dem malaiischen Herz des Staates), Erdöl entdeckt und gefördert wurde. Unter Premier Mohammed Mahathir wurde das Land auf Modernisierungskurs gebracht. Besonders die malaiische Bevölkerungsmehrheit - wirtschaftlich im Schatten der erfolgreichen Chinesen und Inder stehend - sollte vom Reichtum des Landes profitieren. Malaysia ist tatsächlich dabei, zu den Industriestaaten der Welt aufzuschließen. Aus der Ausbeutung der eigenen Naturschätze wurde ein breit gefächertes, modernes Industriespektrum finanziert. Malaysia gehört heute zu den wichtigsten Herstellern von Computerlaufwerken, Comuterchips und Klimaanlagen. Innerhalb von 20 Jahren verdreifachte sich das Durchschnittseinkommen auf über 3.300 Doller jährlich. Kuala-Lumpur, die Hauptstadt des Landes mit seinen 23 Mio. Einwohnern, hat sich inzwischen zu einer Weltmetropole entwickelt, die den Wettlauf mit asiatischen Nachbarstaaten um den „höchsten Wolkenkratzer der Erde“ nicht scheut. Während die multikulturelle Haupstadtregion - wirtschaftlich nach wie vor von Chinesen und Indern gepuscht - eine einzigartige Blüte erlebt, hängen die malaiischen, islamischen Provinzen der Entwicklung etwas hinterher. Aber auch hier hält der Wohlstand zunehmend Einzug - und mit zunehmendem Wohlstand verlieren fundamental-islamistische Bewegungen an Einfluss, wie die regelmäßigen Wahlen im Lande bestätigen. Malaysia bemüht sich zudem, mit seinen Nachbarstaaten zu einem guten Verhältnis zu kommen und Konflikte diplomatisch zu lösen.
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Letztes Update ( Dienstag, 26 August 2008 )
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