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Kulturen im Konflikt
Afrikanische Kulturen
Bantu-Afrika: Mosambik (Mozambique) | Bantu-Afrika: Mosambik (Mozambique) - Einführung |
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| Geschrieben von Erich Sczepanski | |||||
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Weitere Informationen Interne Links Externe Links Wirtschaft: Seit der Demokratisierung 1994 hat sich das ursprünglich sozialistisch geprägte Wirtschaftssystem dem freien Markt geöffnet, was die Voraussetzung für einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Allerdings ist die Staatsbürokratie alter Prägung noch nicht überwunden. Mocambique steht bei "Transparency International" im "Korruptionsindex" auf Platz 111 von insgesamt knapp 180 Ländern - und die bürokratische Verwaltung sieht ihre Aufgabe nicht unbedingt in der Förderung der Wirtschaftsentwicklung. Im Februar 2000 führten zudem schwere Regenfälle zu einer Flutkatastrophe, die zahlreiche Menschenleben forderte und für das aufstrebende Land einen enormen Rückschlag bedeutete. Mosambik gilt dennoch Vielen als beispielhaftes Muster-Entwicklungsland, das konstruktiv mit den internationalen Geldgebern zusammen arbeitet und auch bereit ist, strenge Auflagen bei der Geldbewirtschaftung zu erfüllen. Einer der potentiellen Wachstumsmotoren der Wirtschaft Mosambiks ist der Tourismus, der jährliche Wachstumsraten von 40 % erreicht. Mosambik profitiert von den seit dem Bürgerkrieg menschenleeren Grenzgebieten, die es ermöglichen, den südafrikanischen Krüger-Nationalpark auf mosambikanischer Seite mit einem eigenen Nationalpark zu ergänzen. In grenzüberschreitender Zusammenarbeit werden übergroße Tierpopulationen aus Südafrika nach Mosambik umgesiedelt. Dementsprechend haben auch ausländische Großinvestoren das Land "entdeckt". Für etwa 7,5 Mrd. $ stehen Großinvestoren im Bereich der Titan-, Erdgas- und Steinkohleförderung sowie in der Zuckerproduktion an. Größter Auslandsinvestor ist Südafrika mit seiner relativ stabilen Wirtschaft.
Problematisch ist allerdings die immer noch bürokratische Nutzung der Schienenwege. So will der brasilianische Minenkonzern "Compania da Vale do Rio Doce (CVRD) die großen Kohlenvorkommen in Matize fördern - mit einer Jahresausbeute von 8 bis 9 Mio. t. Steinkohle. Der Abtransport ist über die Hafen Beira vorgesehen - allerdings möchte CVRD die Kohlenzüge mit eigenen Wagons und Lokomotiven rollen lassen, weil den brasilianern das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der staatlichen mocambiquanischen Eisenbahngesellschaft fehlt. Diese beharrt allerdings auf dem staatlichen Transportmonopol. Dementsprechend ruhen die Kohlevorkommen weiter in den Lagerstätten des Minenkonzerns. Der Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao im Februar 2007 zeigt, dass China das Potential des Landes erkannt hat, um den Export der für China immer wichtiger werdenden Rohstoffe aus dem Süden Afrika zu sichern.
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| Letztes Update ( Montag, 01 September 2008 ) | |||||