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Kulturen im Konflikt
Afrikanische Kulturen
Bantu-Afrika: Dem. Rep. Kongo (Kinshasa) (Democratic Republic of the Congo) | Bantu-Afrika: Dem. Rep. Kongo (Kinshasa) (Democratic Republic of the Congo) - Einführung |
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| Geschrieben von Erich Sczepanski | ||||||||||
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Weitere Informationen Interne Links Externe Links Wirtschaftlicher Wiederaufbau: Mit Hilfe der Weltbank, und unterstützt von der internationalen Mining Consultants Group (EU) sowie Duncan & Allen und Ernst & Young (USA) will der staatliche Minenkonzern Gécamines bereits jetzt die in den Wirren des jahrzehntlangen Bürgerkriegs verkommenen Abbauanlagen wieder in Schuss bringen. Dazu sind neue Minen geplant und in der Erschließung: Im "Tenke-Fungrume-Kobalt-Kupfer-Projekt" hat die US-Amerikanische Minenkonzern Phelps-Dodge (über 57 % Beteiligung) mit der kanadischen Tenke Mining Corporation (knapp 25 % Beteiligung) bis Mitte 2007 insgesamt 650 Mio. Dollar für die Erschließung von vier Minen in einem Konzessionsgebiet von 1.600 qkm zwischen Lubumbashi und Kolwezi investiert. Mehrere Tausend Kongolesen aus den beiden Städten sollen in der Mine Arbeit finden. Fast 1,5 Mio. Tonnen Kobalt und 20 Millionen Tonnen Kupfer mit einem potentiellen Marktpreis von 90 Mrd. $ sollen dort lagern und ab Ende 2008 gefördert werden. Bereits im ersten vollständigen Förderjahr werden Erträge von 115.000 Tonnen Kupfer und 8.000 Tonnen Kobald erwartet. Der jährlich Kupferausstoß soll auf 400.000 Tonnen steigern - und mit dieser Förderung soll bis zu 11 % des Weltmarktes abgedeckt werden. "Stiller Teilhaber" ist Gécarmines, das mit über 17 % an der gemeinsamen Minengesellschaft beteiligt ist, und nicht selbst investiert, sondern schon vor der ersten Förderung zwischen 15 und 50 Millionen Dollar als "Gebühren" von den beiden anderen Konzernen kassiert haben soll. Von den künftigen Gewinnen sollen 31 % als Abgaben an die kongolesische Regierung und 9 % an den Staatskonzern laufen. Die kanadische "First Quantum" Minengesellschaft wird demnächst in ihrem Konzessionsgebiet im Südosten Katangas an der Grenze zu Sambia eine zweite Mine in Betrieb nehmen, nach Investition von rund 230 Mio. Dollar. Mit der ersten Mine, der Lonshi-Mine, wird Erz mit einem Kupferanteil von 10 % gefördert - zehnmal so viel wie in der weltgrößten Kupfermine in Chile. In Kolwezi - im Grenzgebiet zu Angola und Sambia - wird von dem Konzern mit weiteren 250 Mio. Dollar eine Kupfer-Kobat-Mine erschlossen. Aber auch andere interessieren sich für den Wiederaufbau - China hat bereits bisher von den "schwarz abgebauten" Bodenschätzen profitiert und diese aufgekauft. Vor allem das kongolesische Kuper wurde über Sambia via Tansania oder Südafrika nach China verbracht. Inzwischen bemüht sich die Covec Group (China) auch offiziell um einen Auftrag zur Restaurierung der Kamatanda-Minen und der Aufarbeitungsanlagen für Kupfer und Kobalt. |
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| Letztes Update ( Freitag, 05 September 2008 ) | ||||||||||