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Einführung:
Nach dem Ende des Konflikts zwischen "dem Westen" und "dem Osten" - zwischen den westlichen Ländern unter Führung der USA einerseits und den östlichen Ländern unter der "Leitmacht" Sowjetunion (UdSSR) andererseits zeichnet sich politisch, wirtschaftlich - und letztendlich damit auch militärisch - eine zunehmend mulitpolare Welt ab.
Im Westen schwimmen sich die südamerikanischen Länder von der Dominanz der USA frei, die EU tritt immer mehr als zweite - eigenständige - Säule des nordatlantischen Bündnisses hervor. China und Indien treten immer mehr als "globale Player" in Aktion und liefern sich mit den etablierten Mächten einen Wettlauf um Rohstoffe. Während sich die mehrheitlich türkischsprachen Staaten Zentralasiens aufi ihre islamische Tradition besinnen und von russischer Dominanz abweichende Wege gehen greift zugleich aus den arabischen Staaten des Golfkooperationsrates eine neue "arabische Blüte" in die islamischen Welt aus. Regionalmächte wie Iran oder Australien und Staatenbünde wie die ASEAN-Staaten bekräftigen den Eindruck einer Entwicklung, die auf eine Regionalisierung der Machtzentren in einer globalen Welt hinaus läuft.
Kurz gesagt: In Wirtschaft und Politik gibt es ein geändertes geopolitisches Verständnis. Es sind nicht mehr zwei Supermächte, die mit ihren "Satelliten" die Geschicke der Welt bestimmen, sondern zunehmend eigenständig agierende Mächte, deren Einfluss sich in regionalen Kulturkreisen besonders deutlich zeigt. Der Wegfall der gemeinsamen Bedrohung aus dem kalten Krieg führt zur Rückbesinnung auf die eigenen nationalen und regionalen Prioritäten. Die Globalisierung verändert die Wirtschaftsrelationen. Dass diese "Befreiung von der Dominanz einer Supermacht" zugleich auch ein eigenes Konfliktpotential in sich birgt, zeigten die Bürgerkriege im ehemaligen Jugoslawien oder die kriegerischen Auseinandersetzungen im Kaukasus. Eine Informationsseite, die sich mit den Streitkräften der Welt auseinander setzt, kommt nicht umhin, auch die Grundlage für diese Streitkräfte, die wirtschaftliche Stärke eines Staates und vieles mehr darzustellen.
In diesem Teil wollen wir Hintergründe erläutern und beleuchten, wollen Zusammenhänge darstellen und - vor allem - die neuen Mitspieler im internationalen Konzert der Mächte darstellen. Das wird niemals ohne Widerspruch geschehen können. Die Beteiligten aus den unterschiedlichen Nationen haben eigenständige Blickwinkel. Dennoch bemühen wir uns um Objektivität und die Beseitigung von Fehlern, soweit dies aus den allgemein und öffentlich zugänglichen Daten und Fakten möglich ist.
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Geopolitische Weltordnung
( 3 Beiträge )
I. Detailierte Übersichtsliste der einzelnen Kulturen/Länder
II. Geändertes geopolitisches Verständnis
IIa. weiterführende kritische Kommentierung
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Westliche Staaten - das christliche Abendland
( 41 Beiträge )
1. Lateinamerika (Spanisch, Portugiesischsprachige Staaten ab Mexiko + südl., Katholisch)
2. Nordamerika (Englisch, Protestantisch)
3. Westeuropa (EU + Aufnahmeländer ohne Weißrussland)
4. Osteuropa (Russland, Weißrussland, Ukraine)
5. Ozeanien (Australien, Neuseeland)
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Islamische Kulturen und Israel
( 40 Beiträge )
6. Hamito-Semitische Staaten (Arabische Liga, Ostafrikas Küste bis Tansania)
7. Turkstaaten (Türkei, Aserbaidschan, Zentralasiatische Türkstaaten, Hsinkiang)
8. Iranische Staaten (Iran, Afghanistan, Pakistan ca. bis zum Siedlungsgebiet der Paschtunen und Tadschikistan)
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Ostasiatische Kulturen
( 5 Beiträge )
9. China, Taiwan ('Greater China' von Konfuzius geprägt)
10. Japan, Korea, Mongolei (am Rande Chinas)
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Buddhistische Kulturen
( 6 Beiträge )
11. Burma, Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam)
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Malayische Voelker
( 8 Beiträge )
12. mit Philippinen, Malaysia, Indonesien und Madagaskar
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Hindu-Kultur
( 6 Beiträge )
13. Indischer Kulturkreis mit Indien, den Himalaya Staaten wie Nepal usw.
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Afrikanische Kulturen
( 20 Beiträge )
14. Sudan-Afrika (Südlich der Sahara mit einer Grenze quer durch den Sudan incl. Äthiopien - als die Staaten, in denen Sudan-Sprachen gesprochen werden und der Islam von Arabien aus ausstrahlt)
15. Bantu-Afrika ab der Südgrenze Tansanias (Benin) ostwärts bis Kenia, die Ostafrikanische Küste
(Einfluss von Arabern und Indern) und Südafrika (Einfluss der Europäer)
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