Military Engineering 2010 - Armored Engineering Vehicle 3 KODIAK
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Der AEV 3 KODIAK vereinigt die multifunktionalen Eigenschaften eines Pionierfahrzeuges mit dem Eigenschaften eines Panzers. Der KODIAK 3 basiert auf dem Fahrwerk eines Leopard 2 Kampfpanzers und bietet somit seiner Drei-Mann Besatzung den höchstmöglichen Schutz gegen ballistische Bedrohungen und Landminen. Diese Eigenschaften ermöglichen es den Pionieren unter Kampfbedingungen Hindernisse zu errichten oder zu beseitigen, aber auch das Durchbrechen von Minenfeldern. Neben der militärischen Komponente, spielt auch die zivile eine große Rolle, so können diese Fahrzeuge auch für Missionen im Rahmen von friedenserhaltenden und friedenserzwingenden Maßnahmen, sowie zur Katastrophenhilfe eingesetzt werden.
Schutz und Bewaffnung
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| Gepanzertes Pionier Fahrzeug 3 KODIAK Copyright: Jens Hohmann |
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| Mit ausgefahrenem Baggerarm Copyright: Jens Hohmann |
Bedien- und Lenkungseinheit
Die Crew bestehend aus einem Kommandanten und einem Fahrer/Pionier (bzw. Kommandant, Fahrer und einem Pionier) kann alle Funktionen inklusive der Waffenstation manuell oder über eine Fernsteuerung bedienen. Das bedeutet, die Crew hat die Möglichkeit bei geschlossenen Luken alle Systeme über ein Kamerasystem fernzusteuern. Jedes Crew-Mitglied kann über ein eigenes Display unabhängig von den anderen die verschiedenen Funktionen überwachen. Die Aufgabenverteilung in einem KODIAK sieht wie folgt aus, der Kommandant bedient die Waffenstation, während der Fahrer/Pionier sich um die restlichen Systeme kümmert.
Der AEV 3 KODIAK kann mit bis zu sechs Kameras ausgestattet werden. Neben einer Vorder- und Rückkamera für das Manövrieren des Fahrzeuges, sind noch zwei weitere hinten links und rechts auf der „Ladefläche“ sowie eine an den Bauteilen Baggerarm und Planierschaufel installiert. Auf dem Fahrerdisplay können neben den Kamerabildern auch andere Statusinformationen abgelesen werden. Informationen wie Geschwindigkeit, Motorleistung usw. werden auf einem separaten in den Steuerknüppeln integrierten Display angezeigt.
Baggerarm Werkzeuge und System
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| Ladefläche für weitere Werkzeuge Copyright: Jens Hohmann |
Die Schaufel hat ein Fassungsvermögen von 1 m3 und bei einer maximalen horizontalen Reichweite von bis zu 9 m und einer maximalen vertikalen von bis zu 8,2 m liegt die Tragkraft bei 3 bis 5 t.
Planierraupen-System
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| Pflug mit Erweiterungen rechts und links Copyright: Jens Hohmann |
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| Pearson full-width mine plough Copyright: Jens Hohmann |
Minenräum-System
Das Minenräum-System verfügt über einen Pflug der Firma Pearson (Pearson full-width mine plough) mit einer Räumbreite von mehr als 4,2 m und einer einstellbaren Räumtiefe zwischen 0 und 300 mm. Außerdem verfügt das Fahrzeug über ein Markierungssystem von PEARSON, das die bereits geräumte Strecke beidseitig mit bis zu 50 Stangen markieren kann.
Winden-System
Das Winden-System verfügt über zwei 9 t Rotzler-Winden (Spille-Typ; Seil- oder Kettenzugvorrichtung) mit einer dynamischen Zugkraft von 90 kN (bis zu 6 m/min) und einer einfachen Zugkraft von 2,5 kN (bei 90 m/min). Die maximal benutzbare Kabellänge liegt bei 200 m.
AEV 3 KODIAK Basic / Pionier Version
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| Gepanzertes Pionier Fahrzeug 3 KODIAK mit aufmontiertem MG Copyright: Jens Hohmann |
| Abmessungen | |
| Länge | 10.200 mm |
| Höhe ohne MG | 2.600 mm |
| Transportbreite | 3.540 mm |
| Kampfgewicht | MLC 70 |
| Antrieb | |
| Motor | MTU-MB 873 |
| Leistung | 1.100 kW |
| Schutzklasse | |
| Ballistischer Schutz | STANAG 4569 edition 1 annex A/level 4 |
| Minen-Schutz | STANAG 4569 edition 1 annex B/level 3B und 4A |
| Leistungsdaten | |
| Höchstgeschwindigkeit | 68 km/h |
| Treibstoffkapazität | 1.100 l |
| Steig-/Neigfähigkeit | 60 % |
| Querneigungsfähigkeit | 30 % |
| Rampenwinkel vorn | 26° |
| Rampenwinkel hinten | 21° |
| Kletterfähigkeit | 0,92 m |
| Grabenüberquerungsfähigkeit (Breite bis) | 3,0 m |
| Flussdurchquerung (Tiefe bis) | 2,25 m |
| Quelle: Rheinmetall Defence | |
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