|
|
Artikel - Analysen
Bündnisse
UNO
Organisation der Vereinten Nationen für Wissenschaft, Erziehung und Kultur (UNESCO) | Organisation der Vereinten Nationen für Wissenschaft, Erziehung und Kultur (UNESCO) |
|
| Geschrieben von CV | |
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (englische Bezeichnung; Abkürzung UNESCO)Organisation des Nations Unies pour l’éducation, la science et la culture (UNESCO) Sitz: 7, Place de Fontenoy, F-15352 Paris 07 SP, T (0033) 1-45681000, Fax: -45671690
Die UNESCO wurde 1946 mit der Ratifizierung ihrer Satzung gegründet. Sie gehört als
Sonderorganisation zum System der Vereinten Nationen. Ziele:
Die Generalkonferenz ist das oberste Entscheidungsorgan der UNESCO. Sie setzt sich aus den Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen. Die Regierungen können bis zu fünf Delegierte nach Beratung mit der
Nationalkommission und, falls eine solche nicht besteht, mit Stellen des Erziehungswesens, de Wissenschaft und der Kultur benennen. Die Generalkonferenz tritt alle zwei Jahre (mit ungerader Zahl, gewöhnlich im letzten Quartal) in Paris zu einer
ordentlichen Konferenz zusammen; sie kann auf eigenen Beschluß durch Einberufung durch den Exekutivrat oder auf
Verlangen von einem Drittel der Mitgliedstaaten zu einer außerordentlichen Tagung zusammentreten. Sie wählt auf jeder
Tagung einen Präsidenten und einen Präsidialausschuß. Jeder Staat verfügt über eine Stimme. Die Entscheidungen
ergehen im allgemeinen mit einfacher Mehrheit außer in Fällen, in denen nach der Satzung oder der Geschäftsordnung der Generalkonferenz eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist (z.B. Satzungsänderungen, Aufnahme neuer Mitglieder, internationale Übereinkommen etc.). Die Generalkonferenz bestimmt die Zielsetzung und das (zweijährige)
Arbeitsprogramm) der Organisation, beruft zwischenstaatliche und nichtstaatliche Konferenzen über Erziehungsfragen, über
Natur- und Geisteswissenschaften oder über die Verbreitung des allgemeinen Wissens ein, verabschiedet den Haushalts- Aktivitäten:
Die Arbeitsschwerpunkte der UNESCO liegen in folgenden Programmbereichen: Bildung und Erziehung (Schwerpunkt: Bekämpfung des Analphabetentums in den Entwicklungsländern), Naturwissenschaften (Förderung und Entwicklung der Grundlagenforschung, weltweiter Austausch von Forschungsergebnissen), Kulturarbeit (Liste des Weltkulturerbes mit mehr als 730 Denkmälern in 125 Staaten), Kommunikation, Information und Informatik
(Förderung des freien Informationsflusses und einer ausgeglichenen Verbreitung von Informationen, Ausbau der
Kommunikationskapazitäten in den Entwicklungsländern), Frieden und Menschenrechte mit dem Ziel der Herausbildung einer „Kultur des Friedens und der Demokratie“.
|
|
| Letztes Update ( Dienstag, 19 September 2006 ) |