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ETA - Euskadi ta Askatasuna (übersetzt: Freiheit für die baskische Heimat) |
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Geschrieben von Stefan Krekeler
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Die Separatistenorganisation ETA
(links-sozialistisch orientiert) wurde 1959 während der Franco-Diktatur
in Spanien von einer Handvoll baskischer Studenten gegründet.
Ab Mitte der 1960er Jahre gliederte
sich die ETA in vier Sektionen auf:
1970 fand ein Schauprozeß des Franco-Regimes statt, indem Aufsässige als
Landesverräter angeklagt wurden. Die ETA nutzte den Prozeß zu einer Anklage
gegen die Diktatur und machte die Belange der ETA öffentlich. Zahlreiche
Demonstranten und Generalstreiks entstanden.
Nach dem Übergang Spaniens zur
Demokratie 1975 wurde der militärische Apparat der ETA weiter ausgebaut. Anfang
der 1980er Jahre war die ETA eine schlagkräftige Organisation geworden.
Nach dem die neuerschaffene
Monarchie in Spanien nur zögerlich die unter Franco inhaftierten Basken frei
ließ, verstärkte die ETA ihre Attentate. Breite Bevölkerungsschichten
distanzierten sich infolge der blutigen Anschläge inzwischen von der ETA, nicht
zuletzt dadurch das 1979 verfassungsrechtlich der Autonomiestatus des
Baskenlandes anerkannt wurde.
Ab 1979 wurde es für die ETA auch
schwieriger, da Frankreich den Status eines politischen Flüchtlings für die
Basken abschaffte. Die ETA hatte auch Basen in Südfrankreich.
1981 war die ETA professionell
durchorganisiert, und wie folgt gegliedert:
Zu den illegalen Kommandos zählten
die Einsatzkommandos, Grenzeinsätze und die Ausbildung und Logistik sowie deren
Finanzierung
1968 - Ermordung des
Polizisten der Guardia Civil, José Pardines.
Dezember 1973 - Der spanische
Regierungschef und designierte Nachfolger General Francos, Luís Carrero
Blanco fällt einem Bombenattentat der ETA zum Opfer. Der Admiral war in
Madrid auf dem Weg von der Kirche zu seinem Auto, als die Bombe explodierte.
Der Fahrer und ein Sicherheitsbeamter starben mit Carrero. Der Tatort glich
nach dem Attentat einem Schlachtfeld. Die ETA war die einzige
Befreiungsbewegung während des Franco-Regimes und leitete durch die
Ermordung des designierten Nachfolger Francos das Ende des Regimes ein.
Mai 1979 - Bombenanschlag auf
ein häufig von Rechtsextremisten besuchtes Café-Bar in Madrid. Dabei
sterben 8 Personen. Zuvor wurde ein General und zwei Soldaten im Rang eines
Oberst der spanischen Streitkräfte in Madrid erschossen.
Juni 1979 - Die ETA verübt im
Tourismusgebiet an der Costa del Sol eine Serie von Sprengstoffanschlägen
u.a. in den Ortschaften Marbella, Benidorm und Torremolinos.
1980 tötet die ETA 118
Personen.
Februar
1986 - Ermordung des spanischen Vizeadmirals Cristóbal Colón und
seinen Fahrer in Madrid.
April und Juli 1986 - Bei
Bombenanschlägen werden 14 Polizisten der spanischen Guardia Civil getötet.
1987 - Autobombenanschlag in
Barcelona: Im Einkaufszentrum Hipercor sterben bei der Explosion 21 Menschen
und 45 weitere werden verletzt.
April 1994 - Das Militärgericht
in Barcelona wird durch eine Granate zerstört. Eine Person wird getötet,
10 weitere verletzt.
Juni 1994 - Ermordung des
Brigadegeneral Juan José Hernández.
1995 - Die ETA plante ein
Attentat auf den spanischen König Juan Carlos in Majorca. Französische
und spanische Sicherheitskräfte vereiteln den PLAN.
1995 - Autobombenanschlag auf
den Oppositionsführer und späteren Ministerpräsidenten Jose Maria Aznar,
der den Anschlag überlebt.
Juli 1997 - Ermordung des
Kommunalpolitikers Miguel Angel Blanco nach zweitägiger Geißelhaft. Gegen
Blancos Ermordung demonstrierten in bisher beispielloser Solidarität über
6 Millionen Spanier im ganzen Land. Sie sind gegen den Terror der ETA und
gegen die baskische Parteienkoalition HB - Herri Batasuna (Volksunion), den
politischen Arm der ETA.
Oktober 1997 - Verhinderung
eines Bombenanschlags der ETA auf das neu eröffnete Guggenheim-Museum in
Bilbao.
Oktober 1997 - In Spanien
beginnt ein Prozeß gegen die gesamte Führungsspitze der Parteienkoalition
HB - Herri Batasuna (Volksunion), die der Unterstützung des ETA-Terrors
beschuldigt wird.
Juni 1998 - Ermordung des
Kommunalpolitikers Manuel Zamarreno durch eine Autobombe.
Juni 2003
- Bombenanschläge auf die Touristenhotels in Benidorm und Alicante
mit 13 Verletzten
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Letztes Update ( Dienstag, 24 April 2007 )
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