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Artikel - Analysen
Europa - Finnland - Finnische Flotte lässt den Kalten Krieg hinter sich | Europa - Finnland - Finnische Flotte lässt den Kalten Krieg hinter sich - Einführung |
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| Geschrieben von Andreas Knudsen | |||||
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Der MCM 2010 Plan hat fünf Elemente:
Die internationale Ausschreibung für die Beschaffung von drei bis vier modernen Minenabwehrfahrzeugen erfolgte 2004. Nach Marineangaben gaben sieben europäische Werften ihre Vorschläge ab. Die Ausschreibungsvorgaben beruhen auf Erfahrungen, die bei finnischen Übungen mit Beteiligung ausländische Schiffe ab 1997 gesammelt wurden. Hier musste geschlussfolgert werden, dass Systeme, die auf Tiefwasserminenräumung ausgelegt sind, nicht notwendigerweise ihre maximale Wirkung in den finnischen Gewässern entfalten können. Diese sind durch Flachwasser von stark variierender Tiefe, mit Steinen übersätem Grund und Wasserschichten mit deutlichen Temperaturunterschieden gekennzeichnet.
Für die Lieferung der elektronischen Ausrüstung erhielt die deutsche ATLAS Elektronik den Zuschlag. Die finnischen Unternehmen Patria Systems und Insta DefSec werden ebenfalls Aufträge als Subunternehmer erhalten. Die Schiffe werden den nautischen Notwendigkeiten entsprechend eine gewisse Eisbrecherfähigkeit haben, deren Details jedoch nicht öffentlich zugänglich sind. Die Schiffe werden organisatorisch in einem eigenen Minenabwehrgeschwader zusammengefasst werden sowie eine Besatzung von 34 Mann haben. Da Finnland ein Minenräumschiff für die Durchführung von Friedensmissionen in UN- bzw. EU-Regie gemeldet hat, werden die neuen Schiffe entsprechend Über die Zukunft der KUHA- und KIISKI-Klassen wird in den kommenden Jahren entschieden. Neben diesen größeren Einheiten verfügt die finnische Marine über eine Reihe von Hilfsschiffen. Dies sind vorzugsweise Transportboote verschiedener Größe sowie Landungsfahrzeuge (u.a. JURMO-Klasse). Im Kriegs- und Krisenfall können die Patrouillenschiffe und -boote der Grenztruppen in die Marine überführt und entsprechend bewaffnet werden. Nach siebenjähriger Entwicklungsarbeit vergab die Flotte 2004 den Auftrag zur Serienproduktion der Seemine 2000 an das Patria- Unternehmen. Der Konzern ist der Hauptauftragnehmer für eine Reihe finnischer Unternehmen.
Küstenverteidigung
Zusammenfassung Wie die anderen europäischen Flotten auch hat sich die finnische Marine einer Modernisierung und Kampfwertsteigerung verschrieben. Nach ihrem Ende wird sie kleiner, moderner und schlagkräftiger sein als nach dem Ende des Kalten Krieges. Am äußersten Ende eines Randmeeres platziert, wird sie in Friedens- und Krisenzeiten die von politischer Seite zugewiesene neue Aufgabe erfüllen können – Sicherung der Seewege und eine gewisse internationale Präsenz. Ob und wie sich sicherheitspolitische Herausforderungen auch für die finnische Marine aus dem erneuerten Anspruch Russlands, sich als Großmacht zu zeigen, ergeben, wird die nähere Zukunft zeigen. |
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| Letztes Update ( Freitag, 21 Dezember 2007 ) | |||||