Ansprache des Inspekteurs der Marine anlässlich der 51. Historisch-Taktischen Tagung der Flotte

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Dieser Artikel wird mit freundlicher Genehmigung der "MarineForum - Zeitschrift für maritime Fragen" veröffentlicht.

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Wenn die Winde wehen, setzen wir Segel - In einem Boot zu neuen Zielen

Ansprache des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, anlässlich der 51. Historisch-Taktischen Tagung der Flotte am 13. Januar 2011 in Damp
Es ist gewachsener und guter Brauch, dass der Inspekteur der Marine die HiTaTa auf Einladung des Befehlshabers der Flotte mit einer Ansprache beschließt. Für mich ist dies in doppelter Hinsicht wichtig. Zum einen trete ich als (ziemlich) neuer Inspekteur erstmals vor den HiTaTa-Kreis, der ja schon aufgrund seiner Zusammensetzung etwas Besonderes ist. Zum anderen ist unsere Marine zurzeit an vielen Fronten gefordert; folglich prägt das Einsatzgeschehen unser Tagesgeschäft. Auch sind wir gerade dabei, mit Blick auf die anstehende Bundeswehrreform, ausgesprochen schwierige und fordernde Fahrwasser zu durchsteuern.

All dies sind gute Anlässe, um über Position, Kurs, Fahrt und »navigatorische« Herausforderungen zu sprechen und um einige Eindrücke von der »Brücke« zu präsentieren. Aber auch eine gute Gelegenheit, um uns alle auf gemeinsame Ziele einzuschwören. Das liegt mir ganz besonders am Herzen, denn unsere Marine ist klein: Wir können und wollen es uns nicht leisten, unsere Kräfte beliebig zu verschleißen und zu verschwenden. Wir müssen sie in den Dienst unserer gemeinsamen Sache stellen.

Zu Beginn möchte ich, quasi außerhalb der Agenda, zwei Themen aufgreifen, Themen, die Bezug zu unserer Werteorientierung haben.

Erinnern Sie sich an die Worte meines Vorgängers anlässlich der letzten HiTaTa. Mit Blick auf die Einweihung des neuen Ehrenmals der Bundeswehr als Teil der öffentlichen Erinnerungskultur betonte Admiral Nolting, dass dieses Ehrenmal eine Lücke schließen, aber nicht bewährte Gedenkorte verdrängen würde. Gedenken und Trauerarbeit bleiben individuell. Aber mit Blick auf die Marine bedarf beides eines sinnstiftenden Rahmens der kollektiven Erinnerungskultur ohne Exklusivitätskritierien innerhalb unserer maritimen Gemeinschaft. Daher wurde entschieden, das Ehrenbuch der Flotte in ein Ehrenbuch der Marine umzuwandeln, damit alle im Dienst verstorbenen Marineangehörigen Eingang in unser Totenbuch finden.

Wir haben die im letzten Jahr getroffene Entscheidung umgesetzt. Vor zwei Tagen haben wir das neue Ehrenbuch der Marine im Rahmen einer kleinen und feierlichen Gedenkveranstaltung im Marine-Ehrenmal Laboe in die Obhut des Deutschen Marinebundes übergeben; im Marine-Ehrenmal Laboe, unserem Ort des maritimen Gedenkens, unserem Ort des Trauerns und Erinnerns, dem Ort unserer eigenen maritimen Erinnerungskultur.

Verdeckter Angriff aus dem Wasser (Foto: PIZ Marine)
Verdeckter Angriff aus dem Wasser
PIZ Marine

Mein zweiter kurzer Exkurs richtet sich auf das Bild des Soldaten. Mit gewisser Sorge stelle ich fest, dass es einige (wenn auch wenige) Stimmen gibt, die feststellen, dass die Einsatzrealität der Bundeswehr einen neuen Soldatentypus hervorbringen müsse. Hier verbergen sich Tendenzen, die das Bild des »archaischen Kämpfers« oder des »Hightech-Kriegers« bemühen. Damit – so glaubt manch einer – begegne man heute angemessen der Wirklichkeit.

Aber gezeichnet wird hier nur das Bild des auf den Kampf verengten Kriegers, der, weitgehend losgelöst von seinem unmittelbaren Wirkungsumfeld, sein Streben schlicht im Ausüben seines Handwerks im Einsatz sieht – der moralische Anspruch bleibt dabei deutlich zurück! Einer solchen Sichtweise erteile ich eine klare Absage. Es ist richtig, dass wir Soldaten brauchen, die kämpfen können und wollen, wann und wo es denn notwendig ist. Auch haben wir es zunehmend mit Gefahren zu tun, denen wir unter Umständen ausgesprochen robust entgegentreten müssen. Aber der Kampf ist nicht Selbstzweck! Die Forderung nach einem »archaischen Krieger« ist unserer Sache nicht dienlich!

Nach unserem Verständnis von Innerer Führung ist im komplexen Umfeld weltweiter Einsätze ein anderer Soldatentypus gefordert: Wir brauchen Soldaten mit einem gereiften Welt- und Menschenbild, mit festem moralischem Fundament und mit einem Verständnis für Gesamtzusammenhänge. Wir brauchen Soldaten, die ihren Beruf reflektieren, die zutiefst überzeugt von ihrem Handeln sind, und die sich gleichzeitig den technischen und geistigen Herausforderungen ihres Dienstes stellen. Das alles macht den Wertekanon unserer Profession aus!

Bundespräsident Christian Wulff hat es jüngst klar herausgestellt: »Heute sollen […] [die soldatischen und moralischen] Kenntnisse dazu dienen, Brücken über das Meer zu bauen und Völker zu verbinden.« »Wir Soldaten haben [nämlich] den Frieden zum Beruf«, so formulierte es einst Admiral Dieter Wellershoff. Dies ist die Umkehrung der Zweckbestimmung von Soldaten seit 1955 in Abgrenzung zum deutschen Militär vor 1945. – Der Kampf für den Soldaten der Gegenwart ist nur eine Facette! Damit ist das Wort »Gegenwart« gefallen und damit möchte ich meinen Exkurs beenden und den Blick auf das Hier und Heute, aber auch auf das Morgen richten.

Blick auf das Heute, Hier und Morgen

Der Betrieb unserer Marine im vergangenen Jahr verlief mit Blick auf die Auftragserfüllung ausgesprochen erfreulich. Seit meinem Amtsantritt im April des vergangenen Jahres konnte ich mich persönlich vielfach davon überzeugen, dass die Männer und Frauen unserer Marine mit Tatkraft, Leistungswille und untadeligem Auftreten, auch unter schwierigen Bedingungen, zur gelungenen Aufgabenerfüllung der Deutschen Marine beigetragen haben. Dies erfüllt mich mit Freude und es kann und darf uns alle mit Stolz erfüllen.

HESSEN und US-Kreuzer NORMANDY (Foto: PIZ Marine)
HESSEN und US-Kreuzer NORMANDY
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Die Operationen Atalanta, UNIFIL, Active Endeavour und Enduring Freedom bestimmten im letzten Jahr unsere Einsatzwirklichkeit. Ergänzend demonstrierten wir mit der Durchführung des Manöver Good Hope IV (gemeinsam mit der südafrikanischen Marine), mit dem Einsatz der Fregatte HESSEN als vollwertige »Stand-by-Air-Defence« Einheit in der US-amerikanischen Trägergruppe HARRY S. TRUMAN und mit der Beteiligung an den Standing NATO Maritime Groups die große Bandbreite an Fähigkeiten unserer Marine. All dies wäre nicht möglich ohne einen soliden, kompetenten und nachhaltigen Grundbetrieb. Es ist wichtig, dass wir dies nicht vergessen und damit auch die Leistungen in der Heimat geziemend würdigen. Es ist eine Gemeinschaftsleistung von Flottenkommando und Marineamt.

Die guten Leistungen des vergangenen Jahres, aber auch der vergangenen Jahre insgesamt, haben unserer Marine eine national wie auch international gute Reputation verschafft. Die Sichtbarkeit der Deutschen Marine hat weiter zugenommen. Sinn und Zweck unserer Marine werden angesichts der maritimen Dimension der internationalen Sicherheitspolitik und der vitalen Abhängigkeit Deutschlands von der See von maßgeblichen Kreisen (der Bevölkerung/Entscheidungsträgern) kaum mehr infrage gestellt. Das ist erfreulich.

Erfolg ist stets etwas Willkommenes. Aber auch diese Medaille hat eine Kehrseite. Unser Handeln ist mit einem teuren Preisschild versehen. Sowohl bei Personal als auch bei Material zehren wir seit geraumer Zeit von der Substanz; eine Feststellung, die bereits mein Vorgänger eindringlich getroffen hat. Die finanziellen Spielräume sind ausgesprochen eng und damit die Möglichkeiten des Handelns begrenzt. Hier will ich nichts beschönigen, und auch die staatlich-gesetzlich verordnete Schuldenbremse ist eine Tatsache, die wir nicht ignorieren können.

Kommentiert wird diese Situation grundsätzlich mit den Worten: »So kann es nicht weitergehen« – und diesen Kommentar hören wir schon seit Jahren, ja, wir sprechen ihn auch häufig selbst aus.

Ja, so kann es nicht weitergehen, ja, es muss etwas geschehen, jenseits aller Lippenbekenntnisse, Beteuerungen und Ankündigungen. Und damit werden in die anstehende Bundeswehrreform große, wirklich große Erwartungen gesetzt. Wie tief greifend und weit reichend wird die Reform wirklich sein? Welchen Zuschnitt wird die zukünftige Marine haben? Wie wird es um die Personal- und Materiallage bestellt sein? Wie gewinnen wir den Nachwuchs für unsere Marine? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Standorte? Was habe ich ganz persönlich für Chancen und Perspektiven? Es stehen viele Fragen im Raum. Es gibt Ängste und Sorgen, aber ich spüre auch viel Aufbruchstimmung und Gestaltungswillen.

Und diesen wollen und müssen wir nutzen. Es muss zügig gehandelt werden. Ein weiteres Zuwarten wäre kontraproduktiv. Die heutige Einsatz- und Lebenswirklichkeit fordert uns weit mehr ab, als die Umstände der Zeiten des Kalten Krieges – und dies in einem gewaltigen Tempo, auch unter Feindkontakt und ständig unter dem kritischen Blick der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik.




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Bis heute in Teilen diffus und unvollständig

Lassen Sie uns kurz zurückschauen: Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir uns in diesem Kreis u.a. mit Fragen der Umgestaltung der Wehrpflicht zu W6 beschäftigt, der Gesamtstreitkräfteumfang von 250.000 Soldaten war noch nicht infrage gestellt. Die Neuorganisation des BMVg stand noch nicht auf der Tagesordnung, war allerdings durch Festlegungen in der Koalitionsvereinbarung in einem gewissen Umfang zu erwarten. Hinsichtlich der überproportionalen Einsatzbeteiligung der Deutschen Marine blickten wir vorsichtig auf eine mögliche Ergänzung unseres Dienstpostenumfangs, auf ein Aufbrechen des überkommenen Proporzes zwischen den Teilstreitkräften.

Das war die Ausgangslage zu Beginn des Jahres 2010. Hierauf waren wir eingestellt. Hierauf galt es, die Arbeit auszurichten. Hieraus erwuchsen auch Erwartungen.

Dann nahmen die Ereignisse, wie wir bei der Marine sagen, Fahrt auf. Ich erspare Ihnen die komplette Historie und Chronologie. Viele von Ihnen haben die Entwicklungen, zumindest in Teilen, über das Jahr mitverfolgt. Auch wenn wir uns vonseiten der Marineführung bemüht haben, belastbare Informationen zeitnah weiterzureichen, ist das Bild bis heute in Teilen diffus und unvollständig geblieben – für uns alle!

Die Kabinettsklausur vom 6./7. Juni, der Ergebnisbericht der Strukturkommission »Vom Einsatz her denken« vom 26. Oktober, die Aufstellung des »Arbeitsstabes Umbau Bundeswehr« unter Leitung von Staatssekretär Dr. Otremba am 5. November, die Bundeswehrtagung in Dresden am 22. und 23. November und schließlich die Kabinettsitzung am 15. Dezember, in der die Eckpunkte zur Neugestaltung der Bundeswehr gebilligt wurden, waren die markanten Meilensteine über das abgelaufene Jahr.

Oft konnte man die abfällige Bemerkung hören: »Armee nach Kassenlage!« Aber: Die Reformüberlegungen allein auf eine Finanzvorgabelinie zu reduzieren bedeutet einen allzu verengten Blick auf die strukturellen Defizite. Die Gründe – wie unser Verteidigungsminister formulierte – sind vielschichtiger Natur: »Ineffiziente Strukturen innerhalb der Bundeswehr, fehlende Klarheit in den Verantwortungsbereichen, dramatische Unterfinanzierung [sowie] veraltete und langwierige Abstimmungsprozesse […]« machen die tief greifendste Reform der Bundeswehr notwendig. Dazu kommt die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft insgesamt, die eine grundsätzliche Neubewertung notwendig macht.

Und es war die Realität der Einsätze selbst, die uns schonungslos Grenzen und Defizite unseres Systems vor Augen führte. Auch trugen die vom Verteidigungsminister angewiesenen (hausinternen) Defizitanalysen und die zusammengefassten Ergebnisse der externen Strukturkommission unter Leitung von Dr. Frank-Jürgen Weise zu dieser klaren Bestandsanalyse bei. Die verknappten Ressourcen (men, money, materiel) erlaubten auf keinen Fall ein »weiter so!« Dies war uns allen eigentlich seit geraumer Zeit klar.

An den grundsätzlichen Aufgaben der Bundeswehr wird sich nichts ändern. Aber – künftig müssen Einsatzkontingente einfacher lage- und bedrohungsgerecht zusammengestellt werden können. »Im Kern«, so der Generalinspekteur der Bundeswehr, »geht es darum, auf heute kaum definierbare künftige Herausforderungen mit größtmöglicher militärischer Flexibilität [zu] antworten und der Politik ein möglichst breites Spektrum an Handlungsoptionen anbieten zu können.«

Der Verteidigungsminister formulierte es in Dresden so: Vom Einsatz her denken heißt – »Unsere Bundeswehr muss noch professioneller, noch schlagkräftiger, noch moderner und attraktiver werden als heute.« D.h., Einsatzfähigkeit, Durchhaltefähigkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Streitkräfte, wie wir es bereits im Leitbild unserer Deutschen Marine festgeschrieben haben, sind mehr denn je die Bestimmungsfaktoren, die nachhaltig und robust unterfüttert werden müssen.

Wo stehen wir zu Beginn des Jahres 2011?

Konturen einer neuen Bundeswehr lassen sich erkennen, belastbare Strukturen allerdings noch nicht. Wesentliche Merkmale werden sein:
  • Die Wehrpflicht wird zum 1. Juli dieses Jahres ausgesetzt.
  • Der Streitkräfteumfang wird auf bis zu maximal 185.000 Soldaten (davon 15.000 freiwillige Kurzdiener/FWD) reduziert werden.
  • Das Zivilpersonal reduziert sich auf einen Umfang von ca. 60.000 bis 65.000
  • Die Inspekteure der TSK und Militärischen Organisations-Bereiche (Mil-Org) werden keine ministerielle Instanz mehr sein.
  • Der Personalkörper des (neuen) BMVg wird deutlich unter 2.000 liegen.

Der vom Verteidigungsminister anlässlich der Bundeswehrtagung in Dresden skizzierte »Level of Ambition« für die »neue Bundeswehr« wird auf der Grundlage neuer Verteidigungspolitischer Richtlinien und einer überarbeiteten Konzeption der Bundeswehr weiter ausbuchstabiert werden. Diese Arbeiten werden parallel zu den Planungsprozessen zur Umstrukturierung des Ministeriums und der nachgeordneten Bereiche laufen. Ein neues Weißbuch, seinem Kern und Selbstverständnis nach vielleicht eher eine Nationale Sicherheitsstrategie, wird folgen.

Es geht zügig weiter: In diesen Tagen wird der »Arbeitsstab Umbau Bundeswehr« dem Verteidigungsminister Maßnahmen zur Neugestaltung des Ministeriums zur Billigung vorstellen. Danach erfolgt die Feinausplanung zur Umgliederung des Ministeriums. Am 25. Januar, also in zwölf Tagen, werden die Inspekteure der TSK und der MilOrg-Bereiche dem Minister die ersten Entwürfe bzw. Skizzen für die Umorganisation und Neustrukturierung ihrer Verantwortungsbereiche vortragen. Die folgende Feinausplanung wird parallel und abgestimmt mit den Entwicklungen innerhalb des Ministeriums laufen; sie bedingen einander. Erst zum Schluss bindet ein Ressort- und Stationierungskonzept die Planungen ab. Minister und Generalinspekteur rechnen damit im Sommer des Jahres. Und, natürlich werden Standortkonzepte nicht ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Erwägungen erarbeitet. Bewährtes oder auch funktionale, attraktive und soziale Aspekte müssen ebenso Berücksichtigung finden.

Wer hätte das alles vor einem Jahr gedacht?

Was bedeutet dies für uns als Marine? Welche Vorgaben und Zahlenwerke sind zugrunde zu legen? Welchen Teil des Kuchens können wir erwarten? Wie packen wir die vor uns liegende Arbeit an, wie sind wir aufgestellt, mit welcher Substanz können wir uns einbringen? – Fragen über Fragen. Aber es gibt auch schon einige (vorsichtige) Antworten.

Wir müssen uns mit unseren Ideen und Ansätzen an übergeordneten Forderungen messen lassen. Hierzu rufe ich die Worte des Generalinspekteurs anlässlich der Bundeswehrtagung in Dresden in Erinnerung: Die Marine soll einen breiten Mix an unterschiedlichen Plattformen vorhalten: Fregatten mit Bordhubschraubern, Korvetten mit Unmanned Areal Vehicles, U-Boote, Minenkampfeinheiten, MPA und spezialisierte Einsatzkräfte.

Künftig soll sich die Marine mit ihrem breiten Fähigkeitsspektrum noch stärker auf streitkräftegemeinsame Operationen ausrichten und ihre Fähigkeiten ausbauen, Kräfte an Land zu unterstützen.

Der Ansatz, eigene Kräfte über und von See verlegen, bereithalten, führen und unterstützen zu können, sei konsequent von allen Bereichen aufzunehmen und umzusetzen. Demnach könne die See auch zur Basis für Landoperationen werden, oder eine schwimmende Plattform in die integrierte Luftverteidigung eingebunden werden.

Damit, mit diesen Forderungen und Kernaussagen, unterstützt der Generalinspekteur ausdrücklich, was wir uns über die vergangenen Jahre konzeptionell erarbeitet haben und auch, wie wir unsere materielle Entwicklung Richtung Zukunft gestalten wollen. »Vom Einsatz her denken«, die prominente Überschrift zur Bundeswehrreform, ist für die Marine nicht neu.

Unter diesem Leitgedanken (ergänzt durch: »Von See her denken«) hat sich unsere Marine in den zurückliegenden Jahren konsequent den Anforderungen und Vorgaben der Transformation gestellt. Leistungsfähigkeit, robuste Aufgabenerfüllung im nationalen wie im internationalen Kontext und das Prinzip der Streitkräftegemeinsamkeit waren und sind wesentliche Bestimmungsgrößen.

»Kleiner werden« bedeutet nicht »Schlechter werden«

Flottillenstruktur, Unterstützungsbereiche, Schul- und Stützpunktlandschaft wie auch die Höheren Kommandobehörden wurden neu ausgerichtet, gestrafft und noch sorgfältiger aufeinander abgestimmt.

Die Tatsache, dass in den vergangenen fünf Jahren nahezu alle unsere schwimmenden und fliegenden maritimen Systeme in mandatierten Einsätzen und im Rahmen einsatzgleicher Verpflichtungen zum Einsatz gekommen sind, bestätigt das vorgehaltene Fähigkeitsportfolio.

Aber, die entschiedene Umfangsreduzierung der Bundeswehr wird natürlich auch an der Marine nicht spurlos vorübergehen. Auch wir sind gehalten, unseren Konsolidierungsbeitrag zu leisten; und, auch wir wollen uns erneuern und weiterentwickeln. Es gibt gute Gründe, positiv nach vorne zu schauen. »Kleiner werden« muss ja nicht bedeuten »schlechter werden«. In dem anstehenden Umbau liegen auch große Chancen.

Und damit lassen Sie mich einen konkreten Blick auf die Zahlen werfen. Gegenwärtig planen wir (auf einer seriösen Grundlage) mit einem operationellen Planungsumfang von 13.400 Marinedienstposten. Im Vergleich dazu nennt die heutige Sollstruktur im »Organisationsbereich Marine « nach Personalstrukturmodell 15.330 Dienstposten. Die künftige Zahl der Marineuniformträger wird deutlich höher sein als diese 13.400 Dienstposten, denn hinzu kommen ja noch Schülerstellen und der Marineanteil in der Streitkräftebasis; beide Größen sind allerdings noch nicht abschließend spezifiziert. Das bedeutet, dass wir im entscheidenden, im einsatzrelevanten Personalbereich (nur) eine Kürzung von etwa 12,5 Prozent erfahren.

Ja, wir werden kleiner, aber mit dieser im Vergleich zu den anderen Teilstreitkräften moderaten Reduzierung wird der starre Proporz der Vergangenheit endlich Geschichte! Zudem anerkennt man die Bedeutung einer Marine in der heutigen und kommenden Zeit, die wir, zu Recht, das »maritime Jahrhundert« nennen.

Konzeptionell können wir unsere neue Marine solide hinterlegen: mit der ZVM 2025+, den Zielvorstellungen für die Marine nach 2025. Dieses Dokument, 2008 erstellt, bleibt in seiner Grundsubstanz und -ausrichtung erhalten, wird jedoch in den kommenden Wochen entlang der Überarbeitung der Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) und der Konzeption der Bundeswehr (KdB) fortgeschrieben. Weiterhin mit den »Konzeptionellen Grundvorstellungen Basis See – Die See als Basis für streitkräftegemeinsame Operationen« – einem Dokument, das die Unterschrift des Generalinspekteurs trägt und in seiner Substanz das enthält, was durch ihn selbst in Dresden von der Marine der Zukunft gefordert wird. Und schließlich mit den »Konzeptionellen Grundvorstellungen Maritime Sicherheit«, die sich in der ministeriellen Schlusszeichnung befinden und einen ressortübergreifenden und multinationalen Ansatz präsentieren, also modern und zukunftsgerichtet sind.

Die skizzierte Basis erlaubt uns auch, nein, fordert von uns, uns materiell weiter zu entwickeln. Damit sehe ich die Weichen gestellt, unter anderem, für das Joint Support Ship: Es steht für mehr Streitkräftegemeinsamkeit, für Seetransport und -verlegefähigkeit, aber auch für Anlandungen unter Bedrohung bzw. ohne intakte Hafeninfrastruktur.

Mit der Korvette K131 (Arbeitsbegriff) wollen wir mehr Einsatzflexibilität über Missionsmodularität schaffen. Mit dem Mehrzweckeinsatzschiff (ebenfalls ein Arbeitsbegriff) wollen wir über ein Mutterschiff einen Mix von unbemannten Systemen zum Einsatz bringen und somit eine weitere Einsatzflexibilität und Leistungssteigerung erwirken. Es gilt, diese Projekte, die unsere Zukunftsfähigkeit ausmachen, planerisch so vorzubereiten, dass sie bei sich entspannender Haushaltslage zügig realisiert werden können. Je eher, desto besser.




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Ideen sind keine Lösungen, und Lösungen sind keine Entscheidungen!

Nach der Betrachtung von Umfängen und konzeptioneller Basis wage ich einen vorsichtigen Blick auf mögliche Strukturen. Es ist entschieden, dass das BMVg komplett neu aufgestellt und signifikant verkleinert wird (deutlich unter 2.000 ist die Absicht). Die Inspekteure der Teilstreitkräfte und der Militärischen Organisationsbereiche werden nicht mehr ministerielle Abteilungsleiter sein, sondern in den nachgeordneten Bereich verlagert. Dies wird dazu führen, dass der Führungsstab der Marine, das Flottenkommando und das Marineamt als Höhere Kommandobehörden in der bisherigen Form keinen Bestand mehr haben werden. Entstehen wird ein neues, schlankes Marinekommando, in dem die wesentlichen Funktionen abgebildet werden.

Die Marine muss nach wie vor Führen und Sonderaufgaben wahrnehmen können (bspw. U-Boot-Sicherheit), auch wenn die Rolle des Einsatzführungskommandos insgesamt gestärkt wird. Die Inspekteure (sie werden diese Bezeichnung behalten) bleiben nach wie vor dem Generalinspekteur unmittelbar unterstellt, der allerdings künftig Vorgesetzter nach §1 VVO (truppendienstlich) der nachgeordneten TSK und MilOrgBereiche sein wird. Die Inspekteure gehören auch weiterhin dem Militärischen Führungsrat an, der künftig auch den Befehlshaber des Einsatzführungskommandos aufnehmen wird; und, die Inspekteure sind auch in Zukunft Gesicht und Stimme ihres Verantwortungsbereiches gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.

Sea King beim Start (Foto: PIZ Marine)
Sea King beim Start
PIZ Marine

Auf weitere Details, in denen bekanntermaßen der Teufel stecken kann, möchte ich heute nicht eingehen, da die Überarbeitung des Berliner Erlasses noch läuft und die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten des Generalinspekteurs und der Inspekteure noch nicht abschließend definiert und festgelegt sind.

Auch unseren eigenen nachgeordneten Bereich werden wir straffen und umstrukturieren. Aufwendige Zwischenebenen werden entfallen; wir planen, die Einsatzflottillen, die sich bewährt haben, in ihrer Substanz zu erhalten und neben der Schul- und Ausbildungsorganisation ein Kommando Einsatzlogistik Marine (KELM) zu schaffen. Ein Marinefliegerkommando wird die Strukturen ergänzen.

Mehr als diese holzschnittartige Beschreibung möchte und kann ich Ihnen heute nicht präsentieren. Noch ist vieles, zu vieles im Fluss. Wir müssen wissen, wie das neue BMVg aussieht und wie die Verantwortlichkeiten verteilt sind, um die eigenen Andockstellen und Substrukturen definieren zu können. Ja, es gibt zahlreiche Ideen und auch Lösungen; aber, Sie wissen, wie ich es damit halte: Ideen sind keine Lösungen und Lösungen sind keine Entscheidungen! Wir sind dicht davor; ich hatte das Datum genannt, zu dem wir dem Minister vortragen werden. Haben Sie also bitte noch Geduld, bis übergeordnete Strukturen und Planungszahlen verbindlich geworden sind. Wir werden Sie zügig informieren, und, wo geboten und sinnvoll, auch in die Arbeiten einbinden.

Haben Sie in dieser teilweise hektisch-unübersichtlichen Zeit aber bitte auch Vertrauen in Entscheidungen der Marineführung, wo noch nicht abschließende und allumfassende Transparenz hergestellt werden konnte. Das Geschehen in Berlin und Bonn folgt (ganz) eigenen Regeln und hat eine besondere Dynamik – manchmal allerdings leider auch nicht. Ich komme nochmals auf die Feststellungen und Forderungen des Generalinspekteurs zurück: »Die Marine wird auch künftig einen breiten Mix an unterschiedlichen Plattformen vorhalten, wenn auch – nach Ausphasung der Altsysteme – in verringerter Stückzahl.«

Der Kampf um junge Köpfe und Talente wird schwierig

»Ausphasung der Altsysteme« zielt eindeutig auf eine Reduzierung und Modernisierung unseres »Fuhrparks«. Wir sind dabei, unsere gesamten schwimmenden und fliegenden Einheiten kritisch zu analysieren. Aufwendige technisch-logistische Betreuung und kostenintensiven Betrieb können und wollen wir uns in Zukunft nicht mehr leisten. Eine ausgewogene Außerdienststellungsplanung, die unsere Verpflichtungen nicht infrage stellt, wird hier Lösungen bringen und es uns erlauben, Mittel in unsere Zukunft zu investieren. Einen Anfang haben wir mit den U-Booten der Klasse 206A gemacht. Es ist kein Geheimnis, dass auch die Schnellboote der Klasse 143A, die sich teilweise in einem kritischen technischen Zustand befinden, auf der Prüfliste stehen. Auch werden wir die Systemvielfalt in einigen Bereichen, ich denke hier an unsere Minenabwehreinheiten, überprüfen und wo geboten, reduzieren.

Diese Ausphasung und Reduzierung muss allerdings einem schlüssigen Konzept folgen; wir brauchen eine ganzheitliche Betrachtung und ein abgestimmtes Vorgehen und keine »Schnellschüsse«, die wir später möglicherweise bereuen würden. Auf dem Weg zur neuen Zielstruktur gilt es, Expertise zu erhalten und die personelle und materielle Entwicklung sorgfältig zu gestalten. Dies ist umso wichtiger, als neue und moderne Einheiten unter Vertrag sind, deren Zulauf und Aufnahme in die Flotte in den kommenden Jahren solide geplant und vorbereitet werden müssen. (Fregatte F125, U-Boot U 212A, Einsatzgruppenversorger).

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Lassen Sie mich schließlich dem Personal zuwenden. Die Menschen sind es, die die Strukturen zum Leben erwecken, die in den Strukturen sowie aus den Strukturen heraus Leistung erbringen und Erfolg erst möglich machen und damit den guten Ruf unserer Marine schaffen.

Wir sind zufrieden mit den uns zugestandenen ausplanbaren Umfängen. Natürlich wäre ein »Mehr« an Dienstposten immer willkommen, aber dies müsste auch mit Haushaltsmitteln unterlegt werden. Und – wir wollen mit dieser Reform endlich aus dem Zustand der chronischen Unterfinanzierung heraus. Ein Mehr an Dienstposten darf auch nicht, angesichts der dramatischen demografischen Entwicklung, zu hohlen Strukturen führen. Also konzentrieren wir uns darauf: »Klein, effizient und effektiv« – das muss das Ziel sein.

Das wird schon schwer genug, denn der Kampf um junge Köpfe und Talente wird, auch vor dem Hintergrund der Demografie, schwierig, trotz in Aussicht gestellter Attraktivitätsprogramme und möglicher finanzieller Verbesserungen. Auch müssen zunächst, und zwar schnell, nach Wegfall der Musterung, völlig neue Wege der Nachwuchsgewinnung geschaffen werden.

Die Konsequenzen der Aussetzung der Wehrpflicht sind aktuell noch nicht hinreichend absehbar. Es zeichnet sich allerdings ab, dass wir über das Jahr weit über 1.000 Mannschaftsdienstgrade verlieren werden und erstmals in diesem Bereich, übergangsweise, ein Vakanzenmanagement einführen müssen. Im April wird es hier mehr Klarheit geben; auch darüber, wie sich insgesamt der Personalkörper der Bundeswehr über die kommenden Jahre entwickeln bzw. rückentwickeln wird. Minister zu Guttenberg hat zugesichert, dass hier nichts überstürzt werden wird und er sich für den personellen Umbau, der auch sozialverträglich abgewickelt werden soll, durchaus einen Zeitraum von 6–8 Jahren vorstellen könne.

Wir wollen eine Marine, die ihren Soldaten und zivilen Mitarbeitern ein hohes Maß an Zufriedenheit und an Motivation ermöglicht und dabei gleichzeitig eine professionelle und leistungsfähige Auftragserfüllung gewährleistet. Wir müssen deshalb verhindern, dass die Belastungen und die Abwesenheitszeiten für unsere Besatzungen weiter steigen. Es gilt, unsere Marine so zu gestalten, dass sie für ihre Angehörigen als Arbeitsplatz attraktiv bleibt bzw. wieder wird.

Lösungsansätze sehen wir in Zukunft in Mehrbesatzungsmodellen, dem Konzept der Intensivnutzung und einer einsatzorientierten Ausbildung in den Stützpunkten. Damit wollen wir die seefahrtsbedingte Abwesenheit und die Belastung begrenzen; vielmehr aber wollen wir grundsätzlich die verlässliche Planbarkeit des Dienstes in der Marine für den Einzelnen erhöhen. Über dieses Mehr an Attraktivität erwarten wir ein Mehr an Personalbindung und Interesse an längeren Verpflichtungszeiten. Wir werden für diesen Ansatz allerdings – und hier schlagen wir teilweise ganz neue Wege ein – die starre Bindung von Personal an Schiffe und Boote aufgeben müssen.

Natürlich fragen Sie sich jetzt, wie der Inspekteur Mehrbesatzungsmodelle umsetzten möchte, wo wir schon heute kaum wissen, wie wir die personellen Engpässe an Bord überkommen können; wir leben von Vakanzenmanagement und Springertum – oftmals eine Zumutung für die Betroffenen.

Auch ist noch offen, wie das Problem des Personalfehls im Bereich der Portepeeunteroffiziere im Verwendungsbereich 2 gelöst werden kann – hier werden uns im laufenden Jahr bis zu 12 Prozent fehlen (im Bereich der Flotte 20 Prozent).

Sie werden sich fragen, wie die »Intensivnutzung« verwirklicht werden soll, wenn wir schon heute kaum wissen, wie wir bei der schwierigen Lage in der Materialerhaltung die »Normalnutzung« sicherstellen wollen.

Sie werden sich fragen, woher die Attraktivität kommen soll, bei reduzierten Möglichkeiten der Übernahme zum Berufssoldaten und bei Standort- und Karriere-Verunsicherung.

Ich gebe zu, wir haben viele Ideen, zu denen die Lösungen erst noch entstehen müssen. Aber, wir wollen und müssen auch langfristig denken. Und zu der Wahrheit, die Sie von Ihrem Inspekteur erwarten, gehört auch das Eingeständnis meinerseits, dass es (noch) nicht für alle Fragen eine Antwort gibt.

Mir ist bewusst, dass ich hier und heute kein vollständiges, kein umfassendes Bild habe zeichnen können. Zu komplex ist die Lage gegenwärtig, zu viele Dinge sind noch offen oder im Fluss, die Zahl der losen Enden ist noch gewaltig. Ich hoffe, es ist mir trotzdem gelungen, die Situation, der wir uns zu stellen haben, ehrlich und realistisch zu beschreiben. Die Botschaft ist die, dass wir viele gute Gründe haben, positiv nach vorne zu schauen. Es wird kein einfacher Weg, aber wir haben Ziele. Auf dem Weg dorthin gilt es, zusammenzustehen, füreinander und für die Sache da zu sein; vor allem aber, mit einer Stimme zu sprechen. Ziele werden diffus, verlieren ihre Leuchtkraft und gehen verloren, wenn wir sie mit leichtfertigen Bemerkungen und Kommentaren infrage stellen. Manchmal ist Schweigen der bessere Weg, wenn die Informationen für eine gute Antwort nicht ausreichen.

»Miteinander, Füreinander, für die Sache!«

Unser Verteidigungsminister hat es mehrfach erwähnt: »Dies ist der tief greifendste Einschnitt in der Geschichte der Bundeswehr seit ihrer Begründung […].«

Für die anstehenden Veränderungen und den Umbau der Deutschen Marine sehe ich mich persönlich an vorderster Stelle in der Verantwortung und in der Pflicht. Aber, die Herausforderungen, denen sich unsere Marine stellen muss, können nur mit einem »Alle- Manns-Manöver« bewältigt werden. Es gilt auch in Zukunft – mehr denn je: »Miteinander, Füreinander, für die Sache!« Ich vertraue auch weiterhin auf Ihre Leistungsbereitschaft, Ihre professionelle Haltung und die von Ihnen gelebte Kameradschaft.

Mir ist bewusst, dass zu den Einsatzbelastungen und den Belastungen, die uns das System als solches auferlegt, nun auch noch die Belastungen und die schwer fassbaren Forderungen, die sich aus dem Umbau und der Reform der Bundeswehr ergeben, hinzukommen. Wir wollen behutsam ans Werk gehen, wollen versuchen, dass aus dem Fordern kein Überfordern wird. Heben Sie bitte rechtzeitig die Hand, machen Sie sich bemerkbar, wenn Sie feststellen, dass wir einander zu viel zumuten. Wir brauchen auch hier Ihre Mithilfe!

Ein chinesisches Sprichwort lautet: »Wenn die Winde des Wechsels wehen, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.« – Maritim formuliert bauen wir nicht Windmühlen, sondern setzen Segel, um die Kraft und Dynamik der Winde des Wechsels zu nutzen, um aufzubrechen, und – um an neue Ziele zu gelangen, gemeinsam in einem Boot.

Ich wünsche uns dazu einen sicheren Kurs und Kraft und ausreichend Ideen, um auch widrige Wetterlagen und schwierige Fahrwasser meistern zu können. Und ich wünsche uns allen Schaffenskraft, Kreativität und pragmatisches Handeln in professioneller Gelassenheit. Ihnen persönlich wünsche ich ein glückliches, gesundes und erfülltes Jahr 2011. Allen, die in Einsätzen unterwegs sein werden, wünsche ich Erfolg und eine glückliche und gesunde Heimkehr.


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