Click on the slide!

Streitkräfte der Welt

World's Armed Forces

More...
Click on the slide!

Defence News

Keep in Touch! Defence News on GlobalDefence.net - Global Defense Overview

More...
Click on the slide!

Krauss Maffei Wegmann - Leopard 2 A7+

Der Leopard 2 hat sich über die Jahrzehnte zum Kampfpanzer mit einer der größten Verbreitungen auf der Welt entwickelt.

More...
Click on the slide!

Deutschland - DINGO für sicheres Geleit

Portals >> Land

Über 700 DINGOS mit unterschiedlichen Rüstsätzen sind mittlerweile bei fünf europäischen Nationen im Einsatz.

More...
Click on the slide!

Deutschland - Die Klasse 216: U-Boote für den weltweiten Einsatz

bewährter Technologie gepaart mit Innovationen aus jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit

More...
Click on the slide!

Events

GlobalDefence.net Events Clarion Events, SMi Group, IQPC, Chatham House, Aviation Week Events

More...
Click on the slide!

Deutschland - Truppentransporter Fuchs

Modernisierter Transportpanzer Fuchs mit umfassendem Schutz vor Minen und IED

More...
Frontpage Slideshow (version 2.0.0) - Copyright © 2006-2008 by JoomlaWorks
Home Artikel - Analysen Deutschland - 1. DWT Marineworkshop - Maritime Zukunftstechnologie und deutliche Nöte der Flotte

PostHeaderIcon Deutschland - 1. DWT Marineworkshop - Maritime Zukunftstechnologie und deutliche Nöte der Flotte

Article Index
Deutschland - 1. DWT Marineworkshop - Maritime Zukunftstechnologie und deutliche Nöte der Flotte
- Einsätze haben Priorität
- Verfügbarkeit der Marineflieger – Spürbare Einschränkungen
All Pages
Flagge Deutschland








Dieser Artikel wird mit freundlicher Genehmigung der "MarineForum - Zeitschrift für maritime Fragen" veröffentlicht.

Marineforum




1. DWT Marineworkshop - Maritime Zukunftstechnologie und deutliche Nöte der Flotte thematisiert

Von Jürgen E. Kratzmann
(Jürgen E. Kratzmann ist Chefredakteur des MarineForum)

Marineforum - 1. DWT Marineworkshop - Maritime Zukunftstechnologie und deutliche Nöte der Flotte thematisiert
Die Veranstaltung erinnerte an das bekannte Zitat von Julius Cäsar: »Veni, vidi, vici« (lat. »ich kam, ich sah, ich siegte «). Der neue Leiter des Marineworkshops der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT), Dr. Uwe Vogel, hatte zum 11. Workshop nach Eckernförde geladen und alle, die Rang und Namen in der Marinetechnik haben, waren gekommen. Es wurden nicht nur hochinteressante Vorträge gehalten, die Teilnehmer konnten auch Firmenexponate und Systemvorführungen im nahe gelegenen Hafen des Marinestützpunktes Eckernförde in Augenschein nehmen. Abschließend war die einhellige Meinung über die Veranstaltung und das gemeinsame Resümee der Teilnehmer: ein voller Erfolg.

Marineforum - Dr. Vogel  leitet den WorkshopWorkshop
Dr. Vogel leitet den WorkshopWorkshop
Dr. Vogel, ehemaliger Direktor der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen (WTD71), heute Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung, führte in die Veranstaltung ein und dankte dabei auch seiner Vorgängerin, Frau Dr.Milbredt-Bäther für ihre langjährige Tätigkeit als Leiterin des Marineworkshops.

Anschließend begrüßte der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker, in seiner Eigenschaft als Schirmherr der Veranstaltung die Tagungsteilnehmer. Admiral Stricker nutzte bereits sein Grußwort für ein Plädoyer zugunsten einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Auftraggeber (ÖAG) und der Industrie. Am Beispiel des Vorhabens zum Einbau zusätzlicher Kojen auf Fregatten zeigte Stricker auf, dass solche vergleichsweise kleinen Projekte nicht in grundsätzliche Debatten beim ÖAG über Zuständigkeiten ausarten dürfen, sondern gemeinsam praktikable Lösungen angestrebt werden müssen, die für die Flotte zeitgerecht umgesetzt werden können.

Der Themenbogen der zweitägigen Tagung spannte sich von Asymmetric Warfare, Piraterie, neuen Schiffsentwürfen, Erfahrungen mit neuen Booten und Einsätzen von Drohnen über die Entwicklung unbemannter Minensuchsysteme und Raketenantriebe bis hin zu der Darstellung der ersten Erfahrungen mit dem neuen Seeziel-Flugkörper RBS 15 Mk3. Auch wurde der Frage, welche Wege im Unterwasserseekrieg und bei der Minenabwehr Erfolg versprechend begangen werden können, nicht ausgewichen. Von ganz besonderem Interesse für die meisten Tagungsteilnehmer war aber eine Art Bestandsaufnahme über die operativen Rahmenbedingungen der derzeitigen Einsätze und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den personellen und technischen Klarstand der Einheiten der Flotte. Wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung sollen im Folgenden ausgewählte Aussagen dieses Vortrages – ergänzt um zusätzliche Informationen aus weiteren Quellen – hier ausführlicher dargestellt werden.

Bestandsaufnahme der Flotte – Düstere Zeichen nicht nur am Horizont

Marineforum - VAdm Stricker, Befehlshaber der Flotte
VAdm Stricker, Befehlshaber der Flotte
Die Frage zu den Rahmenbedingungen der operativen Planung erfordert zunächst eine Betrachtung des Zusammenhangs zwischen den Abläufen der heutigen Einsätze, des beteiligten Personals und dem zur Verfügung stehenden Material. Das Spannungsfeld, in dem sich die Flotte zur Auftragserfüllung heute bewegen muss, kann mit einigen Stichworten skizziert werden:
  • Materielle Verfügbarkeit der Einheiten für Einsatz und/oder Ausbildung,
  • Operationsdauer und -intensität (Raum-Zeit-Faktoren),
  • Art der Einsätze (militärisch, polizeinah),
  • Klimatische Bedingungen,
  • Personelle und materielle Durchhaltefähigkeit,
  • Planbarkeit von Einsatz und Ersatz.

Jeder Bereich birgt dabei eine Vielzahl an Variablen, die wechselseitig Einfluss nehmen. Die Einsätze im Rahmen Enduring Freedom, Atalanta und UNIFIL sowie die einsatznahen Vorhaben, z.B. die Beteiligung an den Standing NATO Forces oder die Einbindung der HESSEN in eine US-Flugzeugträgergruppe sind die besonders öffentlichkeitswirksamen »Highlights«, die erhebliche Kräfte der Flotte binden. Sie sind aber gleichzeitig auch die Messlatte, an der die Marine von der politischen Leitung, von der militärischen Führung und vor allem von der interessierten Öffentlichkeit gemessen wird.

Diese Messlatte zu erreichen wird allerdings von Jahr zu Jahr schwieriger, was folgende Zahlen verdeutlichen: Im Jahr 2005 konnte die Deutsche Marine mit rund 84 Einheiten gut 800 Vorhaben im Jahres-Übungs- und Einsatz-Plan (JÜEP) der Flotte planerisch abdecken. Im Jahr 2009 mussten dagegen mit insgesamt 79 Einheiten bereits rund 1.000 Vorhaben bestritten werden. Das bedeutet in der Tendenz, dass immer mehr Anforderungen durch immer weniger oder konstant wenige – einsatzfähige! – Einheiten bewältigt werden müssen. Um diese Einsätze und einsatznahen Vorhaben realisieren zu können, muss als Vorbedingung zur Auftragserfüllung eine solide Ausbildung geplant und im Kern vor dem Einsatz abgeschlossen sein.







 
See also



Defence Studies
Follow us
GlobalDefence.net Forum
GlobalDefence.net Events
Mon Jun 11, 2012
Air Mission Planning
Mon Jun 18, 2012
Cyber Defence
Wed Jun 20, 2012
International Software Radio
Mon Jun 25, 2012
Securing Asia 2012
Mon Jul 09, 2012
Military Airlift Asia-Pacific
Aktuelles
current issues
Kulturen im Konflikt Portals Streitkräfte der Welt
Worlds Armed Forces
Waffensysteme
Weapon Systems
Artikel / Analysen
Defence News
Events
Geopolitische Weltordnung
Westliche Staaten - das christliche Abendland
Islamische Kulturen und Israel
Ostasiatische Kulturen
Buddhistische Kulturen
Malayische Völker
Hindu-Kultur
Afrikanische Kulturen

Aviation
Land
Sea
Security

 

Afrika/ Africa
Amerika / America
Asien / Asia
Eurasien /Eurasia
Europäische Union (EU) European Union
Europa (restliches) / Europe
Mittlerer Osten / Middle East
Ozeanien / Oceanic
Order of Battle
Waffensysteme / Weapon Systems

Landsysteme
Seesysteme
Luftsysteme

Bündnisse
Sondereinheiten
Internationale Verbände
Terrorismus